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Donnerstag, 28. November 2019

Ein Wildniscamp für ehemalige Drogenkonsumenten und Spendenaktion

Wie fühlt es sich für Dich an, wenn Du eine richtig gute Idee hast, die dringend umgesetzt werden muss?

Bei mir klopft dann mein Herz auf ganz besondere Weise, ich rede schneller und fühle mich, als würde ich in meiner Lebendigkeit pulsieren. Dann bin ich angeschlossen an eine innere Weisheit, die keine Zweifel erlaubt. Es ist ein JAAAAAA aus vollem Herzen. So war es auch, als mir die Idee kam, gemeinsam mit einem von mir sehr geschätzten ehemaligen Patienten, inzwischen zertifizierter Wildnispädagoge, ein Wildniscamp für ehemalige PatientInnen anzubieten. Es ist sooo naheliegend, oder!? Jan als Experte für das Hineinwachsen und das Aussteigen aus dem Drogenkonsum und ich als Menschenbegleiterin mit 20jähriger Erfahrung - was wir zusammen auf die Beine stellen können!!!  Wer weiß, vielleicht wird daraus ein wildes wiederkehrendes Jahrestreffen, eine inspirierende Auftankstelle, ein Ort zum Weitergeben von Erfahrungen und Bewältigungsstrategien, ein Raum des Sichberührens, des Sichverbindens, eine Community, in der sich Menschen durch die Höhen und Tiefen ihres Lebens begleiten. Das ist unsere Vision.

Inzwischen arbeite ich bereits in meinem 20. Jahr in einer Rehaklinik für Abhängige von illegalen Drogen, die aus der Drogensucht aussteigen wollen. Während meiner Ausbildung zur Ergotherapeutin hatte ich die Klinik durch ein Praktikum kennengelernt und wusste sofort, dass ich dort arbeiten werde. Die suchenden Menschen haben mich schon damals berührt und interessiert. Wenn Dich meine Grundhaltung und die Inhalte meiner Arbeit interessieren, kannst Du HIER (KLICK) noch mehr darüber lesen. 

Täglich bin ich dankbar, dass ich in meine geliebte Arbeit alles einfließen lassen kann, was ich selbst als kostbar und heilsam erlebt habe und erlebe. Ein grundlegendes  Ziel meiner Arbeit ist es, Menschen bei der wachsenden Akzeptanz des eigenen So-Seins und der Aussöhnung mit der eigenen Lebensgeschichte zu unterstützen, denn den Boden für Wandlung bildet das ANNEHMEN. Und das gilt aus meiner Erfahrung nicht nur, aber besonders für die Sucht. Wenn wir etwas in uns, in unserem Leben verändern wollen, führt der Kampf gegen das Unerwünschte kaum zu einer langfristigen Änderung. Im nächsten Schritt ist wichtig zu verstehen, welches GESUNDE Bedürfnis unter der Sucht liegt und über den Konsum (wenngleich auch nur zu einem Teil) befriedigt wird. Die anschließende Entwicklungsaufgabe ist es, sich genau dieses Bedürfnis im Alltag auf andere Weise zu erfüllen. So kann der Drang, konsumieren zu müssen, nach und nach natürlich zurückgehen. Deshalb liegt mein Hauptaugenmerk in der Arbeit auf dem liebevollen Erforschen der Sinnhaftigkeit aller gelernten Strategien und Integration der verletzten Anteile. So entsteht Mitgefühl mit sich selbst und dadurch auch mit anderen Menschen und Geschöpfen. Nähe und Verbundenheit wachsen und die Fähigkeit zu lieben und sich geliebt zu fühlen, nimmt zu. 

Und gleichzeitig ist es sooo bedeutsam, dass sich die PatientInnen auch nach abgeschlossener Entwöhnungsbehandlung neue inspirierende, beglückende und vor allem erfüllende Erfahrungen im Alltag erlauben, die nach und nach die gewohnten Muster überschreiben können. Jan ist das beste Beispiel dafür. Ich vermute, dass hinter der hohen Rückfallquote noch eine andere Sehnsucht steckt - die Sehnsucht nach einem sinnstiftenden Leben und daß das "Funktionieren" im Alltag diese Sehnsucht häufig nicht ausreichend befriedigt. Und genau an dieser Schnittstelle setzt unser 1. Wildniscamp für Ehemalige an. Es ist die Weiterführung der auf der Therapie (oder bereits auf dem Tiefpunkt der Krise) begonnenen Forschungsreise und heißt GEMEINSAM RAUS - REIN INS LEBEN. 



Wenn die Idee Dein Herz berührt und Du dieses Projekt unterstützen willst, so dass auch Ehemalige teilnehmen können, die am Existenzminimum leben, hilfst Du sehr mit einer Spende an den Clean e. V. Und im Namen der Frauen und Männer, die durch Dich unterstützt werden, sagen wir DANKE!!! 

Hier kommt die Bankverbindung:

Kontoinhaber: Förderverein Clean e. V. 
Sparkasse Mecklenburg-Nordwest
IBAN: DE97 1405 1000 1200 0115 26
BIS: NOLADE21WIS
Zahlungsgrund: 1. Wildniscamp für Ehemalige 2020

Der Clean e. V. stellt - wenn gewünscht - eine Spendenbescheinigung aus, die bei Ursula Lüth per Email unter Uschi.Lueth@median-kliniken.de angefordert werden kann.

Freitag, 12. April 2019

Ausstieg aus der Drogensucht - Einblicke in meine Arbeit...



Inzwischen bin ich im 19. Jahr in einer Rehaklinik angestellt, in der Menschen im Durchschnitt ein halbes Jahr lang Therapie nutzen, um den Ausstieg aus der Sucht nach illegalen Substanzen zu bewältigen. Die Klinik wanderte bereits durch viele verschiedene Trägerhände, der Name änderte sich mehrfach, die Chefärzte wechselten, es veränderten sich (und ich veränderte) Rahmenbedingungen und ich vertiefte die Inhalte meiner Arbeit immer mehr. Mein Verständnis von Sucht (und den in uns allen vorhandenen ausweichenden und abhängigen Anteilen) wandelte sich, wurde reifer und ressourcenorientierter. Meine Herzbegegnung zwischen uns Menschen blieb. Ich liebe meine Arbeit und es erfüllt mich sehr, das Wiederlebendigwerden, das Aufblühen, die Heilung von Menschen miterleben zu dürfen.



Seit Januar 2018 bin ich nur noch Mittwoch und Donnerstag für 16 Stunden in der Klinik, denn Montag, Dienstag und Freitag arbeite ich genauso gern  in meiner Coachingpraxis (KLICK)

In der Klinik unterstütze ich zwei Traumatherapiegruppen (PatientInnen mit der Doppeldiagnose Traumafolgestörungen und Abhängigkeitserkrankungen) mit prozessbegleitender Ergotherapie auf ihrem Weg durch die unterschiedlichen Gruppen- und Therapiephasen. Außerdem habe ich sechs Einzeltherapieplätze (mit einer gut gefüllten Warteliste) und biete eine geschlossene Gestaltungstherapiegruppe an. Auch die ist sehr begehrt. Hier treffen sich über einen Zeitraum von zwei Monaten 8 Patientinnen und Patienten unterschiedlicher Therapiegruppen zu ihrer gemeinsamen Heil- und Entwicklungsarbeit einmal wöchentlich für 2,5 Stunden. Aktuell läuft gerade meine 54. Gestaltungstherapiegruppe. Da staune ich selbst. Und gleichzeitig ist jede Gruppe einzigartig und immer wieder neu.



Meine Arbeit ist eher prozess- als produktorientiert und all das, was ich selbst in meinen Ausbildungen, vor allem aber auch in meinem Leben als unterstützend und hilfreich, als entwicklungsfördernd, verbindend und heilend erlebt habe, darf auch in meine Arbeit einfließen. Für diese Freiheit bin ich unglaublich dankbar. (Und dürfte ich nicht zu 100% so arbeiten, wie ich aufgrund meiner Werte arbeiten will, wäre ich nicht mehr dort.) Den tragenden Boden bildet mein Verständnis für zyklische Kreisläufe.


Ich bin als Ergotherapeutin angestellt und habe über vier Jahre berufsbegleitend Kunst- und Gestaltungstherapie mit tiefenpsychologischer Ausrichtung studiert, habe eine Weiterbildung zur Kreativen Traumatherapeutin absolviert, bin Wildnispädagogin und Zertifizierte Seelenzentrierte Coachin. Aus all diesen Bereichen fließen Impulse, Methoden, Haltungen in meine Arbeit ein. Schwerpunktthemen sind  Selbstwahrnehmung, Selbstakzeptanz und -liebe, Selbstwertgefühl, das Fühlen heller und dunkler Gefühle, Verbindung und Verbundenheit mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit der Natur, Authentizität, Lebendigkeit und Freude, Konfliktmanagement, Krisenbewältigung, Sinn, Erfüllung und Heilung.


Beim Gestalten geht es darum, inneres  Erleben ins Außen zu bringen, sichtbar werden und sich von der eigenen Gestaltung und denen der MitpatientInnen berühren und inspirieren zu lassen. Immer wieder darf ich PatientInnen jedoch dazu einladen, Leistungsansprüche mehr und mehr zu verabschieden und sich stattdessen sinnliche Erfahrungen und Spontaneität zu erlauben. In der gemeinsamen Reflexionsphase betrachten wir die entstandenen Werke und kommen miteinander ins Gespräch. Ich arbeite weder deutend, noch bewertend oder interpretierend, sondern trage auch hier meine gwundrige Haltung aus dem Seelenzentrierten Coaching in den Raum - liebevoll und neugierig, fragend, wertschätzend und entdeckend. Das ist für die PatientInnen sehr neu, die in der Schule oder in anderen Bezügen andere Erfahrungen gemacht, in gut oder schlecht, gelungen oder misslungen eingeordnet wurden und nun selbst einordnen. Diese neue Betrachtungsweise ist soooo entspannend. Allerdings dauert es ein wenig, bis sie tatsächlich ankommt.



Je nach Gruppenphase setze ich unterschiedliche Methoden und Medien ein. Neben dem Gestalten, kann es auch sein, dass wir singen oder tanzen (ganz frei oder internationale Kreis- und Gruppentänze mit Anleitung oder Trancetanz mit Augenbinde), möglich ist das Trommeln auf der Gruppentrommel, die hier nun schon seit 6 Jahren so gute Arbeit macht. Aber auch die Waldzeiten, in denen ich bei jedem Wetter (außer starkem Sturm) halbe Tage mit einer Therapiegruppe draußen verbringe, sind so kostbare und heilsame Erfahrungen. Körperbemalung, Maskenarbeit, Arbeit mit persönlicher Musik, Gruppenarbeiten, landArt, die Aufstellung von Gefühlen oder Situationen, Schwellengänge, Medizinwanderungen, therapeutische Feuer, Rituale, Council und Co-Councelling, Imaginationen = geführte innere Reisen sowie Körperarbeit fließen mit ein. Ich bin sehr froh über meinen inzwischen so reich gefüllten Methodenkoffer und über die vielen Erfahrungen, so dass ich mit der Gruppe und der jeweiligen ganz einzigartigen Situation fließen und genau JETZT Passendes aus dem Koffer ziehen kann. 

Und dafür danke ich vor allem den vielen, vielen PatientInnen, den Frauen und Männern, die ich ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten durfte und aktuell begleiten darf. Ich danke für all das, was ich bereits lernen durfte, für jede einzelne Erfahrung, jede berührende Begegnung. Ich danke den vielen verletzten inneren Kindern, dass sie sich gezeigt haben und nun einen behüteten Platz im Herzen der Erwachsenen finden konnten. 





Donnerstag, 12. Juli 2018

Das Frauencamp HEIDEROSEN in Heidekaten...


Seit Montag bin ich bereits wieder zu Hause. So reich und sehr besonders klingt und schwingt es in mir nach und braucht Zeit und Stille, um integriert zu werden. Wir waren zwölf Frauen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, kamen aus verschiedenen Himmelsrichtungen und ganz verschiedenen Leben zusammen, trafen uns auf Martinas Hof in Heidekaten und verbrachten laut Uhr und Kalender nur 3 ganze und zwei halbe Tage miteinander. Laut Kalender wohlgemerkt... Denn in Wirklichkeit war die Zeit so reich gefüllt und gefühlt, dass ein halbes Leben stattgefunden hat. In mir... In uns allen...


Selten habe ich eine so offene und so zugewandte, wertschätzende, liebevolle Frauenrunde erlebt, in der ALLES Platz haben durfte - die eigene Größe, das Tiefe, all die Gefühle, die uns so lebendig sein lassen, das Heitere, Leichte und Verspielte, die Lebenslust, aber auch die Trauer, die Wut, der Schmerz über erfahrene Verluste, Ängste und Zweifel. Immer wieder kamen wir an - in uns selbst, beieinander und im so unterstützenden JETZT, in diesem einzigartigen Moment, den wir miteinander teilten. Und so reihte sich Moment an Moment und es entstand eine Perlenkette aus unendlich kostbaren Augenblicken und sooo viel Verbundenheit. 


Mögen wir uns diese Perlenkette aus Momenten der Wertschätzung, Liebe und Selbstermächtigung immer wieder neu um den Hals legen, auf dass sie unseren Herzraum berührt und Mitgefühl und Liebe in uns wachsen dürfen. 


Ich freue mich so sehr, das Gedicht von Jeannette hier veröffentlichen zu dürfen, das im Camp aus ihrer Feder floss...

BEGEGNUNG

Wir sind uns begegnet
unterm hohen Himmel des Julis
mit dem, was wir hatten, 
mit dem, was wir hofften, 
und der Gier,
dieser Herzgier nach allem, 
was berührt und verbindet. 

Wir sind uns begegnet
in der Zwölfzahl
der Frauen, Wunder und Wunden.

Wir sind uns begegnet
in Mangel und Fülle, 
in Aussaat und Ernte 
und kehren der Liebe voll
nach Hause zurück.

Und über Wunden 
wird werden
lauter Leichtes und Lichtes.

Jeannette Klinger

Donnerstag, 26. April 2018

Workshop: Die Natur als Spiegel

Am vergangenen Wochenende gab ich im Rahmen des ATW (KLICK) einen Workshop mit dem Titel DIE NATUR ALS SPIEGEL. Ich danke dem Bauspielplatz Schwerin (KLICK), für die fantastische Organisation und bin immer noch beeindruckt, wie die Logistik für die ca. 130 Menschen klappte und das bei drei verschiedenen Veranstaltungsorten.

Wie ich es liebe, mit Menschen Zeit im Wald zu verbringen und sie mit Methoden der Wildnispädagogik, aber auch all meinen anderen unterstützenden Werkzeugen, vor allem  jedoch meiner Liebe und Akzeptanz des Soseins dabei zu begleiten, in die Tiefe zu gehen! Und im Frühling, während die lebendige Wachstumskraft sich so zeigt, ist es noch einmal ein besonderes Geschenk. 


Viele der TeilnehmerInnen kamen aus schnelllebigen und lauten Großstädten, die ihnen im Alltag einiges abverlangen. Also ging es anfangs um das Ankommen - nicht nur im so sympathisch unaufgeräumten Wäldchen, sondern vor allem erstmal im eigenen Körper und ganz in diesem Moment des sooo kostbaren Lebens. Wir warteten nicht darauf, den "idealen Platz" zu finden, sondern bauten uns ein Waldsofa und erklärten es zu unserer Basis, zu der wir immer wieder zurückkehrten. Es war so schön zu sehen, wie alle sich mehr und mehr heimisch zu fühlen begannen. 


Und als es innen dann stiller wurde, durfte sich all das zeigen, was tief in uns verborgen ist. Die Schätze ebenso wie die noch ungelösten Fragen und die ganze Bandbreite der Gefühle... 


JedeR fand auch einen ganz persönlichen Platz, der mit dem Inneren in Resonanz ging, kam dort an, ließ sich verlangsamen, halten und tragen. Das gefiederte Volk beschenkte uns den ganzen Tag über mit einer Vogelstimmensinfonie, die Sonne mit ihrer Wärme. Ein üppiger Feldhase wirkte etwas irritiert, dass wir ebenfalls in seinem Wäldchen zu bleiben gedachten. Wir fanden Federn des Buntspechtes und nahmen sie als Geschenke an.


Nach einigen einstimmenden Angeboten konnten dann alle mit einer ungelösten Frage in den Wald auf eine Medizinwanderung gehen, sich berühren und sich Antworten schenken lassen. Wir teilten in Redestabrunden oder mit einer Partnerin, einem Partner, was geteilt werden wollte, sangen und gestalteten Land-Art, um uns bei dem Platz für das Willkommensein zu bedanken und die Erfahrungen tiefer sinken zu lassen.


Es war ein Workshop, der jeder Teilnehmerin, jedem Teilnehmer etwas Anderes gab. Ruhe, frei werden, Verbundenheit, Emotionen, Sichfinden, Klärung - das waren einige der Resümee-Wörter. Mit dem Tanzlied KUATE LENO LENO MAOTE ehrten wir den Ort, an dem wir stehen, den Ort, an den wir gehen, den, von dem wir kommen und den, an dem wir sind. 

Und als "Zertifikat des Waldes" bekamen die TeilnehmerInnen zum Abschied eine Baumperle.


Aho!

Mittwoch, 13. September 2017

Seelenzentriertes Coaching - Was ist das eigentlich?


Seelenzentriertes Coaching unterstützt Dich auf Deinem ganz einzigartigen Entwicklungs- und Entfaltungsweg Richtung Ganzheit, Mitte, Herz, Seele…  Du entdeckst Deine Gaben, Qualitäten, Ressourcen (noch tiefer) und lernst mehr und mehr, Deiner inneren Führung zu vertrauen. Dabei ist die Gewissheit essenziell, dass JEDE Antwort auf Deine drängenden Lebensfragen bereits in Dir liegt, denn DU bist Expertin, Experte für Dich selbst! Mit Unterstützung durch Raum öffnende Fragen findest Du auch die tief in Dir verborgenen Antworten und hebst sie wie einen = Deinen Schatz.

Seelenzentriertes Coaching findet immer im JETZT statt und wirkt über das Erleben, denn – schau Dich um in der Natur – das Leben geschieht JETZT. Und obwohl das Coaching (bei 90 % meiner KlientInnen) telefonisch erfolgt, werden Dein Körper, Deine Gefühle, Deine Sinne und Deine reiche innere Bilderwelt mit einbezogen. Seelenzentriertes Coaching ist eine wahrhaft ganzheitliche Methode, die von Sabina Wyss (KLICK) entwickelt wurde und gelehrt wird. Wobei "Methode" es nicht trifft, denn es ist eher eine Ausrichtung, eine Lebensweise.

Wenn wir uns liebevoll erforschend uns selbst zuwenden, zeigen sich natürlich auch die Strategien, die uns früher sehr unterstützt und häufig sogar gerettet haben, uns heute jedoch mehr und mehr an unserer Weiterentwicklung hindern und dafür sorgen, dass wir ein ums andere Mal Wiederholungschleifen denken, fühlen, erleben... Das kennst Du sicher auch, oder!? Im Seelenzentrierten Coaching wenden wir uns diesen Strategien auf liebevoll annehmende und erforschende Weise zu. Nichts von dem, was in uns existiert, wird abgelehnt. Immer geht es um Akzeptanz und Integration. Und das ermöglicht Wachstum und tiefe Heilung -  auch alter Wunden.

Dabei ist Seelenzentriertes Coaching keine Therapie, sondern eine Entwicklungs- oder Entfaltungsbegleitung. Am kraftvollsten wirkt es als längerfristige Begleitung über ein halbes Jahr mit 14tägig einer Session. Es ist für Dich geeignet, wenn Du mitten in Umbruchs- und Übergangssituationen steckst, Unterstützung bei der Bewältigung von Lebenskrisen wünschst, Deine Lebensaufgabe entdecken und umsetzen, aber auch wenn Du Deine Muster erforschen und auf gesunde und heilsame Weise Deine Weiterentwicklung vertiefen willst. 

Du bist neugierig geworden? Dann vereinbare eine kostenlose Probesession unter jana.muchalski@web.de 

Dafür brauchst Du nur ein Thema, bei dem Du einen Schritt weiterkommen willst, eine Dreiviertelstunde ungestörter Zeit und ein Telefon mit gutem Empfang. 

Ich freue mich auf Dich!

Mittwoch, 1. Februar 2017

Imbolc

Hier war es lange still. Das ist meistens ein Hinweis darauf, dass das Leben tobt und mich ganz und vollständig beansprucht. Es bedeutet, dass ich im Er-Leben bin, im Wahrnehmen, im Fühlen... Das Reflektieren geht zwar manchmal zeitgleich einher, folgt aber in aller Klarheit meistens erst darauf. So war es auch diesmal. Hinter mir liegt eine Zeit, die mich tief in meine ganz persönlichen Schattenreiche hinein, hin zu meinen blinden Flecken geführt hat. Eine Zeit, die mich mit den Seiten an und in mir konfrontierte, die nicht zu meinem Selbstbild passen, die mit Scham verbunden sind... Schattenarbeit halt...

Dieses neue Jahr soll mir vorrangig dazu dienen, meine Projektionen in Beziehungen zu erforschen und all die Themen, die ich (meistens unbewusst) in meinem Gegenüber unterbrachte und unterbringe, zu mir zurückzunehmen. Liebevoll... Achtsam... Nachsichtig... Konsequent...

Was das mit Imbolc zu tun hat? 




Ein Schwerpunkt dieser Zeit im Jahreslauf ist die Reinigung, das Loslassen von Altenergien. Und so putze ich nicht nur das Häuschen, sondern reinige auch mich selbst ganz bewusst von Altlasten, korrigiere mein Selbstbild, lasse überzogene  Erwartungen an mich und andere los, gebe mich dem kostbaren Leben hin und erlaube mir mein Wachstum in eine noch umfassendere Wahrhaftigkeit hinein.



Das Fest feierten wir bereits am vergangenen Freitag, weil ich morgen ganz früh schon auf dem Weg in die Schweiz bin. Das vierte Ausbildungsmodul im Seelenzentrierten Coaching (KLICK) ruft...

Wir trafen uns hier im Häuschen. Bevor die Frauen eintraten, wurden sie mit Birken- und Weidenreisigbüschen gereinigt. Das fühlte sich so gut an! Nach einem Tee, einer Räucherung, der Eröffnung der Mitte und dem Einladen aller unterstützenden Qualitäten falteten wir Lichter-Schiffchen in Form von Lotosblüten. Zu den einstimmenden Alltagsaufgaben hatte u. a. gehört, ein Vision Board für 2017 zu erstellen und mitzubringen. Jede Frau ließ aus all der Fülle DAS EINE WORT aufsteigen, dass sie jetzt auf Herzebene ganz besonders erreichte. Dieses Wort schrieben wir als Intention oder Vision auf das Schwimmpapier, aus dem wir die Schiffchen falteten. Anschließend fuhren wir zum Fluss und setzten die Lichterschiffchen hinein. (Das Aluminium hatten wir vorher von den Teelichtern entfernt.) Tönend begleiteten wir die Visionsblüten ein Stück auf ihrer Reise. Zurück im Häuschen gab es köstliches Essen und im Anschluss fand eine Redestabrunde statt.  

Danke!

Samstag, 19. November 2016

Ein Freundinnenrabatt für das KRAFTQUELLEN-Seminar...

Ich bin sooo glücklich über die vielen Kursanmeldungen, die gleich nach der Aktualisierung des Kurskalenders (KLICK) eingegangen sind, dass ich meine Freude mit Euch teilen will... Deshalb gibt es bis zum Ende des Jahres einen Freundinnen-Rabatt für das KRAFTQUELLEN-Seminar (KLICK) im Februar.  Der Freundinnen-Rabatt bleibt bestehen.

Das Seminar eignet sich auch ganz wunderbar als Geschenk, denn was gibt es Nachhaltigeres für eine Beziehung als gemeinsam verbrachte Herzenszeit?



Schnapp' Dir also Deine Freundin, Deine Schwester, Deine Cousine, Deine Mama, Deine erwachsene Tochter, Deine Lieblingsnachbarin etc. und meldet Euch an. Statt 220,- € zahlt jede nur 198,- € für ein berührendes und inspirierendes Wochenende, das Dich tief mit Dir selbst, Euch miteinander verbindet und Dich in Deiner Kraft bestärkt. 

Hier kommen Teilnehmerinnen-Stimmen des letzten  Kraftquellen-Seminars...

Christine schrieb:


"Ich war zwei Tage mit wundervollen Frauen zusammen und freue mich immer noch so sehr über die gemeinsame Zeit. Es ist für mich kaum in Worte zu fassen, wie tief mich diese Tage bewegten. Jana verstand es auf einfühlsame Weise, uns in eine gemeinsame und doch sehr eigene Welt zu entführen, um zu sehen, was für fantastische „Wunder“ wir sind. Da war so viel Liebe, Wertschätzung und Wahrhaftigkeit an diesem Wochenende. Die Elemente, die Jana wählte, um uns selbst zu begegnen und in uns vergrabene Fragen an die Oberfläche zu spülen und Antworten zu finden, waren immer genau „richtig“ und folgten keinem Schema, sondern fühlten sich aus dem Moment heraus geboren an. Ich empfehle dieses Kraftquellenseminar jeder Frau, zu jeder Zeit. Es ist ein kostbares Geschenk!"


Susan schrieb: 

"Ich möchte dir heute nochmal von ganzem Herzen danken für dieses wunderbare Wochenende mit wunderbaren Frauen. Ich bin nun wieder in meinem Alltag angelangt und kann von dieser Kraft zehren, die mir die Zeit mit euch gegeben hat. Es war unbeschreiblich, diese starke Verbindung unter uns zu spüren und so das Gefühl gehabt zu haben, getragen zu werden, durch alle Höhen und Tiefen dieser intensiven Stunden und weit darüber hinaus. Es war so, wie ich es mir immer wünsche, wie ich mir "Wolfsfrauenkreise" vorstelle und so oft vermisse. 
Ich habe dich als sehr warmherzigen Menschen kennengelernt und als sehr intuitive, feinfühlige Frau. Du hast das Seminar in sehr wacher und feinsinniger Weise geleitet und warst doch jederzeit ein Teil dessen, so dass es leicht war, sich der Energie offen hinzugeben und mit der vollen Größe seiner Seele in die glücklichen, aber auch schmerzlichen Momente zu tauchen. Ich habe mich dabei immer aufgehoben und beschützt gefühlt.  Für all das danke ich dir!"

Liane schrieb: 

"Aus der Mischung aus intensivem Austausch, Eigenzeit und Einzelarbeit konnte ich sehr viel Kraft ziehen. Jana habe ich im Kraftquellenseminar liebevoll, einfühlsam und kompetent erlebt."