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Samstag, 21. Dezember 2019

Seelenzentriertes Coaching und soooo viel Dankbarkeit...

Nun bin ich im Dunkelzeiturlaub. Die Zeit der Rückschau auf dieses Jahr beginnt...
Gestern und vorgestern waren meine letzten Coachingtage in diesem Jahr. U. a. fand das jeweils letzte Coaching zweier Klientinnen als Abschluss ihrer inneren Forschungs- und Entfaltungsreise statt. Eine Klientin war ein ganzes Jahr, eine andere ein halbes Jahr mit 14tägig einer Session im Coaching. Wir haben gemeinsam die gegangenen Wege gewürdigt, indem wir die kostbaren Entwicklungs-, Entfaltungs- und Heilungsschritte anerkannten, die Schätze benannten und in der Essenz noch einmal vertieft erlebten, was die jeweilige Klientin erfahren und erkannt, erforscht und gefühlt, eingeladen, integriert und losgelassen hat, wo sie gereift und gewachsen ist. Und JAAAAA - das Feiern geht auch am Telefon! Mit Feiern ist gemeint, die klitzekleinen Entwicklungsschritte ebenso anzuerkennen, wie die riesengroßen und in dieses wunderbare Gefühl hineinzusinken, kraftvoll auf dem eigenen Weg zu sein. Danke, liebe S., für Dein wunderbares Feedback, das mich gestern abend erreichte:

Liebe Jana, 
ich danke Dir von Herzen 
für Deine wundervolle Coaching-Begleitung. 
Ein Jahr lang bist Du vertrauensvoll 
an meiner Seite gegangen 
(ohne dass ich Dir jemals "live" begegnet bin). 
Ich habe mich immer sehr auf unsere Coachings gefreut, 
sie waren für mich eine unglaublich wertvolle Unterstützung. 
Ich habe mich bei Dir mit all meinen Themen 
stets so willkommen, so gesehen und so angenommen gefühlt... 
Wenn ich die Augen schließe und an Dich denke, 
fällt mir spontan folgendes ein: 
wundervolle Tiefe und Menschen-Liebe, 
kreativ, klar, geerdet, professionell, weise... 
um nur ein paar Dinge zu nennen. :-) 
Dank Deiner Unterstützung habe ich viele 
(kleine und große) Schritte 
auf meinem Entwicklungsweg machen können. 
Ich vertraue nun z.B. noch mehr auf mein Gefühl/meine Intuition, 
kann meinen kritischen, angstvollen Anteilen noch liebevoller begegnen 
und meinem "schlauen Kopf" immer mal eine Pause gönnen. 
Ich fühle mich noch ein Stück mehr im Gleichgewicht - 
in meiner Mitte. 
Herzensdank an Dich.

Wenn ich mich auf die Abschlusscoachings vorbereite, indem ich alle meine Notizen aus den Sessions nochmals lese und mir die Schatzperlen notiere, durchströmt mich eine tiefe Dankbarkeit, diese wunderbare Arbeit machen zu dürfen. Ich danke von Herzen Dir, liebe Sabina (KLICK), dass Du diese Ausbildung (KLICK) in die Welt gebracht hast. 

Ich danke all meinen KlientInnen für Euer Vertrauen, für Euern Mut, Euch auf diesen Weg und in die eigene Tiefe und Größe hineinzuwagen. Ich danke Euch für die Wunder und auch für die Herausforderungen. Und ich freue mich sooo darüber, dass ich momentan drei sehr junge Frauen - die erwachsenen Töchter meiner KlientInnen  - begleiten darf.

Und ich bin unendlich dankbar dafür, was außerdem gerade geschieht: Aktuell ist eine meiner Klientinnen bereits in Ausbildung zur Seelenzentrierten Coachin. Zwei weitere Klientinnen beginnen 2020 mit der Ausbildung und eine ehemalige Klientin ist gerade am Hineinspüren, ob sie auf diesem Weg weitergehen will. Schön, nicht wahr!? Es ist soooo kostbar, wenn wir viele werden, die selbst mehr und mehr in die Ganzheit wachsen und andere Menschen dann dabei begleiten. 

Was mit "Ganzheit" gemeint ist? Es geht darum, uns vollständig zu erfahren - all unser Potenzial zu entfalten, in unsere wahre Größe hineinzuwachsen, mit all unseren Gaben zu wirken und da zu sein, uns aber gleichzeitig auch mutig unseren Schattenseiten zuzuwenden, den Anteilen, die unserem Selbstbild und unseren Werten widersprechen, außerdem die verletzten Gefühle unseres bedürftig gebliebenen inneren Kind-Anteiles zu heilen sowie die uns stärkenden Ressourcen vertieft kennenzulernen. 

Wenn Du das Seelenzentrierte Coaching ausprobieren möchtest, um herauszufinden, ob diese Art der Begleitung sich gut für Dich anfühlt und Dich in Deiner momentanen Lebenssituation unterstützen kann, dann melde Dich gern und wir vereinbaren eine kostenlose Probesession am Telefon. Wenn ich Dir eine leuchtende Postkarte (mein Logo ist das Filzbild zum Thema "Aufblühen" oben im Post ;)) mit einem Gutschein auf der Rückseite zuschicken soll, ist auch das möglich. 

Am einfachsten erreichst Du mich per Email an jana.muchalski@web.de ober telefonisch unter 0(049)1626770619. Gern kannst Du mir auch eine Whatsapp- oder Telegram-Nachricht senden. 

Hab eine wunderbare Wintersonnenwende! 

Dankbar und herzlich grüßt Dich
Jana

Freitag, 31. Mai 2019

Frauencamp - DIE REISE DURCH DAS MEDIZINRAD


Wenn Du SEHNSUCHT danach hast, wieder mehr mit Dir selbst in VERBINDUNG zu kommen, deine innere Natur in die äußere sinken zu lassen,  dich hier und im schwesterlich-nährenden Frauenkreis AUFGEHOBEN zu wissen, wenn du mehr in deinem Körper BEHEIMATET sein und tiefer FÜHLEN möchtest, wenn du dich von der Weisheit der zyklischen Entwicklung beschenken lassen willst, dann bist du richtig im diesjährigen Frauencamp - DIE REISE DURCH DAS MEDIZINRAD.

Wir laden Dich ein, durch frische Erfahrungen für Körper, Geist und Seele deinen Zugang zur inneren und äußeren NATUR zu vertiefen, über die Arbeit mit dem Medizinrad das VERTRAUEN in DEIN LEBEN zu stärken, um dann - kraftvoll aufgeladen - in deinen Alltag zurückkehren zu können.

Du brauchst keinerlei Vorkenntnisse. Fühle Dich frei, ganz DU SELBST zu sein, denn alles, was Du mitbringst, ist WILLKOMMEN.

Den Flyer für weitere Informationen findest du hier (KLICK)
Das Anmeldeformular kannst du dir hier (KLICK) herunterladen.

Falls du gern teilnehmen möchtest, finanziell jedoch gerade herausgefordert bist, melde dich gern. Wir finden sicher eine Lösung. Wenn du sonst noch Fragen hast, die du vor deiner Anmeldung besprechen willst, erreichst du mich unter 0162-6770619. Wenn ich gerade im Coaching bin, sprich mir gern auf die Mailbox. Ich rufe sobald wie möglich zurück. 


In Verbundenheit und Vorfreude

grüßt dich  
Jana

Freitag, 12. April 2019

Ausstieg aus der Drogensucht - Einblicke in meine Arbeit...



Inzwischen bin ich im 19. Jahr in einer Rehaklinik angestellt, in der Menschen im Durchschnitt ein halbes Jahr lang Therapie nutzen, um den Ausstieg aus der Sucht nach illegalen Substanzen zu bewältigen. Die Klinik wanderte bereits durch viele verschiedene Trägerhände, der Name änderte sich mehrfach, die Chefärzte wechselten, es veränderten sich (und ich veränderte) Rahmenbedingungen und ich vertiefte die Inhalte meiner Arbeit immer mehr. Mein Verständnis von Sucht (und den in uns allen vorhandenen ausweichenden und abhängigen Anteilen) wandelte sich, wurde reifer und ressourcenorientierter. Meine Herzbegegnung zwischen uns Menschen blieb. Ich liebe meine Arbeit und es erfüllt mich sehr, das Wiederlebendigwerden, das Aufblühen, die Heilung von Menschen miterleben zu dürfen.



Seit Januar 2018 bin ich nur noch Mittwoch und Donnerstag für 16 Stunden in der Klinik, denn Montag, Dienstag und Freitag arbeite ich genauso gern  in meiner Coachingpraxis (KLICK)

In der Klinik unterstütze ich zwei Traumatherapiegruppen (PatientInnen mit der Doppeldiagnose Traumafolgestörungen und Abhängigkeitserkrankungen) mit prozessbegleitender Ergotherapie auf ihrem Weg durch die unterschiedlichen Gruppen- und Therapiephasen. Außerdem habe ich sechs Einzeltherapieplätze (mit einer gut gefüllten Warteliste) und biete eine geschlossene Gestaltungstherapiegruppe an. Auch die ist sehr begehrt. Hier treffen sich über einen Zeitraum von zwei Monaten 8 Patientinnen und Patienten unterschiedlicher Therapiegruppen zu ihrer gemeinsamen Heil- und Entwicklungsarbeit einmal wöchentlich für 2,5 Stunden. Aktuell läuft gerade meine 54. Gestaltungstherapiegruppe. Da staune ich selbst. Und gleichzeitig ist jede Gruppe einzigartig und immer wieder neu.



Meine Arbeit ist eher prozess- als produktorientiert und all das, was ich selbst in meinen Ausbildungen, vor allem aber auch in meinem Leben als unterstützend und hilfreich, als entwicklungsfördernd, verbindend und heilend erlebt habe, darf auch in meine Arbeit einfließen. Für diese Freiheit bin ich unglaublich dankbar. (Und dürfte ich nicht zu 100% so arbeiten, wie ich aufgrund meiner Werte arbeiten will, wäre ich nicht mehr dort.) Den tragenden Boden bildet mein Verständnis für zyklische Kreisläufe.


Ich bin als Ergotherapeutin angestellt und habe über vier Jahre berufsbegleitend Kunst- und Gestaltungstherapie mit tiefenpsychologischer Ausrichtung studiert, habe eine Weiterbildung zur Kreativen Traumatherapeutin absolviert, bin Wildnispädagogin und Zertifizierte Seelenzentrierte Coachin. Aus all diesen Bereichen fließen Impulse, Methoden, Haltungen in meine Arbeit ein. Schwerpunktthemen sind  Selbstwahrnehmung, Selbstakzeptanz und -liebe, Selbstwertgefühl, das Fühlen heller und dunkler Gefühle, Verbindung und Verbundenheit mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit der Natur, Authentizität, Lebendigkeit und Freude, Konfliktmanagement, Krisenbewältigung, Sinn, Erfüllung und Heilung.


Beim Gestalten geht es darum, inneres  Erleben ins Außen zu bringen, sichtbar werden und sich von der eigenen Gestaltung und denen der MitpatientInnen berühren und inspirieren zu lassen. Immer wieder darf ich PatientInnen jedoch dazu einladen, Leistungsansprüche mehr und mehr zu verabschieden und sich stattdessen sinnliche Erfahrungen und Spontaneität zu erlauben. In der gemeinsamen Reflexionsphase betrachten wir die entstandenen Werke und kommen miteinander ins Gespräch. Ich arbeite weder deutend, noch bewertend oder interpretierend, sondern trage auch hier meine gwundrige Haltung aus dem Seelenzentrierten Coaching in den Raum - liebevoll und neugierig, fragend, wertschätzend und entdeckend. Das ist für die PatientInnen sehr neu, die in der Schule oder in anderen Bezügen andere Erfahrungen gemacht, in gut oder schlecht, gelungen oder misslungen eingeordnet wurden und nun selbst einordnen. Diese neue Betrachtungsweise ist soooo entspannend. Allerdings dauert es ein wenig, bis sie tatsächlich ankommt.



Je nach Gruppenphase setze ich unterschiedliche Methoden und Medien ein. Neben dem Gestalten, kann es auch sein, dass wir singen oder tanzen (ganz frei oder internationale Kreis- und Gruppentänze mit Anleitung oder Trancetanz mit Augenbinde), möglich ist das Trommeln auf der Gruppentrommel, die hier nun schon seit 6 Jahren so gute Arbeit macht. Aber auch die Waldzeiten, in denen ich bei jedem Wetter (außer starkem Sturm) halbe Tage mit einer Therapiegruppe draußen verbringe, sind so kostbare und heilsame Erfahrungen. Körperbemalung, Maskenarbeit, Arbeit mit persönlicher Musik, Gruppenarbeiten, landArt, die Aufstellung von Gefühlen oder Situationen, Schwellengänge, Medizinwanderungen, therapeutische Feuer, Rituale, Council und Co-Councelling, Imaginationen = geführte innere Reisen sowie Körperarbeit fließen mit ein. Ich bin sehr froh über meinen inzwischen so reich gefüllten Methodenkoffer und über die vielen Erfahrungen, so dass ich mit der Gruppe und der jeweiligen ganz einzigartigen Situation fließen und genau JETZT Passendes aus dem Koffer ziehen kann. 

Und dafür danke ich vor allem den vielen, vielen PatientInnen, den Frauen und Männern, die ich ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten durfte und aktuell begleiten darf. Ich danke für all das, was ich bereits lernen durfte, für jede einzelne Erfahrung, jede berührende Begegnung. Ich danke den vielen verletzten inneren Kindern, dass sie sich gezeigt haben und nun einen behüteten Platz im Herzen der Erwachsenen finden konnten.