Samstag, 23. Dezember 2017

Seminare und Naturzeiten 2018/2019


Bei Interesse an einer Veranstaltung schreibe mir eine Mail an jana.muchalski@web.de oder rufe mich an. Du erreichst mich unter 0162-6770619. Falls ich nicht persönlich ans Telefon gehen kann, sprich mir ruhig auf die Mailbox. Ich rufe dich so bald wie möglich zurück.



Was?                                  
Wann?                  
Wo?               
Wieviel?
Frauencamp Heiderosen
in Ostseenähe
Do. 05.07.2018,
17.00 Uhr bis
Mo. 09.07.2018
12.00 Uhr
Sandweg 1b
23974 Heidekaten
320,- € zzgl 60,- Ü/V
Frühbucherinnenpreis
300,- € zzgl 60,- Ü/V
Frauencamp II (für die Frauen, die bereits ein
Heiderosen-Frauencamp besucht haben) 
Do. 30.08.2018
17.00 Uhr bis
Mo. 03.09.2018
12.00 Uhr
Sandweg 1b
23974 Heidekaten
320,- € zzgl 60,- Ü/V
Frühbucherinnenpreis
300,- € zzgl 60,- Ü/V
Kraftquellen-Seminar
10./11.11.2018
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
200,00 €
Seminare im Jahreslauf  – 1 Frühling 
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“
28./29.04.2019
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
200,00 €
Seminare im Jahreslauf  – 2 Sommer 
„Ich feiere mein Leben.“
27./28.07.2019
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
200,00 €
Seminare im Jahreslauf  – 3 Herbst
„Dankbar ernten und loslassen…“
12./13.10.2019
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
200,00 €
Seminare im Jahreslauf  – 4 Winter
„Still und dunkel ist‘s“
07./08.12.2019
Sa. 10.00 – 18.00
So. 09.00 – 14.00
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf
200,00 €




Freitag, 22. Dezember 2017

Wintersonnenwende 2017

Gestern nun war die längste Nacht des Jahres, die Mütternacht, in der aus dem Schoß der Dunkelheit der Lichtfunke wiedergeboren wird. Diese Nacht markiert den Umkehrpunkt, die Wende, die Wintersonnenwende... Von nun an nimmt das Licht langsam, aber stetig zu. Nach und nach werden die Tage wieder länger und bis zur im Jahresrad gegenüberliegenden Sommersonnenwende verschenken die Nächte ihre Minuten an den Tag. Noch ist jedoch die Dunkelheit zu ehren. Bis zur Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche durchleben wir die dunkle Jahreshälfte.

Eigentlich feiern wir in unserer Jahreskreisgruppe die Feste gemeinsam am nächstgelegenen Freitag. Heute also hätte unsere Feier stattgefunden, aber S. fühlte sich - trotz aller angebotenen Unterstützung - mit der Ausrichtung des Festes überfordert, sorgte für sich selbst und sagte uns ab. Und ich verstand auf einer tiefen Ebene des Eingebundenseins in die zyklischen, natürlichen Abläufe, dass ich auf diese Weise eingeladen war, die Stille, das Alleinsein, die Dunkelheit noch ein wenig länger zu genießen und die Wintersonnenwende allein und ganz intuitiv zu celebrieren.

Als es zu dämmern begann, ging ich in den Wald zu meinem Sitzplatzbaum, einer Rotbuche. Auf dem Weg dorthin legte ich aus tiefster Dankbarkeit für ein so reiches, wunderbares, herausforderndes und transformierendes Jahr händeweise Vogelfutter auf die den Weg säumenden Baumstümpfe. Mein Herz floss über...

Die Bäume steckten ihre Kronen zusammen, wiegten sich sanft und wisperten im Wind. Ich liebe den Blick in den dämmrigen Himmel und mag es so sehr, wenn sich die Silhouetten der Bäume klar abzeichnen. 


Als ich an meiner Buche ankam, räucherte ich mit den Pflanzen, die ich im Sommer gesammelt und getrocknet hatte und dankte auch auf diese Weise. Ich setzte mich auf mein Sitzfellchen, den moosigen Stamm im Rücken, war mir der Krone über mir ebenso bewusst...


...wie des im Erdreich verborgenen Wurzelgeflechtes unter mir. Ich fühlte mich getragen und gehalten, in Dunkelheit gehüllt wie in ein weiches Tuch. Jedes Geräusch berührte mich zutiefst. Hier ein Wispern, dort ein Knuspern und Knacken - der abendliche Winterwald war voller Leben und ich war ein Teil davon. Tief tauchte ich ein. Eine kleine Eule zog lautlos einen Halbkreis über mir. In der Ferne riefen die hier überwinternden Kraniche. Ein Rehbock schreckte auf dem Feld. Ich trank heißen Tee und aß sehr langsam und bewusst mein Apfelbrot. Es war, als würde jede einzelne Nuss und jede Berberitzenbeere mit einer Erfahrung im Jahr verbunden sein. Auf diese so sinnliche Weise erinnerte ich mich. Meine Wahrnehmung ging mal nach außen, mal nach innen und weitete sich dann... Der erste Stern am dunklen Himmel erzählte mir von meinen Reisen in die inneren Schatten und von den funkelnden Schätzen, die ich heben durfte, weil ich es gewagt hatte, tief zu tauchen. Ich war sooo berührt, dass mir Tränen über die Wangen liefen. 


Irgendwann wusste ich, dass es Zeit war. Ich zündete ein kleines Licht an, schaute lange in die Flamme und ließ mich beinahe hypnotisieren. 



Und ich spürte, wie mein inneres Feuer hoch aufloderte. Ich sage JAAAA zu all meinen Entscheidungen und fühle JAAAA zu jeder einzelnen Erfahrung auf meinem ganzen Lebensweg. Gerade bin ich mit allem, was ich zu geben habe, am rechten Platz. Und auch dafür DANKE!

Dienstag, 24. Oktober 2017

Zum letzten Mal - HOMMAGE AN HUNDERTWASSER...

Am vergangenen Wochenende fand nun mein letzter HOMMAGE AN HUNDERTWASSER - Filzkurs statt. Wir trafen uns bereits am Freitag Mittag in Ratzeburg und besuchten zur Einstimmung die passenderweise gerade stattfindende Hundertwasser-Ausstellung "WEGE INS PARADIES" im Ernst-Barlach-Museum (KLICK). Die Ausstellung läuft noch bis Ende November. Wenn Du in der Nähe bist, lass' sie Dir nicht entgehen.


Im Innersten erreicht von der Farbkraft, der Konsequenz, der Botschaft und der Authentizität des Künstlers waren wir so richtig motiviert und angeregt, in Farben und Formen zu schwelgen. Genau das hatte im Kurs genügend Raum. Aber nicht nur das...  


Gleichzeitig fand so viel an Berührung, Bewegung, Begegnung statt, dass es eine wahre Freude war. Und zwar eine Freude, die sehr tief ging, die etwas damit zu tun hatte, dass es den Frauen gelang, sich selbst und den anderen WAHRHAFTIG zu begegnen und sich den während des Arbeitsprozesses auftauchenden Fragen und Themen zu stellen. 

Ob es der zwischenzeitlich soooo anstrengende Kontakt zum GELB war oder die Frage WAS BIN WIRKLICH ICH? Ob es die verschiedenen Schichten waren, ohne die eine in Filz umgesetzte HUNDERTWASSER-Inspiration nicht gelingen kann, die ihre Aufmerksamkeit verlangten. Schichten, die mit den inneren Schichten der Filzerin in Resonanz gehen wollten und auch lebensgeschichtliche Erfahrungen anrührten. Oder ob es das Genießen von schöpferischer Zeit war, die durch keine anderen Anforderungen unterbrochen wurde und etwas darüber erzählte, was die Frau sich selbst schenken darf.

Reduziertes, auf das Wesentliche beschränktes Arbeiten und die damit einhergehende Klarheit hatte die gleiche Daseinsberechtigung...


...wie das üppige, spielerische, überbordende Gestalten, das uns mit dem freien, sinnlichen Aspekt in uns verbinden kann. 


Liebe Frauen, ich danke Euch für Eure Offenheit, Euern Mut, Euer Durchhaltevermögen! Ja, es war entspannend und ja, es war auch anstrengend. Aber die Anstrengung hat sich so sehr gelohnt! Fotos der sichtbaren Ergebnisse könnt Ihr hier sehen. Die unsichtbaren wachsen in den Herzen weiter und gehen als Inspiration in die Welt hinaus...