Donnerstag, 6. August 2020

Eine Auszeit in der Jurte

Für eine ganze Woche zog Ina mit Sack und Pack in meine liebste Jurte ein und gönnte sich Ina-Zeit. Danke für unsere Begegnung, liebe Ina, für diese reichhaltige und kunterbunte geteilte Lebenszeit und danke dafür, dass ich hier über diese besondere Woche schreiben und Bilder zeigen darf. Ja, es war eine feine Woche!

Ich liebe es soooo sehr, Menschen ein Stück auf ihrem Weg in die Ganzheit zu begleiten und mit dem zu gehen, was sich in diesem einzigartigen Menschen gerade bewegt. Und weil das auf wunderbare Weise gelungen ist, so dass wir beide bereichert und inspiriert sind, strahlen wir hier um die Wette...


Auf Instagram hatte ich es ja schon gesagt, dass ich gar nicht mehr zwischen Arbeit und Freizeit unterscheiden mag. Ich liebe meine Arbeit so sehr - ob nun beim Seelenzentrierten Coaching, bei Kraftquellen- oder Geschwister-Seminaren, beim Vollmond-Feuer-Singen, in Frauenkreisen und Camps, beim Council, in der Einzeltherapie oder in den Therapiegruppen, die ich in der Klinik begleiten darf - an all diesen Orten wirke ich in meiner natürlichsten Kraft und deshalb taufe ich ARBEIT in LEBEN um. Und für dieses Leben, mein Leben bin ich unendlich dankbar.

Was diese Woche so reichhaltig hat sein lassen? Wir waren immer wieder im Wald herumstromern, haben meine liebsten Baumfreunde besucht und sind mehr und mehr in das Bauchgefühl, das Herz, die Intuition eingetaucht, haben auf sanfte Weise das vorhandene innere Wissen freigelegt und dadurch wuchs die Verbundenheit mit uns selbst, miteinander, mit der Mitwelt, der Natur, den Geschwistergeschöpfen.




Wir wurden reichhaltig belohnt und beschenkt; u. a. vom gefiederten Volk und allen voran vom Wächter des Waldes.


Ina war mutig und entschieden, sich auch ihren dunklen Gefühlen zuzuwenden, tief einzutauchen und JAAAA zu sagen zu dem, was ohnehin da war. Das Wichtigste war jedoch, nicht darin stecken zu bleiben, sondern HINDURCH zu tauchen und an einem ruhigeren, friedlicheren Ort anzukommen.

Kennst Du das auch, dass der innere Widerstand gegen das Dunkle und Schwere dafür sorgt, dass Dir Lebensenergie abhanden kommt? Mir ist das wohl vertraut und ich kenne die Angst vor der Angst sehr gut. Ohnmacht ist das Gefühl, was mich am allermeisten herausfordert. Doch dann ist es - immer wieder - soooo erleichternd, wenn ALLES sein darf und wir weich, mitfühlend und liebevoll mit uns selbst sind. Das ganze Innere entspannt sich, das Leben bekommt die bunten Farben zurück, die Energie fließt neu durch den Körper und die Gefühle lassen uns wieder ganz lebendig sein. Wundervoll sind diese Erfahrungen, wenn es gelingt, dass wir uns regulieren und uns dann wieder sicher fühlen.

Dieser Sonnenaufgang hat uns einmal mehr gelehrt, dass in jedem Moment etwas NEU beginnen darf, dass wir uns immer wieder von uns selbst überraschen lassen dürfen und uns fragen können, wer bin ich heute? Wer bin ich jetzt?


Wir haben köstliches, frisch gekochtes, veganes Essen genossen. Diesen bunten Teller zum Beispiel...


Ina hat an der Jurte an einem großen Bild gemalt und all ihre Erfahrungen der Woche auch auf gestalterische Weise integriert. Und sie hat sich in mein SitzFELLchen verliebt, das sie morgens mit zum Sitzplatz genommen hat. So konnte es nicht anders sein, als dass sie sich dann ein eigenes SitzFELLchen gefilzt hat und mein neues noch dazu adoptierte.



Hier siehst Du, wie sich Inas Sitzfellchen in die Natur einfügt und fast versteckt bleibt...


Wir haben gesungen und getrommelt, getanzt, am Feuer gesessen, viel miteinander geredet, uns über diverse Themen ausgetauscht, gecoacht, genossen, gelebt... Danke, Ina!


Und hier sind Inas Worte:

"Ich hatte eine wunderbare Woche, in der ich... ...so viele Aspekte in mir neu erkennen und wecken durfte. Ich habe die Welt mit Janas offenen Augen und ihrer Herzlichkeit jedem Wesen gegenüber gesehen und ganz "nebenbei" das Seelenzentrierte Coaching kennengelernt. Das hätte mich sonst nicht angezogen und nun war es doch die Methode, mich meinem immer wiederkehrenden Problem zuzuwenden und durch das dunkle Gefühl zu gehen.
Ich gehe mit einer Schatzkiste an Erfahrungsgeschenken nach Hause, mit dem Gefühl, mich besser kennengelernt
und vor allem gefühlt zu haben.
Danke von ganzem Herzen!
Ina

P.s. Aus meinem Tagebuch:

Ich bin in Ordnung, so wie ich bin.
Ich darf mich so sein lassen.
Fühlen in der Stille und im Tanz
in meinem INNEN
und das Außen SEHEN und
FÜHLEN, was ist
die Schönheit des Augenblicks
die Schönheit der Vergänglichkeit
die Wunder der Natur
Heimat ist überall, wo ich Heimat in MIR finden kann
Jeden Morgen geht die Sonne von neuem auf
und genau so kann ich mich jeden Tag von neuem
erweitern, entdecken, neu finden,
anders sehen und wahrnehmen
jeden Morgen kann ich LIEBEN
und ich spüre Dankbarkeit in mir,
hier sein zu dürfen, hier lernen
und erfahren zu dürfen...
Ahey"

Montag, 20. Juli 2020

Räucherkugeln aus heimischem Beifuß herstellen

Kennst Du es auch, dass ein bestimmter Geruch eine Erinnerung weckt oder ein besonderes Gefühl hervorruft? 

Ich werde das Räuchern von hier wachsendem Beifuß wohl immer mit meiner Assistenz bei der Waldzeit-Visionssuche im umainstitut (KLICK) in Verbindung bringen. Von Ursula Seghezzi habe ich auch gelernt, dass sich Beifuß zu kleinen Kugeln zusammenrollen lässt, keine externe Hitzequelle benötigt, weil es - einmal entzündet - von allein weiterräuchert. Seitdem sammle ich das Kräutlein in aller Achtsamkeit in meinem Garten und hier in der Gegend, schneide wenige Stängel, streife die Blätter und Blütenstände ab und trockne sie.

 

Ist der Beifuß rascheltrocken, nehme ich mir eine Portion und rolle sie mit etwas Druck zwischen beiden Händen zu einer Kugel. Das Schöne ist,  sie hält von selbst zusammen. Die Größen passe ich je nach Bedarf an. Kleinere Kugeln nutze ich, um Räume auszuräuchern oder für einzelne Menschen. Größere brauche ich, um die Teilnehmer*innen einer ganzen Gruppe abzuräuchern. So aufbereitet, verwahre ich das kostbare Räuchergut aus meiner Heimat in einer Holzbox. 



In meinem Tagesrucksack habe ich übrigens immer ein kleines Schraubglas mit Beifußkugeln oder anderem selbst gesammelten Räucherwerk, falls ich im Wald oder sonstwo eine Dankesräucherung machen will. Vor Ort nutze ich dann ein Stückchen feuchter Baumrinde als Räucherunterlage.

Räuchern ist eine wunderbare Möglichkeit für mich, mich mit der feinstofflichen Pflanzenenergie zu verbinden.  Das Räuchern von Beifuß wirkt stärkend, reinigend, schützend, segnend und tut soooo gut. 

Viel Freude beim Ausprobieren!

Herzlich

Jana

Montag, 13. Juli 2020

LEBENDIGER LANDBAU bringt mehr als lebendige Nahrung...


Ist die erste Aubergine dieses Jahres nicht wunderschön!? Ich war schon von den Blüten verzaubert, doch die Frucht steht der Blüte in nichts nach. Nun bin ich gespannt, wie sie schmecken wird. 

Seit dieser Saison, die im April begann, sind mein Gefährte und ich der Solidarischen Landwirtschaft = SoLawi LEBENDIGER LANDBAU (KLICK) von Johannes und Laura beigetreten. Das bedeutet, dass wir verbindlich für eine Saison einen Ernteanteil übernommen haben, monatlich einen Beitrag zahlen und uns dafür jeden Freitag einen Korb mit erntefrischen Kräutern, knackigen Salaten und gesundem Gemüse füllen können. 


Das ist unser Gemüsekorb vom vergangenen Freitag mit der oben bereits gezeigten Aubergine, Fenchel, 2 runden Zucchinis, 1 Gurke, 2 Brokkoli, 2 Kohlrabi, einem Kopfsalat, einem Sträußchen Petersilie und aromatischen Majoran-Samenständen (köstlich im Kidneybohnen-Brotaufstrich). Nicht auf dem Bild sind 200 g Babyleaf-Schnittsalat.

Laura und Johannes bewirtschaften gemeinsam mit ihren Helfer*innen mitten in Nordwestmecklenburg in der Nähe von Upahl 7 ha Land nach biologisch-dynamischen Gesichtspunkten. Das Konzept des jungen Paares geht jedoch weit darüber hinaus und entspricht einem lebensdienlichen und enkeltauglichen Miteinandersein.  Am meisten berührt und beeindruckt mich, dass es den beiden nicht "nur" wichtig ist, gesundes Gemüse zu ziehen und Ressourcen zu erhalten, sondern darum, durch nachhaltige Kreisläufe Ressourcen zu schaffen und unser aller Lebensgrundlage - den Boden - aufzubauen und zu nähren. 

Ein Beispiel für einen nachhaltigen Kreislauf ist der gepflanzte Pappelwald-Streifen. Er dient einerseits den im Mobilstall untergebrachten Hühnern - natürlichen Waldrandbewohnern - als Schutz vor Greifvögeln und bietet ihnen eine  artgerechte Unterschlupfmöglichkeit. Hier können sie sicher scharren und Sandbäder nehmen. Gleichzeitig dienen die schnell wachsenden Pappeln zur Hackschnitzel-Gewinnung und werden die Heizung speisen.

Die stark zährenden Tomatenpflanzen profitieren davon, dass sich unter dem Humus Schafwolle (die ungenutzte Schurwolle eines befreundeten Schäfers) befindet, die ihre Nährstoffe nach und nach an den Boden und damit an die Pflanzen abgeben wird. Außerdem liegt auf dem Boden der Rasenschnitt der Kleewiese als Mulch und sorgt dafür, dass Nährstoffe gehalten und abgegeben werden, damit der Boden nicht zu schnell austrocknet und es den Pflanzen gut geht. "Meine Babys..." hat Laura die vielen verschiedenen Tomatenpflanzen genannt, die in einem der beiden Folientunnel wunderbar wachsen. Bald werden wir also rote und grüne, gestreifte und Marktomaten und weitere alte Sorten probieren können. 


Zu den lebensdienlichen Prinzipien gehört auch die gegenseitige Unterstützung der SoLawis. Die Gurken z. B., die wir in dieser Woche essen dürfen, stammen von einer anderen SoLawi. Dafür bekommt diese später ein anderes Gemüse zurück. 

Besonders bedeutsam ist auch die Direktvermarktung.  Das Gemüse wird geerntet und landet noch am gleichen Tag bei den Verbrauchern. So behält es all die guten Inhaltsstoffe, verliert sie nicht auf langen Transportwegen und verschluckt nicht unnötig Ressourcen durch Kühlung etc. Da es keinerlei Zwischenhändler gibt, geht der Erlös direkt an die Erzeuger. Wir Ernteteiler lernen Laura und Johannes, ihre Werte, Prinzipien und ihre Arbeitsweise kennen und ich kann sagen, dass ich nach so kurzer Zeit nicht nur begeistert, sondern auch voller Vertrauen bin. Ich erlebe hier zwei Menschen, die mit aller Konsequenz für die Werte gehen, von denen sie überzeugt sind. Das imponiert mir.

Ich habe solch einen Respekt vor der Logistik des ganzes Hofes, denn mit Zahlen hab ich es ja nicht so... Und wenn ich mir dann vorstelle, dass 100 Ernteteiler ein Jahr lang Gemüse haben möchten, nur ein Teil der 7 ha Land dem Garten zur Verfügung steht, alle Pflanzen ihre Aussaat-, Pflanz-, Wachstums- und Erntezeiten haben, wird mir ganz schwindelig. 

In diesem Überblick kannst Du einmal gucken, auf welche Gemüsesorten wir uns in dieser Saison noch freuen können: 


Es gäbe noch sooo viel zu erzählen, z. B. zu diesen Fragen...

Was ist eine Bieterkonferenz?
Können sich auch Menschen mit kleinem Budget einen Ernteanteil leisten? 
Wie funktioniert die Abholung?
Wie kommt der hohe Ertrag auf so geringer Fläche zustande? 
Und wie gelingt es, so viele unterschiedliche Gemüsesorten anzubauen?
Wie werden die Beete bearbeitet?
Wie sieht es mit Obst aus?

...aber das hebe ich mir für nächste Blogposts auf. 

Wenn Du neugierig bist und es gar nicht abwarten kannst, folge Laura und Johannes auf Instagram (KLICK). Hier kannst Du Dir den Hof auch mal von oben anschauen. 
P. s.  Das ist unbezahlte Werbung aus Überzeugung. 

Herzlich grüßt Dich 

Jana

Donnerstag, 2. Juli 2020

Ein halbes Jahr vegane Ernährung - Erfahrungsbericht

Mit dieser längst überfälligen Entscheidung bin ich so glücklich, dass ich bereits nach drei Monaten wusste, dass ich mich auch nach dem mit mir selbst vereinbarten Testhalbjahr zu 100% pflanzlich ernähren werde. Und trotzdem wollte ich das halbe Jahr erstmal gelebt haben und alles wahrnehmen, was sich mir in diesem Zusammenhang innen und außen zeigt, bevor ich über meine Erfahrungen schreibe. 



Die Veränderung hat natürlich einen längeren Vorlauf. Meine Gründe sind ethischer, ökologischer und gesundheitlicher Natur und mein Gefühl ist pure Freude. Endlich stimmt meine Ernährung mit meinen ethischen Grundsätzen überein. Da ich jedoch niemanden missionieren möchte (das kann ich nämlich selbst nicht ab) und weiß, dass sich jede*r auf dem ureigenen Weg befindet, steige ich hier inhaltlich nicht tiefer ein.

Wie also habe ich das erste halbe Jahr erlebt und wie habe ich die Ernährungsumstellung vorgenommen? 

Bei Sofia Konstantinidou von Iss happy (KLICK) und ihrem Onlinekurs, dem 30tägigen Einsteigerprogramm für vegane Ernährung (KLICK) unbezahlte Werbung aus Überzeugung  habe ich mir Unterstützung geholt. Wichtig für mich war und ist, abwechslungsreich und ausgewogen zu essen, um meinen Körper mit allen erforderlichen Nährstoffen zu versorgen. Nun fühle ich mich gut ausgebildet und wenn in mir Fragen auftauchen, kann ich in dem Kursmaterial immer mal wieder nachlesen und -schauen. Bis jetzt supplementiere ich zwar noch nichts, weil ich davon ausgehe, dass meine Vitamin-B12-Speicher  gut gefüllt sind, aber zukünftig werde ich mir Vitamin B12 in Tropfenform zuführen. 

Neben der notwendigen Nahrungsaufnahme und dem gesundheitlichen Aspekt bedeuten Kochen und Essen für mich vor allem eines - Genuss. Deshalb habe ich mich auf eine intensive Forschungsreise begeben und festgestellt, dass guter Geschmack aus verschiedenen, nicht zu vernachlässigenden Komponenten entsteht. Konsistenz und Textur sind mir enorm wichtig (mit weich- und totgekochtem Gemüse kannst Du mich jagen...). Eine kräftig-deftige Würzung, aber auch Geruch, Aussehen und Temperatur einer Mahlzeit tragen zum Genießen bei. 


Auch wenn ich knackige, aromatische Salate und Wildkräutlein liebe, bin ich keine, die sich ausschließlich von Rohkost ernähren könnte. Ich stehe auch auf sämige Saucen, Röstaromen und kräftigen Umami-Geschmack. Wenn ich mich für etwas begeistere, tauche ich in dieses Thema so richtig ein. Das geschieht auch jetzt. Ich lerne aus vielen verschiedenen veganen Kochbüchern, finde schöne Rezepte im Internet, probiere sie aus, verändere sie, passe sie meinen Vorlieben an. Nur die allerköstlichsten kommen dann in meinen privaten Rezepteordner. Und weil ich so gern Menschen an meinem Forschen und den Ergebnissen teilhaben lasse, habe ich einmal bereits zu einem veganen Brunch eingeladen. Sicher werde ich das wiederholen.



Körperlich fühle ich mich viel agiler und wohler. Gelenkschmerzen, die sich immer mal wieder gemeldet hatten, sind verschwunden. Mein Gewicht hat sich nicht groß verändert und liegt nach wie vor über dem, was meinem Knochenbau bei 1,58 m Körpergröße gut tun würde, aber das hängt sicher auch mit meiner Vorliebe für vegane Nussecken und ähnliche Köstlichkeiten zusammen. 


Auch trinke ich seit Beginn des Jahres keinen koffeinhaltigen Kaffee mehr, sondern bin auf Lupinenkaffee umgestiegen. Ich trank zwar auch vorher wenig Kaffee, oft nur eine Tasse am Morgen, doch wenn ich dann mal keinen trank, bekam ich Entzugskopfschmerzen. Ein klares Signal also... Auch Alkohol  gehört nicht mehr zu den Genussmitteln, die ich meinem Körper zumute. Ich verwende zwar keinen weißen Industriezucker, nutze aber durchaus Rohrohrzucker und auch Weizenmehl zum Backen. 

Außerdem stehe ich nicht so auf vegane Ersatz- und Fertigprodukte, die es zu kaufen gibt; fertig gewürzte ohnehin nicht. Eine Ausnahme sind eine Frischkäsealternative und Reibe"käse" auf Mandelbasis, aber hier bin ich noch am Ausprobieren und bin mit einer selbst hergestellten Frisch"käse"variante aus Cashewkernen schon recht zufrieden. Zum Überbacken ist selbst gezaubertes Hefeschmelz  eine gute Alternative zum gekauften veganen Reibe"käse". Ich mag es sehr, wenn ich genau weiß, was im Essen steckt und was ich meinem Körper zuführe. Eine weitere Ausnahme ist veganes Eis als schnelle Leckerei. Da bin ich im Supermarkt gerade fündig geworden und sehr glücklich damit.

Von der Organisation her koche ich abends unser Abendessen und gleich eine Portion mehr, die ich am Folgetag als Mittagessen genieße. Und ja - ich plane ca. eine Stunde Kochzeit ein. Wenn ich weniger benötige - gut. Und ansonsten weiß ich ja, dass diese kostbare Lebenszeit in etwas Wunderbares einfließt - gesunde und leckere Nahrung. Es macht mir solche Freude, vorwiegend regionales und saisonales Gemüse zu schnippeln und kunterbunte Teller zu kreieren. Woher wir unser Gemüse beziehen? Das verlangt nach einem wertschätzenden Extrapost für die SoLawi Lebendiger Landbau (KLICK) von Johannes und Laura, der bald folgen wird. 


Du willst wissen, ob ich auch Nachteile sehe? 

Ja, die gibt es. Hier bei uns in Nordwestmecklenburg sind wenig wirklich gute Restaurants zu finden und vegane Lokale kenne ich hier überhaupt keine. Wenn Du also einen Tipp für mich hast, freue ich mich sehr. Im Gutshof Stellshagen könnte ich mich außerhalb der Saison als Außer-Haus-Gästin anmelden, aber das ist eher die Ausnahme. Früher sind wir gern mal essen gegangen. Das fällt jetzt also weg. Auch Feste und Feiern oder Grillpartys sind eine Herausforderung für mich. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, mir einen bunten veganen Teller vorzubereiten und halt mitzunehmen. Mehrere Tage unterwegs zu sein, ist ebenfalls herausfordernd. Es bedarf einer guten Planung und Umsetzung, um auch auf Reisen gut zurechtzukommen.

Und für Situationen, in denen ich nach Hause komme, so richtig Hunger habe und keinesfalls das Kochen abwarten kann, habe ich mir auch einige Varianten überlegt. Im Kühlschrank warten immer köstliche vegane Brotaufstriche. Also Schwarzbrot mit Aufstrich und ein Salat dazu - das ist eine schnelle Variante. Auch brate ich Burgerpatties auf Vorrat (Burger habe ich früher übrigens so gut wie nie gegessen), habe ein paar im Kühlschrank und andere eingefroren. Dann geht es blitzschnell, einen köstlichen Burger aus gesunden Zutten zu zaubern...


Du siehst also, die vielen wunderbaren Vorteile überwiegen die wenigen Nachteile bei weitem. 

Bist Du eigentlich interessiert daran, hier immer mal wieder mit meinen veganen Lieblingsrezepten beschenkt zu werden? 


Herzlich grüßt Dich
Jana

Samstag, 27. Juni 2020

Zurück in die eigene Kraft - ein Seminar im nährenden Frauenkreis...


In meinem Blogpost zur Emotionalen Zeitqualität (KLICK) schrieb ich ja schon, was uns in diesen Zeiten herausfordern kann. Weil wir MIT dem gehen wollen, was wir wahrnehmen, haben Birke Knopp (KLICK) und ich uns überlegt, das ursprünglich geplante Mutter-Tochter-Seminar auf all die Themen auszuweiten, die uns Frauen in dieser speziellen Zeit bewegen. Wir werden mit all unserer Liebe, unseren langjährigen Erfahrungen aus Frauenkreisen und Therapiegruppen einen wertschätzenden Raum zur offenen Prozessbegleitung kreieren, in dem Du herzlich willkommen bist. Wir freuen uns sooo sehr auf die gemeinsamen vier Tage im wunderbaren Seminarhaus Kranichmoor in 23883 Neuhorst am Wall! Ein wunderbarer Koch wird uns mit köstlichen Speisen verwöhnen, so dass wir tief eintauchen können und auf vielen verschiedenen Ebenen gut genährt wieder nach Hause fahren.

Downloaden kannst Du Dir den   Flyer (KLICK) hier. Die Plätze sind auf 8 Frauen begrenzt und einige sind schon weg. Wenn es Dich lockt, melde Dich schnell an, z. B. per Email an jana.muchalski@web.de  


Herzlich grüßt Dich

Jana

Dienstag, 23. Juni 2020

Das Jahreskreisfest der Sommersonnenwende...

 

...feierten wir acht Frauen dieses Mal im Wald. Mehrfach hatte ich diesen Wald vorher besucht, bin dort umhergestromert, habe geräuchert, getrommelt, getönt, gelauscht, gedankt...


Seit Februar trafen wir acht Frauen uns zum ersten Mal wieder physisch und das war soooo schön! Gleichzeitig war auch spürbar, dass wir die Verbindung über die Zeit gut halten konnten. Das 14tägige Onlinetreffen per Zoom hat uns dabei unterstützt und dafür bin ich sehr dankbar.

Wir räucherten einander mit Beifuß und Johanniskraut aus dem Vorjahr, begrüßten uns auch auf ritueller Ebene, luden dankend die Kräfte der Himmelsrichtungen und Elemente ein und stießen dann mit einem Glas alkoholfreiem Sekt mit Holunderblütensirup auf unser Wiedersehen und die Sommersonnenwende an. Das erste Zusammensein nach so langer Zeit bekräftigten wir an der großen Gruppentrommel.

Und dann gingen wir in den Wald. Den ganzen Tag über hatte es geregnet. Der Himmel war grau in grau und wir zogen los mit unserem Gepäck. Oder unser Gepäck mit uns? Das Wäldchen erwartete uns bereits. Einzeln nahmen wir uns Zeit zum Ankommen und begegneten den Naturwesen. Ich traf eine sehr spezielle Hainbuche...

Kurze Zeit blieb es dann noch trocken, so dass wir erstmal ein Tarp aufspannen konnten und beim Abendessen der mitgebrachten Köstlichkeiten und während der Redestabrunde zur erlebten Zeitqualität und der Fülle, die bei uns acht Frauen das Helle und das Dunkle umfasst, vor dem wieder fallenden Regen geschützt waren. Unser Sonnwendfeuer bestand aus mitgebrachten Kerzen im Glas.


Und wieder gab es zur rechten Zeit eine Regenpause, so dass alle Frauen gemütlich und gemeinsam ihre Tarps aufbauen und ihre Nachtquartiere einrichten konnten. So schliefen wir hinüber in den Tag der Sommersonnenwende.


Es war eine friedliche und sehr stille Nacht. Außer dem Trommeln des Regens auf dem Tarpdach waren nur einmal schreckende Rehböcke und früh am Morgen das dort lebende Kolkrabenpaar mit seinen Jungen zu hören. So ein schönes Gefühl, das abendliche Murmeln aus den Nachbartarps zu hören und sich dann von schlafenden Frauen umringt zu wissen. Ich liebe es, in Draußenzeiten mehrfach in der Nacht aufzuwachen, die wandernde und veränderliche Dämmerung, die momentan nur kurze Zeit der Dunkelheit und das Wiedererwachen eines neuen Tages zu erleben. Magisch ist für mich der Moment, an dem in den dämmerigen Schwarz-Weiß-Wald die Farbe zurückkehrt. Morgens pflückte ich frische Brombeerblätter für alle und kochte uns mit dem Kelly Kettle (Werbung aus Begeisterung) einen Tee. 

Hier ist Kathrin (KLICK) zu sehen, die uns schon sehr früh am Morgen verließ, aber nicht ohne einen heißen Morgentee gehen sollte.


Nach dem Frühstück, einer gemeinsamen Meditation, Dank und Verabschiedung wanderten auch wir zurück. Für einige Frauen war es die allererste Nacht im Wald und ich freue mich sooo darüber, dass sich keine vom Regen hat abhalten lassen. Es ist ganz wunderbar, auch im Regen im Wald zu sein und diese friedliche Stimmung zu spüren. Mit Sicherheit war es nicht unsere letzte gemeinsame Übernachtung in der Natur.  Ich freue mich schon auf unsere nächsten Abenteuer, Ihr sieben Zauberfrauen Christine (KLICK), Simone (KLICK), Kathrin (KLICK), Julia, Andrea, Cornelia und Anke!

Herzlich 

Jana

Freitag, 19. Juni 2020

Aktualisierter Seminarkalender 2020



Was?                          
Wann?                  
Wo?          
Flyer zum Anklicken
ZURÜCK IN DIE EIGENE KRAFT
Offene Prozessbegleitung im nährenden Frauenkreis mit Birke Knopp www.den-wandel-begleiten.de/ und Jana Muchalski www.janamuchalski.de
Fr., 14.08.2020, 16.00 Uhr -
Mo., 17.08.2020, 14.00 Uhr
Seminarhaus Hof Kranichmoor
Am Wall 21
23883 Neuhorst am Wall
SYLVIA KIRCHHERR KONZERT IN DER JURTE Intuitive Gesänge, Selbst-g'schriebenes, Gejodeltes, Bayrisches, Seelengesungenes, Weitgereistes...
Sa., 19.09.2020, 20.00 - 22.00 Uhr
Jurte im Garten 
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf
SING-SANG-SONNTAG mit
SYLVIA KIRCHHERR
Gemeinsames Singen und Tönen
So., 20.09.2020, 11.00 – 17.00 Uhr
Jurte im Garten 
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf
ICH SEHE DICH
Ein Seminar für Geschwister, die Wunden in Wunder wandeln wollen
Fr., 09.10.2020, 16.00 Uhr -
So., 11.10.2020, 14.00 Uhr
Jurte im Garten 
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf
GEMEINSAM RAUS - REIN INS LEBEN
Ein Wildniscamp für clean lebende, ehemalige Drogenkonsumenten, die mehr vom Leben wollen...
Fr., 23.10.2020, 16.00 Uhr -
Mo., 26.10.2020, 14.00 Uhr
Brandenburg
15372 Müncheberg OT Hoppegarten
KRAFTQUELLEN
Eine innige Zeit der Selbstfürsorge für Dich (oder Dich und Deine Lieben), die dich wieder mit Deinen Ressourcen verbindet
Zeiten, Umfang und Kosten werden individuell vereinbart
Natur in NWM und 
Jurte im Garten
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf

OT Ollndorf
FAMILIENCOUNCIL
Gern unterstütze ich Deine Familie, zurück in eine Herz-zu-Herz-Kommunikation zu finden
Zeiten, Umfang und Kosten werden individuell vereinbart
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf

bei Interesse melde Dich bei mir unter 0162-6770619
Vollmond-Feuer-Singen 2020
Wir treffen uns am Feuer oder in der Jurte und singen einfache Lieder aus aller Welt.
Bei Interesse an der Einladungsmail bitte per Email melden! Das Vollmond-Singen findet nicht jeden Monat statt. 10.01., 09.02., 09.03., 08.04., Mai entfällt, 05.06., 05.07., 03.08., 02.09., 01.10., 30.11., 30.12.2020
Feuerplatz o. Jurte
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf
GEMEINSAM DURCH DAS JAHR
Wir feiern die JAHRESKREISFESTE und verbinden uns tiefer mit den natürlichen Zyklen -
Jahresgruppe für Frauen
jeweils von 17.30 - 22.00, Kennenlernabend Imbolc - 31.01., danach als geschlossene Gruppe Ostara - 20.03., Beltane - 24.04.,
Sommersonnenwende - 19.06., Schnitterin - 07.08.
Herbst-Tag-und-Nacht-gleiche 25.09., Samhain - 30.10., Wintersonnen-wende - 18.12.2020
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf
NEUMOND-COUNCIL
online
Kommunikation in ihrer wahrhaftigsten und liebevollsten Form
jeweils 19.00 - 21.00 Uhr
So., 21.06., Mo., 20.07., Mi., 19.08., Fr., 16.10., So., 15.11., Mo., 14.12.2020
Online per Zoom
bei Interesse bitte per Email anmelden an jana.muchalski@web.de
um die Zugangsdaten zu erhalten
COUNCIL 
mit Nadja Schirmer
Kommunikation in ihrer wahrhaftigsten und liebevollsten Form
jeweils 18.00 - 20.30 Uhr 24.01., 21.02., 27.03., 24.04., 26.06., 24.07., 28.08., 25.09., 23.10., 20.11.2020
Am Dorfplatz 17A
19079 Sukow   
(Praxis Dipl. Med.
Martin Adophi)

VISIONSSUCHE
Leitung: 
Sabina Wyss
Beate Latour
Assistenz: 
Jana Muchalski  
06.05. – 24.05.2020
verschoben auf Mai 2021
Colorado
USA
ausgebucht

FRAUENCAMP
Die Reise durch das Medizinrad
Die natürlichen Zyklen heilsam erleben
Fr., 24.07.2020, 16.00 Uhr 
Fr., 31.07.2020, 14.00 Uhr 

verschoben auf 2021 -
Voranmeldung möglich  
Brandenburg
15372 Müncheberg OT Hoppegarten