Am vergangenen Wochenende besuchte uns u. a. der kleine Winz…
…mit seiner Mama. Wir hatten uns vorgenommen, Ostereier mit Naturfarben zu färben und uns einen schönen Vorrat zum Verschenken anzulegen. Dafür experimentierten wir mit verschiedenen Techniken, sammelten im Garten essbare Blättchen mit schönen Strukturen oder Blüten, legten sie auf die ungefärbten Eier, banden sie dann in eine abgeschnittene Strumpfhose ein, damit sie möglichst nicht verrutschten und färbten mit verschiedenen Färbedrogen. Sabine hat diese Technik hier in ihrem Blog schön beschrieben.
Die Färbung der Hessischen Blauholzeier war die schnellste und unaufwändigste Methode - von Claudia gelernt, wie diese Art zu färben funktioniert…
Schwesterherz kam auf die Idee, dass wir ja auch personalisierte Ostereier herstellen könnten - ebenfalls in der Reservierungstechnik… Dafür schnitten wir die Namen unserer Kinder aus Tesakrepp und klebten sie mit Herz auf die Eierschalen der ungefärbten Eier.
Allerdings schummelte sich die Farbe fast überall unter den Klebestreifen, so dass wir die Konturen später etwas nachmalen mussten.
Wir verwendeten rote und braune Zwiebelschalen, Dahlienblüten, die noch im Tiefkühlfach geschlummert hatten, Cochenille und Blauholz. Auch hier funktioniert übrigens das Bemalen mit Zitronensaft. Da wir nur braune Eier zum Färben hatten, konnte sich das Orange der Dahlienfärbung nicht wirklich zeigen, sondern blieb bei einem Beige bis Hellbraun.
Nicht nur die Ergebnisse haben uns beglückt; die besondere Freude war das Herstellen unserer Ostereier! Die restliche Färbeflotte habe ich natürlich aufgehoben. In der Kaltbeize liegt nämlich gerade ein Wollpullover (in der nicht besonders aufregenden Farbe der braunen Eier wie sie vom Huhn kommen) und will punktuell gefärbt werden. Mal gucken, was das wird!
Euch wünsche ich ein
FROHES OSTERFEST!