„Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.“ Henry David Thoreau
Dienstag, 30. April 2019
Sinnlich, lebendig, freudig und schöpferisch...
Donnerstag, 31. Mai 2018
Das Rezept für diese Holunderblütentorte...
Dafür pflückte ich 15 Hollerblüten…
…entfernte Krabbeltierchen, übergoss die Blüten mit 500 ml Schlagsahne…
…und stellte die Schüssel in den Kühlschrank. Über Nacht hatten die Blüten Zeit, die Sahne zu aromatisieren. Danach seihte ich sie ab und drückte die Blüten gründlich aus. Zusammen mit 20 g Puderzucker und 2 Tütchen Sahnesteif wurde sie richtig steif geschlagen. Dann rührte ich 200 g Magerquark und die fein geraspelte Schale einer Bio-Zitrone unter die Sahne. Bevor ich sie auf den am Vorabend gebackenen Tortenboden gab, verteilte ich großzügig Holunderblütengelee auf dem Boden.
Tröpfchenweise diente das Gelee außerdem der Tortengarnitur. Zum Schluss verzierte ich den Tortenrand mit Holunderblüten und zupfte einige Miniblütchen ab, um sie auf der Torte zu verteilen. Bis zum Nachmittagskaffee wartete sie im Kühlschrank.
Für den Tortenboden:
4 Eier trennen, Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen und zur Seite stellen, die Eigelb mit 80 g Puderzucker, 100 g Butter und dem Mark einer Vanilleschote schaumig schlagen, 200 g gemahlene Mandeln, 3 Teelöffel Kakao und ein halbes Päckchen Backpulver unterrühren, den Eischnee unterheben, Teig in einer gut gefetteten Springform für ca. 20 Minuten bei 170°C backen. Vor der Weiterverarbeitung gut abkühlen lassen.
Guten Appetit!
Montag, 31. Juli 2017
Das Jahreskreisfest Lammas, Lughnasad, das Schnitterinnenfest...
Für einen Moment zeigte sich uns sogar ein Regenbogen. Ein Starenschwarm überquerte unseren Platz. In der Ferne begleiteten uns die Kraniche mit ihren unverwechselbaren Rufen. Ein Reh ließ sich sehen. Später – als es wieder regnete – setzten wir uns unter eine schützende Eiche, die ihre Äste auf das Feld streckte und sich uns als Dach anbot. Wir aßen dort unser Abendessen und teilten unser Blut mit einem Mückenvolk. Das letztere nicht unbedingt freiwillig...
Wir sind wir selbst und erkennen uns an - in all unserer einzigartigen Schönheit!
Mittwoch, 28. September 2016
Weil ich sooooo dankbar bin...
Wenn Du diesen Herbstkranz haben möchtest, hinterlasse heute bis Mitternacht einen Kommentar unter dem Post. Bei mehreren InteressentInnen entscheidet das Los, wohin der Kranz reisen wird.
Samstag, 30. Juli 2016
Jahreskreisfest Lammas, Lughnasad oder das Schnitterinnenfest...
Samstag, 18. Juni 2016
Das Rezept für diese Holunderblütentorte...
Dafür pflückte ich Blüten…
…entfernte Krabbeltierchen, übergoss 15 Holunderblüten mit 500 ml Schlagsahne…
…und stellte die Schüssel in den Kühlschrank. Über Nacht hatten die Blüten Zeit, die Sahne zu aromatisieren. Danach seihte ich sie ab und drückte die Blüten gründlich aus. Zusammen mit 20 g Puderzucker und 2 Tütchen Sahnesteif wurde sie richtig steif geschlagen. Dann rührte ich 200 g Magerquark und die fein geraspelte Schale einer Bio-Zitrone unter die Sahne. Bevor ich sie auf den am Vorabend gebackenen Tortenboden gab, verteilte ich großzügig Holunderblütengelee (KLICK) auf dem Boden.
Tröpfchenweise diente das Gelee außerdem der Tortengarnitur. Zum Schluss verzierte ich den Tortenrand mit Holunderblüten und zupfte einige Miniblütchen ab, um sie auf der Torte zu verteilen. Bis zum Nachmittagskaffee wartete sie im Kühlschrank.
Für den Tortenboden:
Guten Appetit!
Samstag, 12. Dezember 2015
Sonntag, 13. September 2015
Beim zweiten Versuch…
Heute früh stromerte ich draußen durch die vom Nachtregen frisch geputzte Landschaft und brachte Mädesüß (KLICK) mit. Nachdem die Mädesüß-Feuchtwiese gemäht worden war, bevor ich sammeln konnte, gaben die Pflanzen nun noch einmal alles. Sie wuchsen schnell und bildeten zum zweiten Mal Blütenstände aus. Und obwohl es zum Sammeln eigentlich noch viel zu feucht war, holte ich einen Handstrauß für Tee. Hhmmmm…Er duftet und schmeckt köstlich. Zum Jahreskreisfest, wir feiern bereits am kommenden Freitag die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, werden alle Frauen in den Genuss kommen.
Und auch mein Rotöl (KLICK) wurde erst beim zweiten Versuch. Das erste Glas mit Johanniskrautblüten (KLICK) in Öl kippte ich versehentlich um und es zerbrach, als es gerade richtig schön rot war und ich hätte abseihen können. Also sammelte ich erneut – Johanniskraut, das ebenfalls nach dem Mähen neu ausblühte – und setzte noch einmal Rotöl an. Heute seihte ich es ab. Nun hilft es uns bei Muskelverspannungen oder Gelenkschmerzen.
Gefühlt kommen gemähte Pflanzen beim zweiten Austrieb schneller zur Blüte und Reife. Weiß jemand von Euch, ob es tatsächlich so ist? Und wie verhält es sich beim zweiten Austrieb mit den Inhaltsstoffen? So viele Fragen…
Samstag, 22. August 2015
Rezepte aus der Lagerfeuerküche 1
Gestern kam meine Tochter vorbei und zu unser aller Freude beschlossen wir, das Abendessen…
…am Feuerplatz (KLICK) zuzubereiten. Es gab einen Paprika-Tomaten-Dinkeltopf mit Grillkäse und Knoblauchquark.
Für den Paprika-Tomaten-Dinkeltopf (vegan) brauchst Du Zwiebeln, Knoblauch, genügend Öl, Salz, Kräuter nach Belieben (ich verwendete Salbei und Thymian frisch aus dem Kräutergarten), Paprikaschoten, Tomaten und passierte Tomaten sowie Dinkel. Die Mengenangaben sind variabel. Zuerst gibt Du Dinkel mit der doppelten Menge Wasser in einen Topf, fügst Salz nach Geschmack hinzu und lässt es ein Viertelstündchen vor sich hin köcheln. Dann kommt dieser Topf vom Feuer, der Dinkel in ein Extragefäß, wo er noch ein wenig nachquellen darf. Der Topf geht zurück auf die Feuerstelle, damit die gewürfelten Zwiebeln und die in Salz fein zerdrückten Knoblauchzehen in reichlich Öl glasig werden. Achtung! Es geht über dem Feuer ruckzuck. Die mundgerecht geschnittene Paprika gibst Du hinzu und lässt sie anrösten, mit gewürfelten und passierten Tomaten wird aufgefüllt. Mit den fein gewiegten Kräutern und frisch gemahlenem Pfeffer wird abgeschmeckt und dann darf das Mahl auf dem Feuer schmurgeln, bis sich die Aromen miteinander verbunden haben. Ab und an umrühren…
Eigentlich war das bereits ein köstliches und vollwertiges Essen und hätte völlig ausgereicht. Wegen der Augen, die größer waren als der Magen, gab es dann jedoch noch Grillkäse, gegrillte Auberginenscheiben und Knoblauchquark dazu. Hmmm….
Tagsüber stromerte ich durch den Buchenwald…
…sammelte trockenes Kochfeuerholz…
…naschte Brombeeren…
…beobachtete den Reifestand vom Hopfen, freute mich am blauen Himmel…
und genoss das Sommerleben.
Ein Tag, der am Feuer ausklingen darf, ist ein besonders guter Tag.
Samstag, 11. Juli 2015
Im Garten und auf der Terrasse…
Jedes Jahr freue ich mich darauf, die Blumentreppe auf der Terrasse einzurichten und mitzuerleben, wie sie sich in einen üppig blühenden, bunten Ort verwandelt, wie aus einzelnen Pflanzengeschöpfen ein leuchtender Teppich wird.
Hier hilft mir ein kleiner Gärtner, die Töpfe für Schleierkraut, Portulakröschen und Sommermyrte vorzubereiten, womit die Blumentreppe aufgefüllt wird.
Ebenfalls in jedem Jahr wird der mobile Kräutergarten auf der Terrasse gehegt und gepflegt und wächst und grünt, so dass ich zum Kochen, für Tee und Kräuterwasser immer frische Kräutlein parat habe.



























