Ihr Lieben,
„Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.“ Henry David Thoreau
Samstag, 15. August 2026
Bald startet das 4. Lebensweise Wildniscamp
Samstag, 6. April 2024
Lebensweise Regionalgruppe NORDLICHTER
Nachdem ich seit Gründung der Lebensweise-Online-Community (KLICK) dabei bin, mich das 1. Communitytreffen in Chorin tief berührt und ich die Jahreswechsel 2022/2023 und 2023/2024 mit einer kleinen Runde von Lebensweise-Community-Mitgliedern zelebriert und genossen hatte, wuchs die Sehnsucht in mir, regelmäßig einem Kreis anzugehören, in dem wir Menschen uns auf einer tiefen, authentischen Weise in Präsenz begegnen. So entstand zwischen meiner Freundin Anja (KLICK) und mir die Idee, eine Lebensweise Regionalgruppe für NORDLICHTER zu gründen.
Im März 2024 feierte die Gruppe bereits ihren ersten Geburtstag. Wir treffen uns einmal im Monat an einem Freitag von 18.00 bis 22.00 Uhr. Menschen, die von weiter her anreisen, können mit Isomatte und Schlafsack in der Jurte in 23923 Siemz-Niendorf übernachten. Dann endet das Nordlichtertreffen nach dem gemeinsamen Frühstück.
Gemeinsam erforschen wir, welche Bedürfnisse in der Gruppe nach Würdigung rufen, welche Art von Begegnung von uns als nährend, haltend und heilend erlebt wird. Wir praktizieren die Bewusste Entladung (KLICK), machen weitere Übungen aus Vivians Büchern und Onlinekursen miteinander, kreieren und erleben echten Wohlstand, genießen das Leben, unsere Kreativität und Lebendigkeit miteinander. Die nächsten in diesem Jahr für uns reservierten Termine sind folgende:
12. April, 10. Mai, 14. Juni, 12. Juli, 09. August, 13. September, 11. Oktober, 08. November und 13. Dezember 2024
Wenn Dich diese Art der Begegnung ruft und Du als Gast teilnehmen möchtest, sei herzlich willkommen!
Dienstag, 12. April 2022
Körpergebet für den Frieden mit Edgar Spieker...
Diese Einladung kam gestern über seinen Newsletter und ich teile sie hier gern weiter, weil ich es so kostbar finde, wenn wir uns gemeinsam auf den Frieden ausrichten.
(Das ist unbezahlte Werbung ohne Auftrag und aus tiefster Überzeugung...)
Ort: an jedem Ort per Live-Audio-Übertragung.
Im Wissen darum, dass die Veränderung der Welt bei uns selbst beginnt und jede/r von uns etwas dazu beitragen kann, treffen wir uns an diesem Karfreitag, um gemeinsam mit dem Körper für den Frieden zu beten. Zu Anfang und am Ende sitzen wir einige Zeit in Stille. Wir lassen los, was war und bereiten durch Achtsamkeit einen fruchtbaren inneren Boden, auf dem Frieden und Mitgefühl gedeihen können. Dies sind die Quellen für unser Körpergebet, das als Körpergesten oder Schritte im Raum sichtbar werden können.
Es gibt kein Ziel zu erreichen, keine Notwendigkeit, etwas in bestimmter Weise zu tun. Gerade im aufmerksamen Lauschen auf unsere innere Stimme, unsere Intuition, unsere Seele, wird unser Gebet authentisch und kraftvoll.
Du kannst von jedem Ort aus teilnehmen, da die Stunde per Live-Audio Stream übertragen wird. ein Smartphone mit Kopfhörern oder ein Computer mit Internetzugang reicht aus.
Es sind keine Vorkenntnisse nötig.
Du brauchst dich für eine Teilnahme von Zuhause aus NICHT anzumelden, klicke einfach auf diesen Link:
Körpergebet für den Frieden - Audio-Übertragung (Klick)
Suche Dir für deine Teilnahme einen Ort aus, an dem du ungestört sein kannst und dich wohlfühlst. Du kannst an dieser Session von überall aus teilnehmen und mit jedem Gerät, das eine Verbindung zum Internet hat, z. B. ein Smartphone oder ein Computer. Drahtlose Kopfhörer oder ein externer Lautsprecher sind ideal.
Die Session beginnt pünktlich. 15 Min vor Beginn ist der Link freigeschaltet, so dass du dich schon einstimmen und deine Verbindung testen kannst.
Die Online-Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns aber, wenn du in Form einer Spende einen kleinen Teil zur Linderung der Not der Menschen in und aus der Ukraine beitragen möchtest. Hierüber hast Du die Möglichkeit, Geflüchteten und Betroffenen in der Ukraine helfen.
Gemeinnütziger Verein der Deutsch-Ukrainischen Zusammenarbeit (VOUZ)
www.feineukraine.de
Konto
Dienstag, 23. Juni 2020
Das Jahreskreisfest der Sommersonnenwende...
Wir räucherten einander mit Beifuß und Johanniskraut aus dem Vorjahr, begrüßten uns auch auf ritueller Ebene, luden dankend die Kräfte der Himmelsrichtungen und Elemente ein und stießen dann mit einem Glas alkoholfreiem Sekt mit Holunderblütensirup auf unser Wiedersehen und die Sommersonnenwende an. Das erste Zusammensein nach so langer Zeit bekräftigten wir an der großen Gruppentrommel.
Und dann gingen wir in den Wald. Den ganzen Tag über hatte es geregnet. Der Himmel war grau in grau und wir zogen los mit unserem Gepäck. Oder unser Gepäck mit uns? Das Wäldchen erwartete uns bereits. Einzeln nahmen wir uns Zeit zum Ankommen und begegneten den Naturwesen. Ich traf eine sehr spezielle Hainbuche...
Kurze Zeit blieb es dann noch trocken, so dass wir erstmal ein Tarp aufspannen konnten und beim Abendessen der mitgebrachten Köstlichkeiten und während der Redestabrunde zur erlebten Zeitqualität und der Fülle, die bei uns acht Frauen das Helle und das Dunkle umfasst, vor dem wieder fallenden Regen geschützt waren. Unser Sonnwendfeuer bestand aus mitgebrachten Kerzen im Glas.
Es war eine friedliche und sehr stille Nacht. Außer dem Trommeln des Regens auf dem Tarpdach waren nur einmal schreckende Rehböcke und früh am Morgen das dort lebende Kolkrabenpaar mit seinen Jungen zu hören. So ein schönes Gefühl, das abendliche Murmeln aus den Nachbartarps zu hören und sich dann von schlafenden Frauen umringt zu wissen. Ich liebe es, in Draußenzeiten mehrfach in der Nacht aufzuwachen, die wandernde und veränderliche Dämmerung, die momentan nur kurze Zeit der Dunkelheit und das Wiedererwachen eines neuen Tages zu erleben. Magisch ist für mich der Moment, an dem in den dämmerigen Schwarz-Weiß-Wald die Farbe zurückkehrt. Morgens pflückte ich frische Brombeerblätter für alle und kochte uns mit dem Kelly Kettle (Werbung aus Begeisterung) einen Tee.
Hier ist Kathrin (KLICK) zu sehen, die uns schon sehr früh am Morgen verließ, aber nicht ohne einen heißen Morgentee gehen sollte.
Herzlich
Jana
Samstag, 13. Juni 2020
Die Corona-Krise und das Rad der Transformation - Teil 6
Donnerstag, 11. Juni 2020
Corona-Krise und das Rad der Transformation - Teil 5
Dienstag, 12. Mai 2020
Corona-Krise und das Rad der Transformation - Teil 4
Montag, 15. April 2019
Council - Die Weisheit des Kreises...
Vor ungefähr zwei Monaten war ich gemeinsam mit meiner Schwester im Eschwege-Institut (KLICK) zum Council-Treffen Mitte. In den Jahren zuvor hatte ich durch Holger Heiten beim Seminar INTO THE NATURE bereits verschiedene Council-Methoden kennen- und schätzen gelernt. Als Bestandteil der Jahreskreisfeste begleitet mich die Magie der Redestabrunden mit einer recht verwandten Ausrichtung schon einige Jahre.
Alle Teilnehmenden sitzen im Kreis um eine gemeinsame Mitte und begegnen einander auf Augen- und Herzenshöhe. Ein Redegegenstand unterstützt dabei, die Achtsamkeit bei dem Menschen zu halten, der gerade seine Wahrheit teilt. Nur dieser Mensch spricht. Es gibt kein Unterbrechen, keine anschließenden Fragen, Kommentare oder Ratschläge. Dadurch sinkt der oder die Redende in die eigene Tiefe und Weisheit hinein und teilt seine oder ihre Wahrheit von diesem Ort aus.
Council kann auch mit "zu Rate sitzen" übersetzt werden. Es nicht nur eine Möglichkeit für wahrhaftigen Austausch, sondern auch dafür geeignet, sich Fragen, Anliegen, Problemen auf respektvolle und mitfühlende Weise zu widmen. Durch das Teilen der persönlichen Geschichten entfaltet sich ein Heilraum. Verständnis und Nähe entstehen. Die Weisheit eines Councils ist immer größer als die Summe der Weisheit der Teilnehmenden. Aber das lässt sich wohl nur erleben und nicht wirklich theoretisch beschreiben...
- Sprich aus dem Herzen.
- Höre mit dem Herzen zu.
- Sei präsent und spontan.
- Sprich wesentlich.
...
Mittwoch, 16. Januar 2019
Jahresgruppe - Ein Neubeginn...
Die Eulenfedern im Osten verbinde ich mit Luft, Leichtigkeit und Weisheit. Das Haselholz mit dem fliegenden Hasen in Brandmalerei ist Sinnbild für Träume und Visionen und lädt ALLE Möglichkeiten ein. Gerade auch die, die der Verstand nicht begreifen kann, da sie größer sind als er. (Die Künstlerin ist Gill Rippingdale (KLICK) = Werbung aus Begeisterung und ohne Auftrag.)
In der Mitte steht der Freundinnenkreis als Sinnbild für das Miteinandersein in schwesterlicher Verbundenheit. Im Kreis nimmt jede ihren Platz ein und wir begegnen einander auf Augen- und Herzenshöhe. Das Licht in der Mitte steht für die Liebe. Vielleicht hast du auch einen anderen Namen für diese zentrale Kraft, die so viel größer ist als wir. Vielleicht ist dein Name Natur oder Gott, Göttin oder Großer Geist? Diese Kraft existiert unabhängig von jeder Religion. Auf dem Freundeskreis liegen vier kleine Steine - gelb im Osten, rot im Süden, schwarz im Westen und eine weiß umschlossene Seeigelversteinerung im Norden. Sie fielen mir 2014 auf meiner Visionssuche in Colorado vor die Füße und begleiten mich seither als kleines Taschenmedizinrad.
Dabei will ich es für heute belassen, obwohl ich noch stundenlang zu den unterschiedlichen Qualitäten der Himmelsrichtungen und Elemente schreiben könnte, die das Rad der zyklischen Entwicklung, das Lebensrad, das Medizinrad sinnlich erfahrbar werden lassen. Es ist wohl ein lebenslanges Abenteuer, das Medizinrad in unterschiedlichen Bezügen zu erforschen und die eigene stimmige Interpretation zu vervollständigen.
Für all jene, die Sehnsucht danach haben, einem Frauenkreis anzugehören und selbst einen Frauenkreis gründen möchten, will ich hier schreiben, was aus meinen Erfahrungen ein Gelingen unterstützen kann. Um gemeinsam ein tragendes Gruppengefäß zu bilden, empfiehlt sich:
- deine klare Ausrichtung - Wofür gehst du?
- Ankommen und Reinigung (z. B. durch Klang und Räuchern)
- das Eröffnen des Ritualraumes
- ein erstes Teilen eurer Wünsche und Visionen
- das Vereinbaren von inneren (den Umgang miteinander und bedeutsame Werte betreffend) und äußeren Rahmenbedingungen (Zeit, Ort, Verpflegung etc.)
- die Bekräftigung derer in einem Erfahrungsteil (Trommeln, Singen oder Tanzen etc.)
- ein erstes Kennenlernen als Beginn einer Reise, in der ihr euch einander zu zeigen beginnt
- das Schließen des Ritualraumes
- das Danken
- die Verabschiedung
Mittwoch, 12. Dezember 2018
Das Leben im Jahreskreis...
Jetzt ist Dezember. Seit einigen Jahren mache ich es ebenso wie die Natur, ziehe mich mehr zurück, bin viel allein, gehe in Stille und Dunkelheit. Ich genieße es, in dieser Zeit durch den Wald zu stromern, langsamer und noch langsamer zu werden, mich zu setzen, zu lauschen, mich auf die Erde zu legen und mich anzuvertrauen, ins Nichtwissen zu gehen und einfach zu sein...In der Dunkelheit, in der Stille, in diesem so besonderen Duft liegt die Ahnung von Abschied, Loslassen und einem Hinabsinken. Sie weht herüber und erfasst mich. Ich lasse mich erfassen...
Für mich heißt LEBEN, mit lebendig klopfendem Herzen Herausforderungen anzunehmen. Gleichzeitig weiß ich, dass jede auf ihrem ureigenen Weg ist und diesen nur in ihrem ureigenen Schrittmaß gehen kann. Die Frauen, die MIT ihren Ängsten ein Fest ausgerichtet hatten, berichteten alle von einem Zuwachs an Selbst-Bewusst-Sein. Das war für mich wundervoll zu hören und zu beobachten.
Schade fand ich die mangelnde Ausrichtung auf Verbindlichkeit. So kam es häufiger vor, dass wir nur zu viert oder sogar zu dritt ein Fest begingen. Und weil ich aus meiner Arbeit weiß, wie stark das Feld einer Gruppe wirkt, in der Verbindlichkeit und Verlässlichkeit eine hohe Priorität haben, habe ich mich immer wieder neu für diese Werte eingesetzt. Es ist wie ein Halt gebendes Gefäß, das mit jedem Treffen stärker wird. Innerhalb dieses Gefäßes kann dann ALLES sein. Hier finden Begegnung, Transformation und Heilung auf einer immer tieferen Ebene statt. Diese Art des Miteinanderseins ist für mich wahrhaft zukunftsfähig - aus dem Herzen zu sprechen, mit weit offenem Herzen zu lauschen, einander zu bezeugen, einander zu spiegeln... Ja, dafür gehe ich.
Love it, change it or leave it...
Zwischen der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche und Samhain traf und kommunizierte ich meine Entscheidung, aus der Gruppe zu gehen und verabschiedete mich zu Samhain aus diesem Frauenkreis. Es fühlt sich für mich stimmig an. Ich schaue voller Dankbarkeit auf erfahrungsreiche Jahre, viele tiefe Begegnungen, berührende Momente mit den anderen Frauen in der Natur zurück. Gleichzeitig ist es enorm, was mir mein klares NEIN gerade ermöglicht. Es fühlt sich an, als flösse Energie zu mir zurück, die durch meine (leider vergeblichen) Bemühungen, etwas zu verändern, vorher irgendwo zwischen den Jahreskreisfesten versickert, versandet war... Das innere Bild dafür ist ein permanent tropfender Wasserhahn.
Mein NEIN ermöglicht mir nun ein neues und sehr kraftvolles JA zu einer Jahresgruppe für Frauen, in der wir Transformation bewusst einladen. Deshalb nenne ich die Gruppe "Von der Raupe zum Schmetterling" (KLICK). Von Januar bis Dezember 2019 werden wir uns einmal im Monat hier in Nordwestmecklenburg im Häuschen und/oder in der umgebenden Natur treffen. Die klare Ausrichtung auf Verbindlichkeit, größtmögliche Wahrhaftigkeit und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung sind die Werte, die wir dort miteinander leben. Wir werden uns tief mit der natürlichen Zeitqualität verbinden, gemeinsam durch das Jahr gehen, Lebendigkeit teilen, einander berühren und inspirieren, miteinander wachsen. Fünf der acht Plätze sind bereits vergeben. Drei Plätze sind noch frei.




















