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Mittwoch, 14. Mai 2025

Monatsrückblick April 2025 - SOWOHL - ALS AUCH

Im April wurde der zweite Sohn meines Neffen geboren. Im April starb Rainers Mama mit 90 Jahren. Im April gab es zu Ostern einen Konflikt zwischen uns vier Schwestern. Im April verbrachte ich mit Marthe eine wunderschöne und verbindende Zeit im Wacholderwald der Lüneburger Heide und vieles mehr.

Dieses Jahr entpuppt sich immer mehr als ein Jahr des SOWOHL - ALS AUCH...


Vorgespräche für die neue Gestaltungstherapiegruppe

Mit den Vorgesprächen begann der Monat. Dafür lade ich mir die Menschen, die auf der Warteliste für die Indikativgruppe stehen zu einem halbstündigen Gespräch ein, weil ich nur mit Menschen arbeiten möchte, die intrinsisch motiviert und bereit sind, sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Ich erzähle von möglichen Inhalten der Gruppe und von der Art und Weise, wie wir dort miteinander unterwegs sind. Es geht um Gleichwürdigkeit und Augenhöhe, um Wohlwollen und größtmögliche Offenheit. Die Gruppe begibt sich über einen Zeitraum von 8 Wochen einmal wöchentlich für 2,5 Stunden auf eine bewegende, gemeinsame und individuelle innere Forschungsreise. Wir befassen uns mit Lebensfragen und widmen uns all den Themen, mit denen wir Menschen in unserem Leben in Kontakt kommen. Mit max. 8 Personen ist die Gruppe voll belegt. Meistens stehen mehr Menschen auf der Warteliste als es Plätze in der Gruppe gibt. 

Der Raum ist vorbereitet...



Lomi Lomi Massage

Am 2. April gönnte ich mir wieder eine dieser wunderbaren Zeiten für Körper, Geist und Seele und fuhr nach Wismar zu Christine (KLICK). Die anderthalb Stunden intuitiver und tief verbundener Ganzkörpermassage mit warmem Öl ist auf eine Weise nährend und klärend, dass alle Worte hinter der Erfahrung zurückbleiben. Da hilft nur, es selbst zu erleben. (Wobei ich gar nicht weiß, ob das so clever ist, Christines Lomi zu empfehlen, denn es ist jetzt schon echt schwierig, einen Termin zu bekommen.)

Die Schwalben kehren zurück und der Kuckuck ruft

Am 12. April sah ich die ersten Rauchschwalben hier über Ollndorf in Nordwestmecklenburg. Das ist immer ein besonderer Moment, der mir frühlingshafte und sommerliche Zaubrigkeiten zuflüstert. Es ist so schön, wenn die Flugkünstler den Himmel endlich wieder bevölkern und zwischen ihren Kapriolen zwitschernd und schwatzend auf der Stromleitung sitzen. 

Ansonsten ist in der Nähe ein Kolkrabenpaar zu Hause, das immer mal wieder mit einem Elsterpaar aneinandergerät. Die Ringeltauben haben sich den Brutplatz des Vorjahres ausgesucht und dort ein neues Nest gebaut. Ich drücke ihnen die Daumen, dass sie in diesem Jahr von den Elstern unbehelligt ihre Kleinen ausbrüten und aufziehen können.

Ein Leben beginnt

Am 13. April ist mein Neffe zum zweiten Mal Vater geworden. M. hat den Sohn im Geburtshaus zur Welt gebracht. Die kleine Familie ist gleich nach der Geburt wieder nach Hause gefahren. Es geht allen wunderbar, was mich sehr freut!

Ein herzliches Willkommen auf dieser Erde, lieber Y. Wir wünschen Dir ein gesundes, langes und gesegnetes Leben. Mögest Du Dich zeitlebens geborgen, gut aufgehoben und unterstützt fühlen. Mögest Du wachsen, die Welt in Deinem Tempo entdecken, Deinen ureigenen Weg gehen und Deine Gaben leben. 

Ein Leben endet

Seitdem die Beziehung zwischen Rainer und mir eine neue Form angenommen hat, war ich nicht mehr so häufig mit seiner Familie im Kontakt. Aber am 19. April hatte ich den unüberhörbaren Impuls, Rainer nach Hamburg zu begleiten und seine Mama im Krankenhaus zu besuchen. Sie schlief und wachte während unserer Anwesenheit auch nicht mehr auf. Für uns beide war spürbar, dass sich Waltraud bereits in einem Zwischenraum befand - nicht mehr ganz hier, noch nicht ganz dort. Am Abend bekamen wir die Nachricht, dass Waltraud - die letzte von Drillingen - mit 90 gelebten Jahren gestorben ist. Eine gute Reise, liebe Waltraud und DANKE für Dein offenes Herz. 


Frühlingskraft

Diese Gleichzeitigkeit... Vergehen und Werden... Die Blätter drängen aus den Knospen. Es grünt und grünt und grünt und zieht mich so nach draußen. Ich stromere an der Maurine umher und begrüße eine Baumfreundin, die ich schon viele Jahre kenne. Die Traubenkirsche beglückt mich mit meinem Lieblingsduft. Gänseblümchen blühen dicht an dicht, so dass ich mit den beiden Traumatherapiegruppen Gänseblümchen pflücke und trocknen lasse, um später gemeinsam eine Salbe herzustellen. 

Es ist Frühling satt...









Im Wacholderwald in der Teufelsheide

Ende April waren Marthe und ich einen Samstag im Wacholderwald der Lüneburger Heide (KLICK) unterwegs. Danke für diese schöne Wanderung, unseren Austausch, das stille und genussvolle Miteinandersein in schönster Landschaft, liebe Marthe. Wie beglückend! 

Der Wacholder ist mir schon mehrfach intensiv begegnet. Bereits 2014 auf meiner Visionssuche in Colorado und Utah in den USA fand ich während meiner Solotage in wilder Natur einen uralten Großvater-Wacholder, der seine dicken Zweige auf dem sandigen Boden abstützte. Zu seinen Füßen hatte sich eine Sandbank gebildet, die genauso groß (oder klein) war, wie ich es bin und sich mir als Bett anbot. Und so schlief ich nicht unter meinem ein ganzes Stück entfernt aufgespannten Tarp, sondern zu Füßen des Wacholders unter dem Sternenhimmel und war bereit, den wilden dort lebenden Geschöpfen zu begegnen. Vielleicht erzähle ich hier mal von meiner Visionssuche?

2022 hatte ich auf einer meiner Draussenzeiten in einem anderen südlicher gelegenen Wacholderwald im Tarp übernachtet. So ein magisches Pflanzenwesen! Jetzt will ich es noch einmal näher kennenlernen. 


Im Konflikt 

Eigentlich waren wir Schwestern für Karfreitag zu einem Picknick verabredet. Leider hat sich vor diesem geplanten Treffen ein Konflikt kreiert, den ich sehr bedaure. (Im Stillen gehe ich davon aus, dass es kein echter Konflikt ist, sondern sich eher um emotionale Aktivierung von Altlasten handelt...) Gleichzeitig wurde mir einmal mehr klar, wie schnell wir Menschen Aussagen oder geschriebene Worte interpretieren. Und wieviel diese Interpretationen mit den nicht ganz verdauten Erfahrungen aus unserer Vergangenheit zu tun haben, sprich: mit der Brille, die wir tragen, durch die wir auf das Leben schauen. Letztlich war jede von uns vieren in ihrem eigenen Film. 

Wir werden - auf Nadjas (KLICK) Initiative hin - Ende Mai eine Mediation bei Caroline Kikisch (KLICK) in Hamburg besuchen und uns 6 Stunden lang den zwischen uns schwelenden Themen widmen. 

Mein Herz klopft, da ist Angst UND ich kann uns vier sehr dafür anerkennen, dass wir den Weg hinein gehen und nicht den - vermeintlich leichteren - Weg der Vermeidung und Trennung. 

Und so passend: Im zweiten Ausbildungsjahr der Lebensweise Coachingausbildung geht es um Beziehungs- und Konfliktfähigkeit. Ich kenne es bereits, dass das Leben ausreichend Forschungsmöglichkeiten zu den jeweiligen Themenfeldern zur Verfügung stellt. ;)

...

Das war der natürlich nicht vollständige April-Rückblick. Denn ich hab noch nichts vom Nordlichtertreffen erzählt, bei dem ich nicht ganz in meiner Kraft war und keine Stimme hatte, weil sich eine Erkältung anbahnte. Ich hab noch nicht erwähnt, dass ich aufgrund des grippalen Infektes das Vollmondsingen ausfallen lassen musste. 

Soviel zu ICH BIN ZUHAUSE IM KÖSTLICHEN LEBEN. ♥

Sonntag, 19. Februar 2023

ALLES IST SCHON DA - Mein Rückblick auf das Frauencamp im August 2022...

...beginnt, indem ich meine Augen schließe und Sinneseindrücke erinnere: den Duft von Feuer und Beifußrauch, den Regenbogen, der den Platz wie ein Omen überspannte, nachdem alle Frauen in einer ersten Redestabrunde ihre Intentionen geteilt und verraten haben, was sie in das Frauencamp gelockt hatte... 

Ich sehe vor meinen inneren Augen nochmals den Flug des Seeadlers über den Platz...


                                                                                                                  Foto: Anja Waldaugen

...spüre meine Füße im nach dem nächtlichen Regen feuchten Boden, Vogelknöchelchenzartes und ganz Erdiges in Umarmungen, bestaune die Glühwürmchen auf unserer Wanderung durch die Nacht, lausche den Rufen des Käuzchens, lasse mich von unseren täglichen Dankbarkeitsbekundungen wärmen, die sich wie Balsam über den Platz ergießen, erinnere die Forschungsfragen, die wir gemeinsam bewegt haben, tanze zart und wild, höre nochmals die vielen gesungenen Lieder und das Geräusch der Sägen beim Vorbereiten des Feuerholzes, erlebe die von den Frauen selbst gestalteten Zeremonien am Abschlussabend, genieße das Schwimmen im Kesselsee, schmunzele über den Räuber, der sich in unserem Beisein über den Bio-Abfalleimer hermachte.


Was für eine reiche und nährende Zeit! Ja, alles ist schon da. Hier ein paar Impressionen für die Augen und das Herz...











Ich danke so sehr meinen beiden verlässlichen Teamfrauen Alex und Anja. Und auch Dir danke für Deine Unterstützung, liebe Doreen. 


Mich durchströmt ein tiefes Vertrauen, dass wir Menschen auf dem Weg sind, immer wahrhaftiger wir selbst zu werden und einander dabei zu unterstützen. Manchmal durch eine warme Umarmung, manchmal dadurch, dass wir einander die Knöpfe drücken, manchmal dadurch, dass wir unsere Verhaltens-, Denk- und Fühlmuster wahrnehmen, erforschen, zulassen oder hinterfragen, manchmal, indem wir mit offenem mitfühlendem Herzen einander lauschen, anteilnehmend Raum halten und innere Friedensarbeit machen, immer im Wissen, eine jede gibt auf die für sie mögliche Weise. 

Ich fühle mich zutiefst verbunden - mit mir selbst, mit den Frauen, mit all den natürlichen Geschöpfen, die mit uns den Platz belebten und bewohn(t)en, mit der Erde und der Luft, dem Feuer und dem Wasser, dem alles innewohnenden Geist, der Liebe, die ALLES einschließt.

Danke 

Deine Jana


Sacred woman I am
with bare feet I walk
across the river stones
water in my blood
and the earth in my bones
I tent a fire in my heart
so I am never alone
sacred woman I am
T + M: Kate Sutherland

Dienstag, 10. Mai 2022

Meine diesjährige Draußenzeit...

 ..beginnt heute. Juhu! Später werde ich dir davon erzählen, wie ich sie in diesem Jahr gestalte. So viel schon vorweg - es wird eine Mischung aus der Begegnung mit Menschen und anderen Tieren und Wesen werden. Den gesamten Mai habe ich mir als selbstfürsorgliche Urlaubszeit eingerichtet. Dafür pausieren die Coachings und die zwei Tage Arbeit in der Klinik.

Der wundervolle Start in den Urlaub war Beltane im Frauenkreis. Hach, war das schön! Wir feierten und tanzten am Feuer auf einer wilden Wiese mit dem über die Steine springenden Flüsschen um die Wette. 

Die erste Maiwoche nutzte ich dann für ausgiebigen Frühjahrsputz im Häuschen (Danke für Deine Unterstützung, Nina!) und so Sachen, für die es mehr Zeit am Stück braucht. Eigentlich wollte ich der Jurte noch eine neue Außenhaut überziehen, aber das hat zeitlich nicht mehr gepasst. 

Ich feierte meinen Geburtstag in kleiner familiärer Runde und genoss die gemeinsame Zeit am Feuer. Es gab Kumpir (die türkische Variante unserer Backkartoffel aus dem Ofen) mit diverse Möglichkeiten zur Füllung. 

JedeR konnte sich die Kartoffeln so füllen, dass sie den eigenen Geschmacksvorlieben entsprechen. Was für eine Freude! 

Am nächsten Tag - wir hatten die üppigen Reste in Schraubgläsern verstaut - besuchten wir meine Tochter und dort gab es ein Kumpir-Schraubgläserpicknick. So einfach und so köstlich! 


Hab einen schönen wonnigen Mai! 

Herzlich grüßt dich

Jana

Dienstag, 16. Februar 2021

Wildniswind zum Hineinschnuppern...

Wildniswind - so heißt der einjährige Onlinekurs zur Zertifizierten Naturmentorin, den ich seit Herbst 2020 absolviere und den ich Dir SEHR empfehlen kann. Er unterstützt Dich dabei, in der Natur vor Deiner Haustür heimisch(er) zu werden, die tierischen und pflanzlichen Verwandten (noch) näher kennenzulernen und Dich tief mit der Natur zu verbinden. Gerade in dieser herausfordernden Zeit ist das ein wahres Geschenk. Falls Du einmal hineinschnuppern möchtest, ohne Dich gleich festzulegen zu müssen, kannst du Dich heute noch für den morgen beginnenden kostenlosen 5tägigen Wildniswind-Minikurs (KLICK) anmelden. 

Viermal im Jahr öffnet der große Kurs HIER (KLICK) erneut seine Pforten - zur Frühjahrs- und Herbsttagundnachtgleiche sowie zur Sommer- und Wintersonnenwende. Begonnen habe ich ihn vor allem, um mich dabei zu unterstützen, jeden Tag draußen unterwegs zu sein. Das Wandering - ich nenne es Herumstromern - ist eine der Kernroutinen, die uns Erfahrungen schenkt, die einfach nur durch's Draußensein in unser Leben kommen können. Täglich finde ich Erstaunliches. Täglich stellen sich mir neue Fragen, zu denen ich dann recherchiere, wenn ich wieder zu Hause bin. Wie viele neue Türen meiner Wahrnehmung sich jetzt schon geöffnet haben. Es ist eine Freude! Am virtuellen Lagerfeuer können wir uns austauschen, Fragen stellen, einander ermutigen und unterstützen. 

Jeden Montag flattert eine inspirierende, fein gestaltete und neugierig machende Email zur Art der Woche in meinen elektronischen Briefkasten. Zum Inhalt des Kurses gehört ein Journal mit einer wunderschönen Zeichnung der Art der Woche von Paula, die wir dann colorieren dürfen. Selbststudium ermächtigt dazu, das Journal füllen zu können und eine Rubrik, die sich ENTDECKEN - ERLEBEN nennt, sorgt für ganzheitliches Lernen. Hier haben natürliches Handwerk, Kulinarisches, Heilkraft, Meditatives, Künstlerisches, Spuren lesen, Selbsterfahrungsübungen, Mapping, Spiele und vieles mehr Raum. Auf diese Weise lerne ich lustvoll, ganzheitlich und beinahe nebenbei. Ich bin sehr  begeistert und habe hier eine weitere Möglichkeit gefunden, mich zu nähren, in meiner Kraft zu bleiben und mich auf das auszurichten, was ich leben will. Vielleicht dient Dir das ja auch? (Werbung aus Überzeugung)

Herzlich grüßt Dich

Jana

Donnerstag, 21. Januar 2021

Seminarkalender 2021

 

                        Foto: Franzi Schädel von Franzi trifft die Liebe (KLICK)


Was?                          

Wann?                  

Wo?          

Flyer mit weiteren Infos zum Anklicken


ZURÜCK IN DIE EIGENE KRAFT

Offene Prozessbegleitung im nährenden Frauenkreis mit

Birke Knopp 

www.den-wandel-begleiten.de/ und

Jana Muchalski

www.janamuchalski.de



Fr., 25.06.2021, 16.00 Uhr -
Mo., 28.06.2021, 14.00 Uhr


Seminarhaus Hof Kranichmoor
Am Wall 21

23883 Neuhorst am Wall

Info (KLICK)


SYLVIA KIRCHHERR

KONZERT IN DER JURTE 

Intuitive Gesänge, Selbst-g'schriebenes, Gejodeltes, Bayrisches, Seelengesungenes, Weitgereistes...



An einem Samstag im Frühjahr o. Sommer, 20.00 - 22.00 Uhr,

Wenn Du eingeladen werden möchtest, sobald der Termin feststeht, schicke mir gern eine Mail an jana.muchalski@web.de


Jurte im Garten 
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf

Info (KLICK)


SING-SANG-SONNTAG mit

SYLVIA KIRCHHERR

Gemeinsames Singen und Tönen

 


An einem Sonntag im Frühjahr o. Sommer, 11.00 – 17.00 Uhr,

Wenn Du eingeladen werden möchtest, sobald der Termin feststeht, schicke mir gern eine Mail an jana.muchalski@web.de



Jurte im Garten 
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf

Info (KLICK)


Wir feiern die JAHRESKREISFESTE und verbinden uns tiefer mit den  natürlichen Zyklen – geschlossene Jahresgruppe für Frauen

Wenn Du Dich für 2022 vormerken lassen möchtest, schicke mir gern eine Mail an jana.muchalski@web.de



Imbolc – 29.01.,

Ostara – 26.03.,

Beltane – 23.04.

Sommersonnenwende – 18.06., Schnitterin – 30.07.,

Mabon – 10.09.,

Samhain – 29.10., Wintersonnenwende - 17.12.


Natur in NWM und/oder

Jurte im Garten 
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf

Info (KLICK)

 

 


FRAUENCAMP

Im schwesterlichen Kreis auftanken


So., 08.08.2021, 16.00 Uhr -
Sa., 14.08.2021, 14.00 Uhr


Auf dem Platz der

Wildnisschule Waldschrat

Brandenburg

15372 Müncheberg OT Hoppegarten

https://wildnisschule-waldschrat.de 

 


 

Info (KLICK)


GEMEINSAM RAUS –REIN INS LEBEN

2. Wildniscamp für ehemalige Drogenkonsumenten, die mehr vom Leben wollen...


Fr., 24.09.2021, 16.00 Uhr -
Mo., 27.09.2021, 14.00 Uhr


Auf dem Platz der

Wildnisschule Waldschrat

Brandenburg

15372 Müncheberg OT Hoppegarten

https://wildnisschule-waldschrat.de


 

 

Info (KLICK)


Freitag, 1. Januar 2021

Am Neujahrstag im kalten See, ein Segen und Rückblick auf die Wintersonnenwende...

Der erste Tag des Neuen Jahres neigt sich bereits dem Ende entgegen... Doch noch sind wir in den Raunächten. Dazu passt der Druck "Traum-Weber" von Beth Wildwood (KLICK). (Werbung ohne Auftrag) Ich schenkte ihn mir zur Wintersonnenwende. 

Ich wünsche uns allen ein gesundes Neues Jahr! Mögen wir uns in unserer Kraft und Einzigartigkeit spüren und - auf welchen Kanälen auch immer - begegnen und mit unzähligen Momenten von Liebe und Freude, Verbundenheit und Erfüllung beschenkt werden. Mögen wir mit genau den Herausforderungen in Kontakt kommen, die wir bewältigen können und die uns darin unterstützen, noch mehr wir selbst zu sein. Möge das Leben sich uns in all seiner bunten Pracht zeigen und mögen wir diese auch in den alltäglichsten Situationen entdecken und würdigen. Mögen wir bereit sein, alle hellen und dunklen Gefühle zu fühlen, so dass wir an unsere Lebendigkeit angeschlossen sind. Mögen wir unser Herz offen halten und Mitgefühl für unser Gegenüber und uns selbst empfinden. Möge es uns gelingen, aus Kämpfen schnell wieder auszusteigen und zurückzufinden zu dem, was wir wirklich WIRKLICH leben wollen. Mögen wir uns mit uns selbst und immer wieder neu auch miteinander verbinden, um die Erfahrung zu stärken, dass wir nicht allein sind, sondern dazugehören und ein wichtiger Teil des großen Ganzen sind. Mögen wir unsere Gaben zu unserem Wohl und zum Wohle aller Wesen einsetzen.

Ich freue mich so, heute im eiskalten See gewesen zu sein. Damit habe ich meine Umsetzungskraft gestärkt und mir selbst ein Versprechen gegeben. Der See war mein Zeuge. Ein gutes Gefühl, das Neue Jahr auf diese Weise zu beginnen. Auf dem Weg zum See haben wir einen Seeadler auf dem Feld beobachten dürfen. Was für ein Geschenk und was für ein schönes Zeichen!

Die Wintersonnenwende habe ich allein im Wald verbracht. Noch bei Tageslicht spannte ich mein Tarp...


...und füllte voller Dankbarkeit den Gabentisch für die Waldtiere...


Ich hatte Kiefernzapfen auf die Heizung gelegt, damit sie sich vollständig öffnen und sie dann mit Vogelfutter gefüllt. So gern habe ich übers Jahr den Gefiederten gelauscht und sie beobachtet, mich mit ihren zauberhaften Federn beschenken lassen. Die Vogelfutterzapfen waren mein Dank. 


Ich entzündete ein kleines Feuer und ließ mich von den lebendig tanzenden Flammen hypnotisieren. Lange saß ich so.


Nachdem ich mit des Feuers Hilfe eine Kerze angezündet und so das Licht zurückgeholt hatte...


...kroch ich in den kuscheligen Schlafsack unter dem Tarp, genoss es, mich der Erde unter mir anzuvertrauen und mich vom Trommeln des Regens und vom auffrischenden Wind in den Schlaf singen zu lassen. Alle Elemente waren versammelt und ich schlief  - aufgehoben, geborgen und getragen...

Wie hast Du die Wintersonnenwende verbracht? 

Herzlich grüßt Dich

Jana

Donnerstag, 6. August 2020

Eine Auszeit in der Jurte

Für eine ganze Woche zog Ina mit Sack und Pack in meine liebste Jurte ein und gönnte sich Ina-Zeit. Danke für unsere Begegnung, liebe Ina, für diese reichhaltige und kunterbunte geteilte Lebenszeit und danke dafür, dass ich hier über diese besondere Woche schreiben und Bilder zeigen darf. Ja, es war eine feine Woche!

Ich liebe es soooo sehr, Menschen ein Stück auf ihrem Weg in die Ganzheit zu begleiten und mit dem zu gehen, was sich in diesem einzigartigen Menschen gerade bewegt. Und weil das auf wunderbare Weise gelungen ist, so dass wir beide bereichert und inspiriert sind, strahlen wir hier um die Wette...


Auf Instagram hatte ich es ja schon gesagt, dass ich gar nicht mehr zwischen Arbeit und Freizeit unterscheiden mag. Ich liebe meine Arbeit so sehr - ob nun beim Seelenzentrierten Coaching, bei Kraftquellen- oder Geschwister-Seminaren, beim Vollmond-Feuer-Singen, in Frauenkreisen und Camps, beim Council, in der Einzeltherapie oder in den Therapiegruppen, die ich in der Klinik begleiten darf - an all diesen Orten wirke ich in meiner natürlichsten Kraft und deshalb taufe ich ARBEIT in LEBEN um. Und für dieses Leben, mein Leben bin ich unendlich dankbar.

Was diese Woche so reichhaltig hat sein lassen? Wir waren immer wieder im Wald herumstromern, haben meine liebsten Baumfreunde besucht und sind mehr und mehr in das Bauchgefühl, das Herz, die Intuition eingetaucht, haben auf sanfte Weise das vorhandene innere Wissen freigelegt und dadurch wuchs die Verbundenheit mit uns selbst, miteinander, mit der Mitwelt, der Natur, den Geschwistergeschöpfen.




Wir wurden reichhaltig belohnt und beschenkt; u. a. vom gefiederten Volk und allen voran vom Wächter des Waldes.


Ina war mutig und entschieden, sich auch ihren dunklen Gefühlen zuzuwenden, tief einzutauchen und JAAAA zu sagen zu dem, was ohnehin da war. Das Wichtigste war jedoch, nicht darin stecken zu bleiben, sondern HINDURCH zu tauchen und an einem ruhigeren, friedlicheren Ort anzukommen.

Kennst Du das auch, dass der innere Widerstand gegen das Dunkle und Schwere dafür sorgt, dass Dir Lebensenergie abhanden kommt? Mir ist das wohl vertraut und ich kenne die Angst vor der Angst sehr gut. Ohnmacht ist das Gefühl, was mich am allermeisten herausfordert. Doch dann ist es - immer wieder - soooo erleichternd, wenn ALLES sein darf und wir weich, mitfühlend und liebevoll mit uns selbst sind. Das ganze Innere entspannt sich, das Leben bekommt die bunten Farben zurück, die Energie fließt neu durch den Körper und die Gefühle lassen uns wieder ganz lebendig sein. Wundervoll sind diese Erfahrungen, wenn es gelingt, dass wir uns regulieren und uns dann wieder sicher fühlen.

Dieser Sonnenaufgang hat uns einmal mehr gelehrt, dass in jedem Moment etwas NEU beginnen darf, dass wir uns immer wieder von uns selbst überraschen lassen dürfen und uns fragen können, wer bin ich heute? Wer bin ich jetzt?


Wir haben köstliches, frisch gekochtes, veganes Essen genossen. Diesen bunten Teller zum Beispiel...


Ina hat an der Jurte an einem großen Bild gemalt und all ihre Erfahrungen der Woche auch auf gestalterische Weise integriert. Und sie hat sich in mein SitzFELLchen verliebt, das sie morgens mit zum Sitzplatz genommen hat. So konnte es nicht anders sein, als dass sie sich dann ein eigenes SitzFELLchen gefilzt hat und mein neues noch dazu adoptierte.



Hier siehst Du, wie sich Inas Sitzfellchen in die Natur einfügt und fast versteckt bleibt...


Wir haben gesungen und getrommelt, getanzt, am Feuer gesessen, viel miteinander geredet, uns über diverse Themen ausgetauscht, gecoacht, genossen, gelebt... Danke, Ina!


Und hier sind Inas Worte:

"Ich hatte eine wunderbare Woche, in der ich... ...so viele Aspekte in mir neu erkennen und wecken durfte. Ich habe die Welt mit Janas offenen Augen und ihrer Herzlichkeit jedem Wesen gegenüber gesehen und ganz "nebenbei" das Seelenzentrierte Coaching kennengelernt. Das hätte mich sonst nicht angezogen und nun war es doch die Methode, mich meinem immer wiederkehrenden Problem zuzuwenden und durch das dunkle Gefühl zu gehen.
Ich gehe mit einer Schatzkiste an Erfahrungsgeschenken nach Hause, mit dem Gefühl, mich besser kennengelernt
und vor allem gefühlt zu haben.
Danke von ganzem Herzen!
Ina

P.s. Aus meinem Tagebuch:

Ich bin in Ordnung, so wie ich bin.
Ich darf mich so sein lassen.
Fühlen in der Stille und im Tanz
in meinem INNEN
und das Außen SEHEN und
FÜHLEN, was ist
die Schönheit des Augenblicks
die Schönheit der Vergänglichkeit
die Wunder der Natur
Heimat ist überall, wo ich Heimat in MIR finden kann
Jeden Morgen geht die Sonne von neuem auf
und genau so kann ich mich jeden Tag von neuem
erweitern, entdecken, neu finden,
anders sehen und wahrnehmen
jeden Morgen kann ich LIEBEN
und ich spüre Dankbarkeit in mir,
hier sein zu dürfen, hier lernen
und erfahren zu dürfen...
Ahey"