Dienstag, 26. März 2019

Zurück aus dem Singdrosselcamp...

...klingt und schwingt, trommelt und summt es so fein in mir nach. Was für ein wunderbarer Start in den Frühling! 


Gemeinsam mit meinem 8jährigen Neffen, meinem geschenkten Sohn und seiner Freundin (den beiden Hamburger Stadtpflänzchen) und vielen Menschen aus dem wilden Volk, denen ich mich schnell verbunden fühlte, verbrachten wir drei Tage draußen auf Martins Platz der Wildnisschule Waldschrat (KLICK) in einem inoffiziellen  und gut besuchten Frühlingsanfangswildniscamp mit dem Schwerpunkt des gemeinsamen Singens und Musizierens. Ich habe kaum Fotos gemacht, weil ich viel zu sehr im Erleben war. 

Aber es gab viele magische Momente, die mich tief erreichten und sich mir als kraftvolle Bilder innerlich einbrannten: 

Am frühen Samstagmorgen stand der Nebel auf der Wildwiese und über dem See und wurde von der aufgehenden Sonne golden durchleuchtet. Das war so zauberhaft, dass ich den Atem anhalten musste, um die Magie nicht zu verscheuchen. 
Die immer wieder auffliegenden Schwäne mit den sooo typischen Singgeräuschen der Flügel... 
Leuchtende Zitronenflatterwesen...
Der Blick in die Universumblauaugen kleiner Babys... 
Der erste Satz, den M. beim Erwachen im Zelt sagte, war: Hast du auch den Specht gehört, Jana? 
Der Moment, als mein tieftrauriger Neffe, der über den unvermeidbaren, nahenden Abschied vom Camp weinte, vom gleichnamigen Greifvogel besucht wurde, der über ihm seine Runden drehte, als wolle er sagen: Wir werden uns hier bald wiedersehen.
Mein Anbaden im eisigen See, bis zum Hals ins Wasser hineinzutauchen und so lange untergetaucht zu bleiben, bis mein Körper dort wirklich angekommen war... Wow! Was für ein Gefühl!
Gespräche mit Herzensfrauen - wie verwandt wir doch auf unserer Lebensreise unterwegs sind...
Unter dem noch fast vollen Mond am Feuer zu sitzen, miteinander zu singen und zu musizieren, im Zelt zu schlafen, Gemüse zu schnippeln und über dem Feuer zu kochen - jede einzelne der Draußenaktivitäten wirkte so entspannend und belebend gleichermaßen. 

Ich freue mich ganz besonders darüber, dass lose Fäden aus meiner Vergangenheit neu verknüpft werden konnten. Ich freue mich über neue Frauen, die ich kennenlernen durfte. Und ich bin soooo glücklich, dass ich im Sommer eine ganze Woche auf dem wunderbaren Platz verbringen darf und noch tiefer ins wild-weibliche Sein eintauchen werde.

Dienstag, 26. Februar 2019

Seminare und Naturzeiten 2019


Foto: Franzi Schädel von Franzitrifftdieliebe.de
 
Was?                          
Wann?                  
Wo?               
Info-Flyer zum Anklicken
Vollmond-Feuer-Singen 2019
21.01., 19.02., 21.03., 19.04., 18.05., 17.06.,
16.07., 15.08.,
14.09., 13.10.,
12.11., 12.12.2019
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
Persönlichkeitsentfaltung und Transformation
„Von der Raupe zum Schmetterling“ – Geschlossene Jahresgruppe für Frauen
11.01.,08.02.,
08.03.,12.04.,
10.05., 14.06.,
12.07., 16.08.,
20.09.,18.10.,
08.11.,13.12.2019
18.00 – 21.00 Uhr
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
geschlossene 
laufende Gruppe
Anmeldung für 2020 möglich
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“
Seminare im Jahreslauf  – 1 Frühling 
18./19.05.2019
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
„Ich feiere mein Leben.“
Seminare im Jahreslauf  – 2 Sommer 
06./07.07.2019
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
FRAUENCAMP
Die Reise durch das Medizinrad
19./26.07.2019
Fr. 16.00
Fr. 14.00
Brandenburg
15372 Müncheberg OT Hoppegarten
Säen Wachsen Ernten
Begegnungsräume für Mütter mit ihren erwachsenen Töchtern 
Leitung: 
Birke Knopp
www.den-wandel-begleiten.de/
Jana Muchalski
www.janamuchalski.de 
09. – 11.08.2019
Fr. 16.00
So. 14.00
Ostfriesland
26446 Friedeburg
ICH SEHE DICH
Seminar für Schwestern, die Wunden in Wunder wandeln wollen
27. – 29.09.2019
Fr. 16.00
So. 14.00
Ostfriesland
26446 Friedeburg
„Dankbar ernten und loslassen…“
Seminare im Jahreslauf  – 3 Herbst
12./13.10.2019
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
„Still und dunkel ist‘s“
Seminare im Jahreslauf  – 4 Winter
07./08.12.2019
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
WaldZeit Visionssuche
Leitung:
David und Ursula Seghezzi,
www.umainstitut.net
Co-Leitung:
Dan Morvay
Assistenz: 
u.a. Jana Muchalski
19.06.2019, Mi. 14.00 bis So 30.06.2019 13.00 Uhr
im Wendland
uma institut
Beseland 7
D-29459 Clenze
Tel: +49 (0)5844 976 62 09
Email: info@umainstitut.net
Web: umainstitut.net
Visionssuche
Leitung: 
Sabina Wyss
Beate Latour
Assistenz: 
Jana Muchalski  
07.05. – 25.05.2020
Colorado
USA

ausgebucht
Warteliste

Freitag, 1. Februar 2019

Imbolc, Brigid, Lichtmess...


Im Jahreszyklus, im Jahresrad sind wir im Nordosten angekommen und feiern das Mondfest zum zunehmenden Mond, ein Lichtfest. Die dunkelste Zeit liegt nun hinter uns. Die Rückkehr des Lichtes ist inzwischen wirklich spürbar. Morgens wird es früher hell, abends später dunkel. Und obwohl wir noch mitten im Winter sind und andernorts Schnee liegt, hat sich der neue Wachstumszyklus im Unsichtbaren längst vorbereitet und wird nun ganz fein auch im Außen sichtbar. 


Im Wald sah ich mir die Plätzstellen der Rehböcke genauer an. Unter dem Restschnee und dem gefallenen Laub spitzen klitzekleine Keimlinge hervor. 


Im Garten beginnen die Schneeglöckchen zu wachsen. Die Amseln verändern ihr Verhalten, werden lebhafter, tauchen häufig in Paaren auf und sind sehr miteinander beschäftigt. Die Kohlmeisen sind ebenfalls schon zu hören. Höchst beeindruckend finde ich das Phänomen der Keimruhe oder auch Eiruhe, z. B. bei Rehen: Im Sommer werden die Rehe bereits befruchtet. Das Ei nistet sich in der Gebärmutterschleimhaut ein und ruht dort warm und sicher. Erst im November jedoch beginnt das Wachstum, damit die Kitze gute Bedingungen vorfinden, wenn sie zur Welt kommen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Kitze nicht etwa im kalten Winter geboren, sondern erst im warmen Mai gesetzt werden. Ist das nicht unglaublich? Das erinnert mich noch einmal daran, dass auch wir Menschen aufgefordert sind, für unser Wachstum, für unsere Entfaltung, Entwicklung und Heilung gute Bedingungen zu schaffen.

Auch die Bäume haben im Herbst bereits ihre Knospen vorbereitet. Immer wieder bin ich verblüfft darüber, wie die ganz fein zusammengefalteten Miniblätter innerhalb der Knospen vor den frostigen Temperaturen geschützt sind.  Noch eines der so zahlreichen Wunder der Natur...


Die Zeit der Stille, des Nachinnengehens endet nun langsam und macht der Ausrichtung auf Neues Platz. Der Februar bringt die Energie der Reinigung, des Loslassens, des Visionierens und Pläneschmiedens mit sich. Alles über den Winter Verstaubte, Muffige, Angesammelte darf mit Licht, Luft und Wasser in Kontakt kommen. Es ist eine gute Zeit zum Entrümpeln, zum Durchsortieren und entscheiden, mit welchen Dingen ich mich weiterhin umgeben will und was losgelassen werden darf. In diesem Jahr erlebe ich das sehr stark und auch ganz körperlich. Ich habe sooo eine Lust zum Aufräumen, Weggeben von nicht mehr Benötigtem, Wegwerfen von nicht mehr Verwertbarem, dass gerade keine Schublade, kein Schrank, kein Raum vor mir sicher ist. Und es macht mir solche Freude, in aufgeräumte Schubladen und sortierte Schränke zu schauen! Es war aber auch wirklich überfällig...

Außerdem sind wir in dieser Zeit eingeladen, uns mit unseren Visionen zu verbinden, Ziele zu überprüfen, gegebenenfalls zu verwerfen, neu zu setzen und auch diese Ideen-Samen in fruchtbaren Boden zu geben. Eine schöne Möglichkeit, deinen Ideen erstes Leben einzuhauchen, ist die Arbeit mit Kraftcollagen oder einem Visionboard. Falls das Neuland für dich ist und du gern von einer versierten Begleiterin an die Hand genommen werden möchtest, hat Ramona (KLICK) einen Onlinekurs (KLICK) genau zu diesem Thema entwickelt (Werbung ohne Auftrag).

Was nimmst DU im Außen und im Innen wahr?
Wie erlebst DU die momentane Zeitqualität?

Mittwoch, 16. Januar 2019

Jahresgruppe - Ein Neubeginn...

Am vergangenen Freitag trafen wir uns erstmals im neuen Kreis. Sechs Frauen - alle in der Lebensmitte - haben sich dafür entschieden, gemeinsam das Jahr zu umrunden, in die jeweilige Zeitqualität einzutauchen und persönliches Wachstum einzuladen. In der Vorbereitung auf das Treffen klopfte mein Herz vor Lebendigkeit und Freude, auch vor Aufregung. Es ist immer spannend, wenn ein neuer Zyklus beginnt!

Am Tag des Festes stimmte ich mich ein, indem ich mich an meine Intention erinnerte, die ich in der Mail an die Frauen so formuliert hatte: 

Mögen wir mit Liebe zum und Vertrauen in das Leben und unseren ureigenen Weg gesegnet sein. Mögen wir Verbundenheit und die unterstützende Energie des Frauenkreises erfahren, uns als der Natur zugehörig erleben und tief in die Zyklen von Werden und Vergehen eintauchen. Mögen wir über genug Kraft verfügen, um anstehende Herausforderungen zu bewältigen! Mögen wir uns selbst Entwicklung, Entfaltung und  Transformation erlauben!


Ich bereitete den Raum und den Feuerplatz vor und gestaltete die Mitte. 


Dieser Akt ist für mich eine bedeutsame Handlung, weil ich mich dabei nochmals mit meiner Ausrichtung verbinde. Ich frage mich: In welcher Zeit innerhalb des Jahreslaufes befinden wir uns momentan? Welche Themen sind damit verbunden? Welche Qualitäten lade ich ein? 

Gerade befinden wir uns im Jahresrad zwischen der Wintersonnenwende am 21. Dezember 2018 und dem Mondfest Brigid oder  Imbolc am 1. Februar. Ich wählte schwarz gefärbtes Wildleder als Untergrund, weil wir uns noch in der dunklen Zeit befinden. Darauf funkeln kleine goldene Sternchen wie Sterne am Nachthimmel. Ein Streifen Seidenchiffon in Weiß erinnert daran, dass die Sonne nun Tag für Tag ungefähr 2 min länger scheint und das Licht nach und nach zurückkehrt. 


Die Eulenfedern im Osten verbinde ich mit Luft, Leichtigkeit und Weisheit. Das Haselholz mit dem fliegenden Hasen in Brandmalerei ist Sinnbild für Träume und Visionen und lädt ALLE Möglichkeiten ein. Gerade auch die, die der Verstand nicht begreifen kann, da sie größer sind als er. (Die Künstlerin ist Gill Rippingdale (KLICK) = Werbung aus Begeisterung und ohne Auftrag.) 


Im Süden steht ein Goldlicht mit kleinem Feuer. Unter ihm ein Gefäß mit Asche aus dem Frauencamp II 2018. Vielleicht erzähle ich einmal, was es mit dieser Asche auf sich hat... Damit lade ich Kraft, Authentizität und ALLE Gefühle, sinnliches Erleben, das Zuhausesein in uns selbst, im eigenen Körper, in der Natur sowie tiefe Verbundenheit miteinander ebenso ein wie Spontaneität, Lebendigkeit und unser inneres Feuer.

Im Westen liegt eine aus den Tiefen des Ozeans stammende Muschel auf einer Schale mit Urmeersalz. Ja, die Gruppe darf in die Tiefe tauchen und die dort verborgenen Schätze heben. Das Wasser zeigt uns, wie es geht. Es sucht sich immer den tiefsten Punkt. Die Intuition, die innere Führung darf uns auf der Reise durch das Jahr begleiten und uns zur Seite stehen, wenn wir auch die Schattenländer bereisen und erforschen.

Im Norden liegt ein Steinwesen und auf ihm ein weiterer Gold-Stein. Ich bekam ihn als Geschenk von Ramona Jademond (KLICK) und ich hüte ihn. Er erinnert daran, dass wir alle aufgerufen sind, unsere Gaben der Erde zum Geschenk zu machen, uns nicht zurückzuhalten, sondern uns zu verströmen. Steine - die Knochen der Erde... Sie sind Zeugen der Vorzeit, mit unseren Ahnen verbunden, Älteste. Ein kleines weißes Fellchen verbindet mit unseren vierbeinigen Geschwistergeschöpfen.  

In der Mitte steht der Freundinnenkreis als Sinnbild für das Miteinandersein in schwesterlicher Verbundenheit. Im Kreis nimmt jede ihren Platz ein und wir begegnen einander auf Augen- und Herzenshöhe. Das Licht in der Mitte steht für die Liebe. Vielleicht hast du auch einen anderen Namen für diese zentrale Kraft, die so viel größer ist als wir. Vielleicht ist dein Name Natur oder Gott, Göttin oder Großer Geist? Diese Kraft existiert unabhängig von jeder Religion. Auf dem Freundeskreis liegen vier kleine Steine - gelb im Osten, rot im Süden, schwarz im Westen und eine weiß umschlossene Seeigelversteinerung im Norden. Sie fielen mir 2014 auf meiner Visionssuche in Colorado vor die Füße und begleiten mich seither als kleines Taschenmedizinrad.

Dabei will ich es für heute belassen, obwohl ich noch stundenlang zu den unterschiedlichen Qualitäten der Himmelsrichtungen und Elemente schreiben könnte, die das Rad der zyklischen Entwicklung, das Lebensrad, das Medizinrad sinnlich erfahrbar werden lassen. Es ist wohl ein lebenslanges Abenteuer, das Medizinrad in unterschiedlichen Bezügen zu erforschen und die eigene stimmige Interpretation zu vervollständigen.

Für all jene, die Sehnsucht danach haben, einem Frauenkreis anzugehören und selbst einen Frauenkreis gründen möchten, will ich hier schreiben, was aus meinen Erfahrungen ein Gelingen unterstützen kann. Um gemeinsam ein tragendes Gruppengefäß zu bilden, empfiehlt sich:
  • deine klare Ausrichtung - Wofür gehst du?
  • Ankommen und Reinigung (z. B. durch Klang und Räuchern)
  • das Eröffnen des Ritualraumes
  • ein erstes Teilen eurer Wünsche und Visionen
  • das Vereinbaren von inneren (den Umgang miteinander und bedeutsame Werte betreffend) und äußeren Rahmenbedingungen (Zeit, Ort, Verpflegung etc.)
  • die Bekräftigung derer in einem Erfahrungsteil (Trommeln, Singen oder Tanzen etc.)
  • ein erstes Kennenlernen als Beginn einer Reise, in der ihr euch einander zu zeigen beginnt
  • das Schließen des Ritualraumes
  • das Danken
  • die Verabschiedung
Als Hüterin der Gruppe oder Ritualleiterin braucht es ein immer wieder neues hineinspüren, was der Gruppe JETZT dient. Ich liebe es, mit dem zu gehen, was ist. Dazu gehört  auch, meine Struktur, meinen Plan zu verlassen, wenn die Gruppe gerade etwas Anderes braucht. Manchmal ist es Stille, damit eine Erfahrung tiefer sinken kann. Manchmal ist es ein Lied, bei dem sich die Stimmen vermischen und der ganze Körper beteiligt ist. Manchmal braucht es eine Partnerübung, eine Massage, einen Ortswechsel, einen Gang durch die Natur. Außerdem unterstützt das Vertrauen und ein tiefes Eintauchen in die Weisheit des Kreises.

Es war ein schönes erstes Treffen! Die drei Stunden vergingen wie im Flug - gut verbrachte Lebenszeit also, die wir damit beschlossen, dass jede sich eine Karte aus dem Kartendeck "Magie der Erde" von Steven Farmer (KLICK) (Werbung ohne Auftrag) zog und wir uns nun gut eingestimmt auf die gemeinsame Reise durch das Jahr begeben können. 
Ich freue mich darauf!