Mittwoch, 16. Januar 2019

Jahresgruppe - Ein Neubeginn...

Am vergangenen Freitag trafen wir uns erstmals im neuen Kreis. Sechs Frauen - alle in der Lebensmitte - haben sich dafür entschieden, gemeinsam das Jahr zu umrunden, in die jeweilige Zeitqualität einzutauchen und persönliches Wachstum einzuladen. In der Vorbereitung auf das Treffen klopfte mein Herz vor Lebendigkeit und Freude, auch vor Aufregung. Es ist immer spannend, wenn ein neuer Zyklus beginnt!

Am Tag des Festes stimmte ich mich ein, indem ich mich an meine Intention erinnerte, die ich in der Mail an die Frauen so formuliert hatte: 

Mögen wir mit Liebe zum und Vertrauen in das Leben und unseren ureigenen Weg gesegnet sein. Mögen wir Verbundenheit und die unterstützende Energie des Frauenkreises erfahren, uns als der Natur zugehörig erleben und tief in die Zyklen von Werden und Vergehen eintauchen. Mögen wir über genug Kraft verfügen, um anstehende Herausforderungen zu bewältigen! Mögen wir uns selbst Entwicklung, Entfaltung und  Transformation erlauben!


Ich bereitete den Raum und den Feuerplatz vor und gestaltete die Mitte. 


Dieser Akt ist für mich eine bedeutsame Handlung, weil ich mich dabei nochmals mit meiner Ausrichtung verbinde. Ich frage mich: In welcher Zeit innerhalb des Jahreslaufes befinden wir uns momentan? Welche Themen sind damit verbunden? Welche Qualitäten lade ich ein? 

Gerade befinden wir uns im Jahresrad zwischen der Wintersonnenwende am 21. Dezember 2018 und dem Mondfest Brigid oder  Imbolc am 1. Februar. Ich wählte schwarz gefärbtes Wildleder als Untergrund, weil wir uns noch in der dunklen Zeit befinden. Darauf funkeln kleine goldene Sternchen wie Sterne am Nachthimmel. Ein Streifen Seidenchiffon in Weiß erinnert daran, dass die Sonne nun Tag für Tag ungefähr 2 min länger scheint und das Licht nach und nach zurückkehrt. 


Die Eulenfedern im Osten verbinde ich mit Luft, Leichtigkeit und Weisheit. Das Haselholz mit dem fliegenden Hasen in Brandmalerei ist Sinnbild für Träume und Visionen und lädt ALLE Möglichkeiten ein. Gerade auch die, die der Verstand nicht begreifen kann, da sie größer sind als er. (Die Künstlerin ist Gill Rippingdale (KLICK) = Werbung aus Begeisterung und ohne Auftrag.) 


Im Süden steht ein Goldlicht mit kleinem Feuer. Unter ihm ein Gefäß mit Asche aus dem Frauencamp II 2018. Vielleicht erzähle ich einmal, was es mit dieser Asche auf sich hat... Damit lade ich Kraft, Authentizität und ALLE Gefühle, sinnliches Erleben, das Zuhausesein in uns selbst, im eigenen Körper, in der Natur sowie tiefe Verbundenheit miteinander ebenso ein wie Spontaneität, Lebendigkeit und unser inneres Feuer.

Im Westen liegt eine aus den Tiefen des Ozeans stammende Muschel auf einer Schale mit Urmeersalz. Ja, die Gruppe darf in die Tiefe tauchen und die dort verborgenen Schätze heben. Das Wasser zeigt uns, wie es geht. Es sucht sich immer den tiefsten Punkt. Die Intuition, die innere Führung darf uns auf der Reise durch das Jahr begleiten und uns zur Seite stehen, wenn wir auch die Schattenländer bereisen und erforschen.

Im Norden liegt ein Steinwesen und auf ihm ein weiterer Gold-Stein. Ich bekam ihn als Geschenk von Ramona Jademond (KLICK) und ich hüte ihn. Er erinnert daran, dass wir alle aufgerufen sind, unsere Gaben der Erde zum Geschenk zu machen, uns nicht zurückzuhalten, sondern uns zu verströmen. Steine - die Knochen der Erde... Sie sind Zeugen der Vorzeit, mit unseren Ahnen verbunden, Älteste. Ein kleines weißes Fellchen verbindet mit unseren vierbeinigen Geschwistergeschöpfen.  

In der Mitte steht der Freundinnenkreis als Sinnbild für das Miteinandersein in schwesterlicher Verbundenheit. Im Kreis nimmt jede ihren Platz ein und wir begegnen einander auf Augen- und Herzenshöhe. Das Licht in der Mitte steht für die Liebe. Vielleicht hast du auch einen anderen Namen für diese zentrale Kraft, die so viel größer ist als wir. Vielleicht ist dein Name Natur oder Gott, Göttin oder Großer Geist? Diese Kraft existiert unabhängig von jeder Religion. Auf dem Freundeskreis liegen vier kleine Steine - gelb im Osten, rot im Süden, schwarz im Westen und eine weiß umschlossene Seeigelversteinerung im Norden. Sie fielen mir 2014 auf meiner Visionssuche in Colorado vor die Füße und begleiten mich seither als kleines Taschenmedizinrad.

Dabei will ich es für heute belassen, obwohl ich noch stundenlang zu den unterschiedlichen Qualitäten der Himmelsrichtungen und Elemente schreiben könnte, die das Rad der zyklischen Entwicklung, das Lebensrad, das Medizinrad sinnlich erfahrbar werden lassen. Es ist wohl ein lebenslanges Abenteuer, das Medizinrad in unterschiedlichen Bezügen zu erforschen und die eigene stimmige Interpretation zu vervollständigen.

Für all jene, die Sehnsucht danach haben, einem Frauenkreis anzugehören und selbst einen Frauenkreis gründen möchten, will ich hier schreiben, was aus meinen Erfahrungen ein Gelingen unterstützen kann. Um gemeinsam ein tragendes Gruppengefäß zu bilden, empfiehlt sich:
  • deine klare Ausrichtung - Wofür gehst du?
  • Ankommen und Reinigung (z. B. durch Klang und Räuchern)
  • das Eröffnen des Ritualraumes
  • ein erstes Teilen eurer Wünsche und Visionen
  • das Vereinbaren von inneren (den Umgang miteinander und bedeutsame Werte betreffend) und äußeren Rahmenbedingungen (Zeit, Ort, Verpflegung etc.)
  • die Bekräftigung derer in einem Erfahrungsteil (Trommeln, Singen oder Tanzen etc.)
  • ein erstes Kennenlernen als Beginn einer Reise, in der ihr euch einander zu zeigen beginnt
  • das Schließen des Ritualraumes
  • das Danken
  • die Verabschiedung
Als Hüterin der Gruppe oder Ritualleiterin braucht es ein immer wieder neues hineinspüren, was der Gruppe JETZT dient. Ich liebe es, mit dem zu gehen, was ist. Dazu gehört  auch, meine Struktur, meinen Plan zu verlassen, wenn die Gruppe gerade etwas Anderes braucht. Manchmal ist es Stille, damit eine Erfahrung tiefer sinken kann. Manchmal ist es ein Lied, bei dem sich die Stimmen vermischen und der ganze Körper beteiligt ist. Manchmal braucht es eine Partnerübung, eine Massage, einen Ortswechsel, einen Gang durch die Natur. Außerdem unterstützt das Vertrauen und ein tiefes Eintauchen in die Weisheit des Kreises.

Es war ein schönes erstes Treffen! Die drei Stunden vergingen wie im Flug - gut verbrachte Lebenszeit also, die wir damit beschlossen, dass jede sich eine Karte aus dem Kartendeck "Magie der Erde" von Steven Farmer (KLICK) (Werbung ohne Auftrag) zog und wir uns nun gut eingestimmt auf die gemeinsame Reise durch das Jahr begeben können. 
Ich freue mich darauf! 

Mittwoch, 9. Januar 2019

Ein Wochenende in der Jurte...

...schenkte ich meinem Geburtstagsmann zu seinem Ehrentag und gleichzeitig uns beiden als Paar. Direkt an dem Tag, an dem es 64 Jahre gelebtes Leben zu feiern gab, fuhren wir ins Alte Land an den Elbdeich und zogen bei Familie Dinglinger in die originale Mongolische Altländer Jurte (KLICK)  ein. (Werbung)


Alle runden Behausungen - ob sie nun Jurte, Tipi (KLICK) oder Jipi (wie bei Martin in der Wildnisschule Waldschrat (KLICK)) heißen - sorgen dafür, dass ich mich heimisch und besonders geborgen fühle. Da klingt etwas sehr Altes an, spricht vom Clan und Miteinandersein, von Ahnen und tief naturverbunden gelebtem Alltag. 

Mein Traum ist es, eine Jurte als Seminarraum zu nutzen, weil alle Gruppen, die ich begleite, im Kreis sitzen und wirken. Wie sagst du immer, Beate? Im Kreis ist alles gehalten, im Kreis ist alles geheilt. Ja, im Kreis sitzen wir um eine gemeinsame Mitte, begegnen einander auf Augen- und Herzenshöhe, Redestabrunden entfalten im Kreis ihre Kraft und so entsteht Verbundenheit. 

Auch gibt es ein Feuer im Raum, in der Jurte innerhalb eines Ofens, der das Rundhaus recht schnell wärmt. Ich liebe es, das Feuer zu hüten, in die Flammen zu schauen und das spätere Glutrot zu sehen. Und es ist mir wichtig, mir immer wieder klar zu machen, dass Wärme im Winter nicht selbstverständlich ist, dass kostbare Ressourcen der Erde uns versorgen. 



Allerdings ist in unseren Breitengraden und gerade im norddeutschen Klima einiges an Anpassungen erforderlich, damit die Jurte nicht unter dem häufig feuchten Wetter leidet. Aktuell frage ich verschiedene JurtennutzerInnen nach ihren Erfahrungen, um das Rad nicht neu erfinden zu müssen.


Freitag, 4. Januar 2019

Stille, Langsamkeit, Vertrauen...


Langsam verrinnt sie - die Zeit zwischen den Jahren... Auch wenn die Wintersonnenwende vor zwei Wochen den tiefsten, dunkelsten Punkt und damit den Umkehrpunkt markierte, von dem an die Tage nun wieder länger werden und nach und nach das Licht zurückkehrt, ist jetzt Winter. Hier in Mecklenburg liegt zwar noch kein Schnee und auch der Dorfteich hat nur eine dünne Haut aus erstem Eis, aber es ist Winter. Wenn ich die Natur als meine Lehrmeisterin anerkenne, ihren Rhythmus einatme und mehr und mehr ganz bewusst zu meinem mache, dann heißt das für mich, dass ich mir erlaube, noch in der Zwischenzeit zu bleiben und zu sein. In dieser Zeit, in der das Alte nicht mehr und das Neue noch nicht da ist... Braucht nicht jedes neu entstehende Leben diese Zeit in der Dunkelheit, die Zeit der Inkubation? In Umbruchzeiten meines Lebens habe ich genau diese Zwischenzeiten als besonders schwer aushaltbar, als unglaublich herausfordernd erlebt. Ramona Jademond (KLICK) schreibt hier so wichtige Gedanken zu Kontrolle versus Annahme. Ich kenne das auch sehr gut, jedes Problem gleich lösen (und damit weghaben) zu wollen, anzupacken, zu handeln und etwas zu tun. 

Indem ich mir gerade gestatte, in meinem laaaaangen Dunkelzeiturlaub mehr aus- als einzuatmen, langsam und langsamer zu werden, mir wirkliche Pausen zu gönnen, unproduktiv zu sein, aus dem Müssen auszusteigen und nichts zu wollen, bin ich ganz hier, in dieser Zeit, in diesem Dazwischen angekommen...  Ja, jetzt ist für mich die Zeit der Hingabe an den Lebensfluss, den ich nicht kontrollieren kann. Diese Zeit spricht die Einladung aus, tiefer und tiefer ins Vertrauen hineinzusinken.

Dienstag, 1. Januar 2019

Danke...

...für das so reiche, tiefe und weite Jahr 2018! 


Danke für alle Geschenke, die vielen berührenden Erfahrungen und jede einzelne Herausforderung! Danke für meine Gaben und meine Fehler, die mich haben lernen lassen. Danke für mein Zuhause...


...für den Platz, an dem ich leben und wirken darf. Danke für meine geliebte Arbeit in ganz unterschiedlichen und doch so verwandten Bereichen. Danke für die Fülle, die ich erfahren habe und weitergeben darf. 


Danke dafür, dass mein Gefährte und ich einander in diesem Jahr nach 18jähriger Beziehung auf ganz neue Weise nah und näher gekommen sind. Danke für Gesundheit, Beweglichkeit, Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit. Danke für meine Neugierde und mein immerwährendes Lernen. Danke für mein Jaaaaa aus ganzem Herzen und mein kraftvolles Nein. 

Danke für soooo kostbare Momente der Verbundenheit mit mir selbst, mit meinen Lieben, mit den Frauen der beiden diesjährigen Frauencamps und der Jahreskreisgruppe, mit meinen Freundinnen, mit den PatientInnen der Klinik, mit meinen KlientInnen, mit meinen BlogleserInnen, mit dir. Danke für die vielen Begegnungen mit meinen tierischen und pflanzlichen Geschwistern. Danke für die vielen Naturschätze, die ich finden und voller Liebe und Respekt weiterverarbeiten durfte - Federn und Steine, Stenze und Baumperlen, Kräutlein und Früchte, Harze und Samen...  


Danke für meine Hingabe an und mein Eintauchen in den Kreis des zyklischen Werdens und Vergehens. Danke für die Erweiterung meiner Wahrnehmung. Danke, dass ich im Land des SOWOHL - ALSAUCH ankommen durfte und das Entweder - Oder immer mehr verblasst. Danke, dass ich immer schneller bemerke, wenn ich in alte Muster zurückfalle und mich dann ganz bewusst für meine neuen Strategien entscheiden kann. Danke für meinen Mut, meine dunklen inneren Reiche aufzusuchen und mich meinen Schatten zu stellen. Danke für die unermesslich reiche Belohnung, das Mitgefühl und die Weite. Danke an alle BegleiterInnen und UnterstützerInnen auf meiner inneren Forschungs- und Lebensreise. 




Danke, dass ich immer ausreichend Nahrung hatte, dass ich riechen, schmecken und genießen kann und selbst im Winter Köstlichkeiten in der Natur finde. Danke für mein Augenlicht und dafür, dass ich die Schönheit in allem SEIN erkenne. Danke für meinen Hörsinn, für die Lieder des gefiederten Volkes, das feine Flüstern des Windes, das Tosen des Sturms in den Baumwipfeln und das Schlagen der Ostseewellen an den Ufersaum.

Danke für meine Stimme, die leise und sanft und laut sein kann und danke für die vielen Melodien und Lieder, die ich allein in der Natur und wir gemeinsam am Feuer sangen. Danke, ihr Baumfreunde, dass ihr mich daran erinnert, dass ich mir meiner Wurzelkraft und meiner Tiefe bewusst sein darf, um - hoch aufgerichtet - mit dem Kopf in den Himmel zu wachsen und mein Herz offen und berührbar in die Welt strahlen zu lassen. Danke.

Und mit diesem - meinem aktuellen Lieblingslied - wünsche ich dir ein gesundes Neues Jahr! 

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Das Leben im Jahreskreis...

...bedeutet für mich weit mehr als das Feiern der Jahreskreisfeste. Es bedeutet, dass ich mich bewusst im zyklischen Keimen, Werden und Wachsen, Ernten und Vergehen, dem Nichtwissen und wieder Neuwerden beheimate, dass ich Entwicklung geschehen lasse. Ja, es ist eher ein Lassen als ein Machen. Es hat mit kontinuierlich wiederkehrendem Innehalten und Spüren zu tun, mit dem Durch-die-Natur-stromern, irgendwo stehen oder sitzen zu bleiben, all meine Wahrnehmungskanäle zu weiten und die Zeitqualität zu erspüren. Es hat damit zu tun, dass ich die natürlichen Phänomene, die die Natur mir spiegelt, IN MIR erlebe und erforsche, dass ich mich als das natürliche Geschöpf begreife, das ich bin, dass ich der Verbundenheit zu meiner Mitwelt und allen Geschwistergeschöpfen Zeit und Raum gebe. Dabei geht es für mich weniger darum, alte Traditionen zu beleben, sondern aus mir, aus uns, aus der jeweiligen Gruppe und Situation heraus neue Möglichkeiten zu finden, heutige Rituale eines tief naturverbundenen Lebens zu kreieren und im Kreis zu teilen. 

Jetzt ist Dezember. Seit einigen Jahren mache ich es ebenso wie die Natur, ziehe mich mehr zurück, bin viel allein, gehe in Stille und Dunkelheit. Ich genieße es, in dieser Zeit durch den Wald zu stromern, langsamer und noch langsamer zu werden, mich zu setzen, zu lauschen, mich auf die Erde zu legen und mich anzuvertrauen, ins Nichtwissen zu gehen und einfach zu sein...In der Dunkelheit, in der Stille, in diesem so besonderen Duft liegt die Ahnung von Abschied,  Loslassen und einem Hinabsinken. Sie weht herüber und erfasst mich. Ich lasse mich erfassen... 


Die Jahreskreisgruppe, als deren Hüterin ich mich begriffen habe, befand sich seit längerer Zeit in einer Umbruchphase. Vor über fünf Jahren gründete ich die Gruppe, drei Jahre lang bereitete ich die Jahreskreisfeste vor. In dem Wissen jedoch, dass jede von uns Frauen mit bereichernden Gaben und vielfältigen Fähigkeiten ausgestattet ist, regte ich vor zwei Jahren an, die Verantwortlichkeit ganz oder auch in Anteilen durch den Kreis der Frauen wandern zu lassen. Zwischenzeitlich fühlte es sich wie ein Erwachsenwerden der Gruppe an - geht es auf unserer Lebensreise doch immer wieder darum, unsere Komfortzone zu verlassen und Entwicklung zu wagen. Allerdings wurden in den Frauen auch Ängste aktiviert und punktuell tauchten Überforderungsgefühle auf. Manchmal reichte die angebotene Unterstützung nicht aus.

Für mich heißt LEBEN, mit lebendig klopfendem Herzen Herausforderungen anzunehmen. Gleichzeitig weiß ich, dass jede auf ihrem ureigenen Weg ist und diesen nur in ihrem ureigenen Schrittmaß gehen kann. Die Frauen, die MIT ihren Ängsten ein Fest ausgerichtet hatten, berichteten alle von einem Zuwachs an Selbst-Bewusst-Sein. Das war für mich wundervoll zu hören und zu beobachten.

Schade fand ich die mangelnde Ausrichtung auf Verbindlichkeit. So kam es häufiger vor, dass wir nur zu viert oder sogar zu dritt ein Fest begingen. Und weil ich aus meiner Arbeit weiß, wie stark das Feld einer Gruppe wirkt, in der Verbindlichkeit und Verlässlichkeit eine hohe Priorität haben, habe ich mich immer wieder neu für diese Werte eingesetzt. Es ist wie ein Halt gebendes Gefäß, das mit jedem Treffen stärker wird. Innerhalb dieses Gefäßes kann dann ALLES sein. Hier finden Begegnung, Transformation und Heilung auf einer immer tieferen Ebene statt. Diese Art des Miteinanderseins ist für mich wahrhaft zukunftsfähig - aus dem Herzen zu sprechen, mit  weit offenem Herzen zu lauschen, einander zu bezeugen, einander zu spiegeln... Ja, dafür gehe ich.




Love it, change it or leave it...

Zwischen der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche und Samhain traf und kommunizierte ich meine Entscheidung, aus der Gruppe zu gehen und verabschiedete mich zu Samhain aus diesem Frauenkreis. Es fühlt sich für mich stimmig an. Ich schaue voller Dankbarkeit auf erfahrungsreiche Jahre, viele tiefe Begegnungen, berührende Momente mit den anderen Frauen in der Natur zurück. Gleichzeitig ist es enorm, was mir mein klares NEIN gerade ermöglicht. Es fühlt sich an, als flösse Energie zu mir zurück, die durch meine (leider vergeblichen) Bemühungen, etwas zu verändern, vorher irgendwo zwischen den Jahreskreisfesten versickert, versandet war... Das innere Bild dafür ist ein permanent tropfender Wasserhahn. 

Mein NEIN ermöglicht mir nun ein neues und sehr kraftvolles JA zu einer Jahresgruppe für Frauen, in der wir Transformation bewusst einladen. Deshalb nenne ich die Gruppe "Von der Raupe zum Schmetterling" (KLICK). Von Januar bis Dezember 2019 werden wir uns einmal im Monat hier in Nordwestmecklenburg im Häuschen und/oder in der umgebenden Natur treffen. Die klare Ausrichtung auf Verbindlichkeit, größtmögliche Wahrhaftigkeit und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung sind die Werte, die wir dort miteinander leben. Wir werden uns tief mit der natürlichen Zeitqualität verbinden, gemeinsam durch das Jahr gehen, Lebendigkeit teilen, einander berühren und inspirieren, miteinander wachsen. Fünf der acht Plätze sind bereits vergeben. Drei Plätze sind noch frei. 

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Ich sehe dich...

Gerade geht für mich ein Traum in Erfüllung... So sehr hatte ich mir in den letzten Monaten gewünscht, mit meiner Schwester Nadja zusammenzuarbeiten und von all dem Kostbaren, was wir in unserem Leben entdeckt, erforscht, durchlebt und bewältigt haben, etwas weiterzugeben. Jetzt ist es so weit... 

Im Herbst 2019 werden wir im Frauenferienhof (KLICK) in Ostfriesland ein Seminar für Schwestern anbieten. Dafür wurden wir als Schwestern dreier Schwestern wohl vom Leben ausgeguckt. Und nicht umsonst trägt es den Titel ICH SEHE DICH. Das ist in unserer Schwesterngeschichte etwas sehr Bedeutsames - einander wahrzunehmen als die Frauen, die wir wirklich sind - jetzt, hier und heute. Ebenso wichtig war (und ist) es, Glaubenssätze und frühere Rollen zu erkennen, zu hinterfragen und aus denen auszusteigen, die uns heute nicht mehr dienen. Nadja und ich sind in einer nahen und sehr wahrhaftigen Beziehung angekommen. Wir gehen gemeinsam durch das Jahr, sind kontinuierlich im Austausch, teilen uns einander aus dem Herzen heraus mit. So gelingt es uns auch, Probleme zu bewältigen, Mißverständnisse zu klären, immer wieder neu Verständnis für unsere Einzig- und Andersartigkeit zu haben und gleichzeitig unsere Verbundenheit und unsere Gemeinsamkeiten zu genießen.
Nein, die schwesterlichen Beziehungen zwischen uns vier Frauen sind nicht statisch, sondern sehr beweglich und veränderlich. Mal ist die Verbundenheit zur einen Schwester stärker, mal die zur anderen. Es ist auch nicht immer alles im Frieden. Konflikte gehören ebenso in unsere Beziehungen und wollen angeschaut und - im Idealfall - gelöst werden. Manche Themen sind hartnäckig. Da wird ein Schmerzpunkt immer wieder mal berührt. Wie lohnend es jedoch ist, sich diesem zuzuwenden - achtsam und liebevoll, im eigenen Inneren... Dann kann soooo viel Heilung geschehen.
Wenn du selbst Schwester einer leiblichen Schwester, Halb-Schwester, Adoptiv- oder Stief-Schwester bist und dir für dich und deine Schwester einen liebevollen und wertschätzenden Begegnungsraum wünschst, damit alte Verletzungen heilen können und ihr in eine authentischere, gleichgewichtete und unterstützende Beziehung hineinwachst, dann melde dich, meldet euch an und begebt euch mit uns auf eine spannende Reise. Wenn du Schwestern in deinem Umfeld kennst, denen du eine besonders liebevolle GemeinsamZeit wünschst, leite den Flyer gern weiter. 


Mittwoch, 17. Oktober 2018

Aktualisierter Seminarkalender 2018/2019


So gern durchschreite ich das Tor hinein in Rituelle Räume, in denen ich Wachstum und Entfaltung, ein authentisches Sich-Zeigen und Sein, das Teilen von hellen ebenso wie dunklen Gefühlen bezeugen und dabei sein darf, wenn Frauen in ihre ganz ureigene Kraft hineinwachsen. Und das heißt nichts weiter, als dass sie "einfach" sie selbst sind - MIT ALLEM, was zu ihnen gehört, ihren Licht- und ihren Schattenseiten, dass sie dadurch mehr und mehr in Aussöhnung mit der eigenen Lebensgeschichte kommen... Ich bin sooooo dankbar für meine Arbeit, die ich nicht als Arbeit,  sondern als sinnstiftendes Tun und pure Erfüllung erlebe. 

Und hier kommen wundervolle Seminare im Jahreslauf, die gemeinsam und einzeln gebucht werden können, ein einwöchiges Frauencamp als REISE DURCH DAS MEDIZINRAD, eine Jahresgruppe für Transformation und  Persönlichkeitsentfaltung, ein Kraftquellen-Seminar als gelebte Selbstfürsorge, zwei Seminare zur Heilung weiblicher Wunden - eines für Schwestern (das ich mit meiner Schwester Nadja zusammen leite - Juhu!) und eines für Mütter mit ihren erwachsenen Töchtern (Da werde ich Birke Knopp (KLICK) zur Seite stehen - wunderbar!).  Und ich bin soo glücklich, dass ich 2020 als Assistentin die Visionssuche in Colorado USA begleiten darf. 

Wenn du bereit bist, dir neue Erfahrungen zu gönnen, alte tiefer zu verarbeiten, zu wachsen, lebendiger zu werden, DICH zu leben und deine Gaben in die Welt zu bringen, dann melde dich gleich an. Du erreichst mich per Email unter jana.muchalski@web.de oder telefonisch unter 0162-6770619. 

Ich verspreche dir, du wirst reicher und weiter aus jedem dieser Angebote nach Hause zurückkehren.

Ich freue mich sehr auf DICH!

Was?                          
Wann?                  
Wo?               
Info-Flyer zum Anklicken
Kraftquellen
Ein Selbstfürsorge-Seminar für Frauen
10./11.11.2018
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
Vollmond-Feuer-Singen 2018
24.10., 23.11.,
22.12.2018
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
Vollmond-Feuer-Singen 2019
21.01., 19.02., 21.03., 19.04., 18.05., 17.06.,
16.07., 15.08.,
14.09., 13.10.,
12.11., 12.12.2019
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
Persönlichkeitsentfaltung und Transformation
„Von der Raupe zum Schmetterling“ – Geschlossene Jahresgruppe für Frauen
11.01.,08.02.,
08.03.,12.04.,
10.05., 14.06.,
12.07., 16.08.,
20.09.,18.10.,
08.11.,13.12.2019
18.00 – 21.00 Uhr
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“
Seminare im Jahreslauf  – 1 Frühling 
27./28.04.2019
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
„Ich feiere mein Leben.“
Seminare im Jahreslauf  – 2 Sommer 
06./07.07.2019
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
FRAUENCAMP
Die Reise durch das Medizinrad
19./26.07.2019
Fr. 16.00
Fr. 14.00
Brandenburg
15372 Müncheberg OT Hoppegarten
Säen Wachsen Ernten
Begegnungsräume für Mütter mit ihren erwachsenen Töchtern 
Leitung: 
Birke Knopp
www.den-wandel-begleiten.de/
Jana Muchalski
www.janamuchalski.de 
09. – 11.08.2019
Fr. 16.00
So. 14.00

Ostfriesland
26446 Friedeburg
ICH SEHE DICH
Seminar für Schwestern, die Wunden in Wunder wandeln wollen
27. – 29.09.2019
Fr. 16.00
So. 14.00

Ostfriesland
26446 Friedeburg
„Dankbar ernten und loslassen…“
Seminare im Jahreslauf  – 3 Herbst
12./13.10.2019
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
„Still und dunkel ist‘s“
Seminare im Jahreslauf  – 4 Winter
07./08.12.2019
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
Visionssuche
Leitung: 
Sabina Wyss
Beate Latour
Assistenz: 
Jana Muchalski  
07.05. – 25.05.2020
Colorado
USA

ausgebucht
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