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Mittwoch, 24. April 2019

Es waren bunte Ostertage...

 
Am Karfreitag hatte ich zu einem spontanen kleinen Familienfest meine Schwesternfamilien und unsere großen Kinder eingeladen. Ich hatte vorgeschlagen, dass jedeR ein Gemüse mitbringt, wir gemeinsam schnippeln und uns über dem Feuer ein Süppchen kochen. Aber es braucht schon ein feines Aufeinanderhören und einige Kompromisse: Wie klein, wie groß schneiden wir das Gemüse? Soll es Biss behalten oder weich sein? Stückig oder püriert? Kräftig oder eher mild gewürzt? Puh... Ein Gast mochte die rein pflanzliche Suppe gar nicht und war damit recht unglücklich, aber auch das gilt es zu akzeptieren. Ich war mit unserer Suppe sehr zufrieden, denn ich mag es mehr und mehr, wenn es einfach ist, wenig Vorbereitung erfordert und die GemeinsamZeit im Vordergrund steht. Wir lachen und reden, spielen Tischtennis und sind zusammen. 

Das kleine Familientreffen ging dann beinahe nahtlos in das Vollmond-Feuer-Singen über. Eine meiner Schwestern blieb mit ihrem Sohn hier und beide sangen mit. Das war auch sooo schön.


Am Ostersonntag kam dann Rainers Großfamilie zu uns. Auch hier waren wir 18 Menschen. Das Mittagessen nahmen wir auswärts ein und danach fuhren wir zu uns. Das bereits sommerlich anmutende Wetter ermöglichte, dass wir draußen auf der Terrasse Kaffee trinken konnten. Meine Tochter hatte drei feine Torten gezaubert. Danke dafür. Eigentlich fahren dann alle am frühen Abend wieder nach Hause, aber sie blieben, so dass ich einen großen Topf Tomatensuppe kochte, Bagettes mit selbst gemachter Knoblauchbutter bestrich und im Backofen knusprig werden ließ. Nach dem kleinen Abendessen saßen wir mit den beiden fast 85jähigen noch ein Weilchen am Feuer. So schön! 


Und jetzt freue ich mich auf meinen Arbeitstag und bin gerade sehr dankbar, dass Regentropfen vom Himmel fallen. Mögen es noch viele viele mehr werden! Hab einen schönen Tag!

Herzlich  grüßt dich

JANA

Mittwoch, 30. März 2016

Frauencamp HEIDEROSEN und Wochenendseminar KRAFTQUELLEN

Es ist kalt in Mecklenburg, der Frühling ist hier noch nicht ganz angekommen und der Sommer scheint unglaublich weit entfernt. Die Erfahrung zeigt jedoch - plötzlich geht es ganz schnell. Wenn Du Dich bereits jetzt in sommerliche Vorfreude hineinkatapultieren willst, kannst Du es tun. Morgen läuft der Frühbucherrabatt für das Frauencamp HEIDEROSEN 2016 aus. Hier (KLICK) kannst Du Dir den Flyer herunterladen und hier (KLICK) bekommst Du das Anmeldeformular (nein, Du musst Dich nicht bei Dropbox anmelden). Falls Du Fragen hast, melde Dich gern per Email an jana.muchalski@web.de

Hier (KLICK) kannst Du Dir in einem Blogpost über das Frauencamp 2015 Appetit holen.

Wenn es terminlich nicht passt und Du Dir eine etwas kürzere Auszeit schenken willst, kannst Du Dich auch noch zum Wochenendseminar KRAFTQUELLEN im April anmelden.  Den Flyer bekommst Du hier (KLICK).

Ich freue mich auf beide Frauenzeiten sehr und auf Dich!

Samstag, 22. August 2015

Rezepte aus der Lagerfeuerküche 1

Gestern kam meine Tochter vorbei und zu unser aller Freude beschlossen wir, das Abendessen…

Abendessen

…am Feuerplatz (KLICK) zuzubereiten. Es gab einen Paprika-Tomaten-Dinkeltopf mit Grillkäse und Knoblauchquark.

Feuerkochstelle

Für den Paprika-Tomaten-Dinkeltopf (vegan) brauchst Du Zwiebeln, Knoblauch, genügend Öl, Salz, Kräuter nach Belieben (ich verwendete Salbei und Thymian frisch aus dem Kräutergarten), Paprikaschoten, Tomaten und passierte Tomaten sowie Dinkel.  Die Mengenangaben sind variabel. Zuerst gibt Du Dinkel mit der doppelten Menge Wasser in einen Topf, fügst Salz nach Geschmack hinzu und lässt es ein Viertelstündchen vor sich hin köcheln. Dann kommt dieser Topf vom Feuer, der Dinkel in ein Extragefäß, wo er noch ein wenig nachquellen darf. Der Topf geht zurück auf die Feuerstelle, damit die gewürfelten Zwiebeln und die in Salz fein zerdrückten Knoblauchzehen in reichlich Öl glasig werden. Achtung! Es geht über dem Feuer ruckzuck. Die mundgerecht geschnittene Paprika gibst Du hinzu und lässt sie anrösten, mit gewürfelten und passierten Tomaten wird aufgefüllt. Mit den fein gewiegten Kräutern und frisch gemahlenem Pfeffer wird abgeschmeckt und dann darf das Mahl auf dem Feuer schmurgeln, bis sich die Aromen miteinander verbunden haben. Ab und an umrühren…

Eigentlich war das bereits ein köstliches und vollwertiges Essen und hätte völlig ausgereicht. Wegen der Augen, die größer waren als der Magen, gab es dann jedoch noch Grillkäse, gegrillte Auberginenscheiben und Knoblauchquark dazu. Hmmm….

Tagsüber stromerte ich durch den Buchenwald…

Im Buchenwald

…sammelte trockenes Kochfeuerholz…

Kochfeuerholz

…naschte Brombeeren…

Brombeeren

…beobachtete den Reifestand vom Hopfen, freute mich am blauen Himmel…

Hopfen Himmel

und genoss das Sommerleben.

Ein Tag, der am Feuer ausklingen darf, ist ein besonders guter Tag.

Feuer