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Sonntag, 11. August 2019

Als dankbare Federfinderin...

...freue ich mich über meine neue Präsentationsidee...



...wird so doch jedes einzelne Federchen wirklich gesehen. 

Falls auch du zu den FederfinderInnen gehörst und dir ebenfalls die Frage gestellt hast, wie du diese Wunderwerke der Natur am besten in Szene setzen kannst, kommt hier eine kleine Anleitung:

Du brauchst: 
  • ein Stück Fundholz in einer dich ansprechenden Form (ich nahm einen Stenz = ein durch die Umschlingung mit Waldgeißblatt gedreht gewachsenes Holz)
  • deine Federsammlung,
  • ein Taschenmesser,
  • Raspel oder Feile,
  • klebendes Kreppband,  
  • einen Bleistift,
  • verschiedene Schleifpapiere von grob bis fein,
  • Olivenöl, einen Pinsel und ein Baumwolltuch,
  • einen Akkubohrer,
  • feine Holzbohrer je nach Stärke der Federkiele (ich nahm einen 2-mm-Bohrer), 
  • einen schnell trocknenden Kleber.

Und das sind die nötigen Arbeitsschritte: 
  • Entrinde dein Holzstück mit dem Taschenmesser.
  • Sorge mit Raspel oder Feile für eine gerade Standfläche.
  • Nutze klebendes Kreppband, um die Federchen mit dem Federkiel darauf so anzuordnen, wie sie später auf deinem Holzstück positioniert werden sollen.
  • Schleife dein Holz von grob nach fein, bis es sich schmeichelweich anfühlt.
  • Vor den letzten Schleifgängen markiere dir die Löcher für die Federkiele und bohre sie.
  • Schleife die dadurch entstandenen Grate ab. 
  • Öle dein Holz unter Zuhilfenahme eines Pinsels mit Olivenöl ein.
  • Poliere dein geöltes Holzstück mit einem Baumwolltuch. 
  • Klebe die Federn ein.


Viel Freude dabei und damit!

Montag, 6. März 2017

Mega!

Das ist das wohl das Wort, das die vergangene Woche am treffendsten beschreibt. 


Von Sonntag zu Sonntag war Lorena aus Basel hier im Häuschen zu Gast. Wir lernten uns durch die gemeinsame Ausbildung zum Seelenzentrierten Coach bei Sabina Wyss (KLICK) kennen. Wieder einmal durfte ich die Erfahrung machen, dass eine tiefe Begegnung vom Alter völlig unabhängig ist. Vermutlich braucht es nur die Entscheidung, sich zu öffnen und sich einander zu zeigen.

Wir tauschten uns aus und sprachen viel miteinander, tanzten bei René (KLICK) in Wismar zu den 5 Rhythmen, coachten uns gegenseitig zu Themen, die uns aktuell beschäftigten, waren draußen unterwegs... 


...entdeckten wundersame Tore im Wald...

 
...ernteten Birkenrinde von gefallenen Bäumen für die nächsten Feuer...


...wurden von einer Eiche mit großen Baumperlen beschenkt...



...fanden Stenze als kraftvolle Begleiter...



 Wir spielten an der Ostsee...



...mit den natürlichen Dingen und dieses Bild entstand...
 
 

Wir kochten viele köstliche Kleinigkeiten und veranstalteten ein spontanes Mezze-Essen mit meinen drei Schwestern... 


...und erlebten noch viel, viel mehr, was nicht mehr in diesen Blogpost passt. Diese Woche hat mir wieder einmal gezeigt, wieviel FÜLLE in mir, in uns und um uns herum existiert und lässt mich so dankbar sein!

Wenn auch Du wieder in Kontakt mit der natürlichen Fülle kommen und Dich reich beschenken möchtest, melde Dich zur nächsten Draußenzeit an und gönne Dir ein Abenteuer im Spiegel der Natur. Der Termin ist Sonntag, der 2. April 2017. Hier findest Du den Flyer (KLICK).

Sonntag, 27. November 2016

Zum 1. Advent...


Heute an diesem so sonnigen Novembertag war ich im Wald unterwegs und genoss es sehr. Nachdem sich die letzten Tage richtig schön novemberlich-neblig-nieselig präsentiert hatten, so dass die Baumwipfel vollständig im Dunst verschwunden waren, leuchtete der Wald nun noch einmal auf. 


Ich fand so viele Baumperlen an einer Buche, dass ich nur staunen konnte... 


...pfückte drei und entrindete sie an Ort und Stelle. 
 
 
Ich folgte den Wildpfaden, beobachtete Spuren, schlich so leise ich es vermochte durch Buchen- und Nadelwald, saß einige Zeit mit dem Rücken an Eiche und Buche und wurde ganz still. Über mir der blaue Himmel und die tanzenden Baumwipfel...


Birken und Buchen, die sich küssten...

 
Lautlos flog eine Eule vorbei, später krächzten Kolkraben, ein Buntspecht rief und hämmerte. Meislein zwitscherten fein. 

Wieder zu Hause brannte die erste Regenbogenkerze...


...und zum Kaffee gab es die ersten selbst gebackenen Elisenlebkuchen nach einem Rezept, das ich HIER (KLICK) vor dem Verlieren bewahre.


So köstlich! Ich wünsche Dir noch einen schönen 1. Advent!

Dienstag, 14. April 2015

Ein Ei…

…gibt es noch. Auch dieses wurde pünktlich zu Ostern fertig und ist mein Erstlingswerk an der Drechselbank. Schon lange wollte ich mich mit diesem Handwerk beschäftigen und nun ist es so weit.

Gedrechseltes Ei (2)

Ich übe…

Drechseln

Drechseln - Am Anfang

Beim Drechseln

Handschmeichler

Das Mahagoni-Scheit bekam ich vor vielen Jahren von meinem ehemaligen Lieblingschefarzt geschenkt.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Ein Zierapfelbaum…

…hat ganz viel Schönes zu bieten. Im Frühling blüht er in leuchtend pinkfarbenen Wolken. Im Herbst verzaubert er mit knallroten kleinen Äpfelchen.

Zierapfel

In diesem Jahr wurden die Zierapfelbäume in der Klinik kräftig zurückgeschnitten, was mir in der Seele wehtat, denn sie standen in voller Frucht. Also pflückte ich die Äpfelchen ab, die an den bereits geschnittenen Zweigen hingen und verarbeitete sie zu köstlichem Apfelgelee. Es ist kräftig, süß-säuerlich und aromatisch im Geschmack und wurde ganz schnell zu unserem morgendlichen Lieblingsbrotaufstrich.

Zierapfel Gelee (2)

Und so geht’s: Äpfelchen waschen, halbieren, Stiele und eventuelle Schadstellen entfernen, gut mit Wasser bedecken und auskochen, bis die Äpfelchen weich sind. Anschließend durch ein Mulltuch abseihen. Den aufgefangenen Saft habe ich mit 3:1 Gelierzucker und einem Päckchen Zitronensäure nach Packungsanweisung verarbeitet und heiß sofort in die vorbereiteten Gläser gefüllt.

Und weil diese Sorte tief rotes Fruchtfleisch hat, ist auch das Gelee tiefrot. Die tolle Möglichkeit, sich Etiketten selbst herzustellen, hat Ingrid mal entdeckt. Danke dafür!

Zierapfel Gelee Wintervorrat

Die bereits ausgekochten Äpfelchen gab ich zusammen mit Läuterzucker  (Wasser und Zucker zu gleichen Teilen zu einem Sirup aufkochen) nach Geschmack, Zimt und etwas Zitronensäure in den Mixer und pürierte sie ganz fein.  Das rote Apfelmus kochte ich in Zwei-Personen-Portionen ein. Und obwohl es zuvor ja bereits ausgekocht wurde, ist es noch immer ganz intensiv im Geschmack. Die Farbe ließe eher an püriertes Rotkraut denken, nicht wahr? Hach, ich stelle mir gerade Kartoffelpuffer aus frisch geriebenen Kartoffeln mit einem Klecks rotem Apfelmus vor… Das könnte ich schon zum Frühstück essen.

Zierapfelmus

Auch die Äste verarbeitete ich weiter, indem ich sie entrindete, um die Rinde für die Färberei im nächsten Jahr zu verwenden. Das entrindete Holz lagert zum Trocknen. Der Großteil wird dann als Anmachholz für Lagerfeuer in der Klinik zum Einsatz kommen. Aus einem kleinen Teil werde ich Holzknöpfe herstellen.

Rinde vom Zierapfel

So mag ich es am liebsten, wenn die Dinge eine möglichst erschöpfende und gute Verwendung finden – mit Genuss, in Respekt und Dankbarkeit.

Montag, 20. Oktober 2014

Dieser Löffel aus Kirschholz…

…ist mein Erstlingswerk. Ich schnitzte ihn aus einem Ast eines abgenommenen, weil kranken Kirschbaumes in der Klinik.

Handgeschnitzter Löffel1

Bevor ich den Löffel mit Olivenöl öle, darf er behutsam trocknen. Aus dem Schwestern-Ast soll übrigens eine zweizinkige Gabel entstehen.

Kirschholz Schnitzholz

Und hier seht Ihr die Werkzeuge, die ich verwendete. Einzig die kleine Axt, mit der ich die Grobform herstellte, fehlt auf dem Foto.

Schäleisen Taschenmesser Raspel

Und obwohl der Löffel zum Essen nicht besonders gut geeignet ist, weil ich der Laffe eine zu starke Wölbung gab, bin ich ganz stolz auf das Löffelchen. Es wird mir als Zucker-Maß dienen und kann 8 Gramm fassen.

handgeschnitzter Löffel

Inzwischen schnitze ich an einem Löffel aus Lindenholz. (Die Straßenbäume wurden gerade ausgeschnitten, so dass ich mich mit frischem Grünholz versorgen konnte.)

Donnerstag, 21. August 2014

Ein Trommelschlägel auf Bestellung

Barbara gehörte zum Leitungsteam meiner Visionssuche und fand den Trommelschlägel, den ich für Daniel zum Geburtstag hergestellt hatte, so schön, dass sie sich auch einen bestellte. Hier ist er nun... Der Kopf besteht aus dunkelgrauer Bergschafwolle, die ich mit pflanzengefärbter Wolle befilzt habe.

Trommelschlägel Kopf handgefilzt pflanzengefärbt

Der Griff ist ein Buchen-Stenz, den ich nur entrindete, fein schmirgelte und anschließend ölte. Ansonsten durfte er so bleiben,  wie er aufgrund der Geißblattumschlingung gewachsen war. Für meine Trommel stellte ich ja vor über einem Jahr einen ähnlichen Schlägel her, der mir seitdem gute Dienste leistet.

Stenz Buche

Trommelschlägel handgefilzt mit Stenz

Donnerstag, 4. Juli 2013

Ein gut gelebtes Leben…

…ist für mich ein Alltag mit einer großen Portion Verzauberung. Malen um des Malens willen – das mag ich. Der spielerische Prozess ist für mich dabei bedeutsamer als das entstehende Produkt. Aber natürlich entstehen auch Ergebnisse. Manchmal werden Geschenkpapiere daraus, manchmal Versandtaschen. Das hier ist das Geschenk, das einer meiner Lieblingsneffen zu seinem Einweihungsfest bekam.

Geschenk für Fabian

Ich schrieb ihm diesen Segen…

Möge heute Frieden in Deinem Inneren sein. Mögest Du darauf vertrauen, dass Du genauso bist, wie Du gemeint bist. Mögest Du nie die unendlichen Möglichkeiten vergessen, die aus dem Glauben an Dich selbst und an andere geboren werden. Mögest Du die Gaben nutzen, die du bekommen hast  und die Liebe weitergeben, die Du empfangen hast.
Mögest Du mit Dir selbst zufrieden sein, so wie Du bist. Möge sich dieses Wissen tief in deinem Körper, bis in die Knochen festigen 
und Deiner Seele die Freiheit erlauben zu singen, zu tanzen, zu loben und zu lieben.
Es ist da für jeden und alle von uns.

Teresa von Avila (1515 – 1582)

…auf ein Blatt, rollte es zusammen und steckte es in die ebenfalls bemalte Schachtel. Den Zauberstab schnitzte ich aus einem frischen Pappelast, den ich am Strand fand.

Zauberstab

Beim Schnitzen verströmte er noch diesen typischen Pappelduft, der mich durch meine Kindheit begleitet hatte. Fertig beschnitzt, wurde er fein geschliffen und mit einem Regenbogen bemalt, der sich um den Stab schlingt und Fabian immer an das Gesegnetsein erinnern soll.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Gefunden…

Auf der Suche nach neuen Impulsen, nach einem Blick über den Tellerrand hinaus, fand ich eine einjährige Fachfortbildung in Kreativer Traumatherapie und entschied mich ganz kurzfristig für die Teilnahme an der Jahresgruppe. Veranstalterin ist die Zukunftswerkstatt therapie kreativ. Am vergangenen Wochenende fand das erste Seminar in Hannover statt. Übernachten durfte ich im sommerpausierenden Filzball-Atelier. Danke, liebe Steph!

Und überhaupt bin ich dankbar! Viele der angewandten Mittel und Methoden sind mir vertraut (auch wenn ich teilweise ein anderes Vokabular  benutze). Neues lernen wir über das Erleben und Erfahren am eigenen Leib und genau das ist der – sicher nicht nur für mich – beste Weg. Ich wäre nicht Kunst- und Gestaltungstherapeutin geworden, wenn ich nicht an die heilsame Kraft des schöpferischen Gestaltens glaubte. Allerdings kamen in den vergangenen Jahren Tanz und Musik, Text und Puppenspiel, Imaginationen und geführte Meditationen, Begegnungen in und mit der Natur als ebenso hilfreiche Wege hinzu. Und all diese wunderbaren Medien kommen hier zum Einsatz

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Auf dem Rückweg – ich fuhr gerade durch ein Straßendorf – sah ich eine gefällte Linde Lindenstamm mit Wundeam Straßenrand liegen. Der Stamm war in mehrere Stücke zerteilt. Obenauf lag eines mit einer Wunde. Der Baum hatte versucht, die Verletzung zu heilen. Dieses Phänomen, das die Selbstheilungskräfte eines Lebewesens so deutlich zeigt, sprach mich nach dem Seminar-Wochenende derart an, dass ich das Stammstück mit nach Hause nehmen musste. Jemanden, den ich um Erlaubnis fragen konnte, fand ich nicht. Obwohl es regen Durchgangsverkehr gab, waren auch nirgendwo Menschen zu sehen, die ich um Hilfe hätte bitten können. Fragt mich nicht wie, aber ich schaffte es schließlich, das Stammstück mittels Hebelkraft in mein Auto zu hieven. Ja, wenn etwas UNBEDINGT sein soll, lassen sich ungeahnte Kräfte mobilisieren. Dieses Fundstück, dieser Lindenstamm wird zu einer Begleitskulptur. Wir werden sehen…

Hier einmal zum Größenvergleich mit meinem gummibestiefelten Fuß…

Gefunden - Lindenstamm

Mein Auto muss jetzt erstmal im Regen stehen, denn unter dem Carport auf einem Arbeitsbock liegt der Lindenstamm zur Bearbeitung.

Dienstag, 8. Mai 2012

Die Herzenskriegerin…

Hier war ich an meinem Geburtstagswochenende. Es war der Beginn einer neuen Reise. Ich lernte Cambra Skadé und die Kraft des Frauenfeuers kennen, bin tief berührt und beeindruckt. Es fühlte sich an wie eine Umarmung und ein Nach-Hause-kommen. In mir tönt es: JA!ObjektZu Beginn hatte ich meine Strenge zu mir selbst an das Feuer gelegt. Nach Reisen in das Schwellenreich, in das Land der inneren Dämonen, einer Dämonenfütterung meines Dämons vom hohen Anspruch und Perfektionismus, einer Reise in das Land der Herzensöffnung bin ich zutiefst erfüllt, voller Dankbarkeit und Mitgefühl.

Objekt dreht sich

Was ist, darf sein. Was sein darf, wandelt sich. Wenngleich ich meinte, den Satz zu kennen, kannte ich ihn bis zu diesem Wochenende nicht. Nun weiß ich, wie er schmeckt und riecht, wie er sich in meinem Leib anfühlt.

Hier das Lindenscheit, aus dem mein Objekt entstand.

Lindenscheit

Euch danke ich von Herzen für die Geburtstagsgrüße und -wünsche, die in meinen Email-Postkasten flatterten und die vielen Kommentare zum letzten Eintrag.

Donnerstag, 14. Mai 2009

SkulpTOUR - Ein Rückblick

Diese Skulptur aus Pflaumenholz mit dem Titel UMARMUNG ist mein sichtbarstes, aber keineswegs das einzige Ergebnis unserer aktiven  Urlaubswoche bei SkulpTOUR.

Dreimal fertig

Draufsicht

Auf dem unteren Bild sah das Holzstück, das ich mir aus dem umfangreichen Holz-Fundus aussuchte, noch recht unscheinbar aus und brauchte viele, viele Stunden intensiver Zuwendung... Ich arbeitete vorwiegend mit Stecheisen und Klüpfel, aber auch die Flex und eine elektrische Feinsäge durften an das Holz. Nach der Formgebung wurde geglättet - Raspeln, Zieheisen und Schleifpapier kamen zum Einsatz.1 Ausgangsmaterial

Zu den anderen Ergebnissen der Woche zähle ich eine Vielzahl kleiner, ganz wundervoller Momente... Mein tägliches frühmorgendliches Joggen durch die mir unbekannte Gegend, Sonnenaufgänge und Glockengeläut auf dem Berg mit dem Blick auf die ganze Stadt, ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit allem, der mittägliche Zehnminutentiefschlaf und der anschließende Espresso von Gaby, die kurze Begegnung mit Roland Köpfer (ein in sich ruhender, stille Heiterkeit ausstrahlender, mir sehr sympathischer Mann), die genauso kurze Begegnung mit einem von ihm geschaffenen, noch unvollendeten Eiben-Kunstwerk, das auf Anhieb mein Herz eroberte, Karlheinz liebevoll von seinen "Babys" sprechen zu hören (er meinte die Ausstellung vieler Teilnehmerkunstwerke im Kuhstall anlässlich der offenen Tür-Tage), von Gaby zubereiteter Spargel mit Kochkäse, das Geburtstagsständchen eines Sprossers, die besondere Glückwunschkarte mit Babyschuhen, der Winzlingskuchen mit dem einen Licht und die Umarmungen zu meiner Geburt (ich hatte das Formular versehentlich mit dem 06.05.2009 anstatt 1966 ausgefüllt)...

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Jedenfalls war die Woche im Nu vorbei und der besonders schnelle Flug der Zeit ist ein sicheres Indiz für Lebendigkeit, Echtheit und Genuss... Deshalb auch an dieser Stelle ein ganz herzliches DANKE an Karlheinz und Gaby für die Projektidee, für das Zurverfügungstellen des sicheren "Spielraumes", die herzliche Atmosphäre, das kulinarische Rundumverwöhnen, die Unterstützung, das Gelassenwerden, die Akzeptanz, das Lachen. Ein DANKE auch an Elke, Helmut und Rainer.

1,2. sechs

Es war schon erstaunlich, wie schnell ich mich als Teil dieser kleinen Gruppe fühlte und so etwas wie eine "gemeinsame Identität" wahrnahm. Elke ließ mich an einen zarten bunten tropischen Schmetterling denken, auf dessen Flügeln die Kämpfe des Lebens Spuren hinterließen. Spätestens wenn ich die hessische Mundart höre, wird das Original Helmut mit seinem ganz speziellen Humor in meinen Gedanken sein. Tränen habe ich lachen müssen!!!

SkulpTOUR Mai 2009

Bereits am Sonntag zu den Tagen der offenen Tür betraten wir erstmals den Boxheimerhof, auf dem sich Dr. Karlheinz Köpfer und seine Frau Gaby eingemietet haben. Mit ihrem Projekt SkulpTOUR gehen sie in diesem Jahr bereits in die dritte Saison. Karlheiz war in seinem „ersten Leben“ Manager und Geschäftsführer, der mit Zahlen jonglierte und nach einem beruflichen Einschnitt mutig genug war, zur eigenen Identität eine weitere Facette hinzuzufügen. Er gab dem Schöpferischen in ihm eine lautere Stimme und wendete sich dem Holz zu. Aus dem Gedanken „Was mir gut tut, muss eigentlich auch anderen gut tun…“ entstand die Idee zu SkulpTOUR. Als wir am letzten Abend auf dem Heppenheimer Marktplatz in der Kneipe saßen und ich Karlheinz zuhörte, berührte mich am meisten das Wunder, das aus seinen Augen sprach. Ja, über die Arbeit mit einem Material (Welchem auch immer!?) begegnen die Menschen sich selbst und als Anleiter/Begleiter kommt man unweigerlich den Menschen nah. Dabei sind sowohl das Material als auch der schöpferische Prozess die Katalysatoren, die tiefe (Selbst-)Begegnung ermöglichen. Wer also Lust hat, sich etwas wirklich Gutes zu gönnen, dem kann ich aus ganzem Herzen einen Besuch bei SkulpTOUR empfehlen. Übrigens sind solche Grundannahmen wie "Ich bin nicht kreativ!", "Ich hab keine Ahnung von Holz!", "Mir mangelt es an Ideen!" keine wirklichen Argumente, die eine SkulpTOUR-Zeit verhindern sollten... Das Holz und Karlheinz sind auf Eurer Seite und unterstützen Euch beim Finden des eigenen Kunstwerkes, das längst schon im Holz auf Euch wartet. Und um Euch so richtig Lust zu machen, hier noch ein "kleiner" Bilder-Exkurs:

2 Entrinden

Natürlich hat die Färberin in mir sich über das schöne Material gefreut und die Pflaumenholzrinde gesammelt.

2.1. Färbematerial Rindenbast

Rainers Pflaumenholzwurzel vor der Bearbeitung... (Nebenbei bemerkt - wir verarbeiteten unabhängig voneinander beide Pflaume vom gleichen Baum...)3 Ausgangsmaterial Rainer4 Formfindung

Lagebesprechung, Einweisung und in Aktion:

1.1. Karlheinz und ElkeTag 1 (10)Tag 1 (23)Tag 1 (31)IMG_6648Tag 3 (16)

Genauso wichtig wie die Arbeitsphasen sind genügend und erholsame Pausen. Wir wurden von Gaby auf's Köstlichste mit Frühstück, Mittagessen und Kaffee und Kuchen versorgt.

Tag 4 (41)

Und hier einige Impressionen unserer wilden oder bereits gezähmten Holzschönheiten in unterschiedlichen Verarbeitungsstadien...

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6 Formfindung

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Performance Helmut oder "Eine Eichenwurzel wird zur Lampe"...

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Tag 3 (8)

Tag 4 (46)

Tag 4 (65)

Tag 4 (63)

Tag 4 (64)

Unser Holz am letzten Tag:

Tag 4 (89)

Tag 4

Tag 4 (81)  Tag 4 (85)

Tag 4 (78)