Am Freitag war ich im Wald unterwegs. Plötzlich fiel mir dieses kleine feine Nest vor die Füße. Der Wind hatte es heruntergeweht. Ich hob es auf. Es fühlte sich noch ganz warm an. Von außen ist es mit frischen Buchenblättern verklebt. Zu gern wüsste ich, wer so ein kunstvolles Nest gebaut hat. Weißt Du es?
„Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.“ Henry David Thoreau
Montag, 25. August 2014
Donnerstag, 21. August 2014
Ein Trommelschlägel auf Bestellung
Barbara gehörte zum Leitungsteam meiner Visionssuche und fand den Trommelschlägel, den ich für Daniel zum Geburtstag hergestellt hatte, so schön, dass sie sich auch einen bestellte. Hier ist er nun... Der Kopf besteht aus dunkelgrauer Bergschafwolle, die ich mit pflanzengefärbter Wolle befilzt habe.
Der Griff ist ein Buchen-Stenz, den ich nur entrindete, fein schmirgelte und anschließend ölte. Ansonsten durfte er so bleiben, wie er aufgrund der Geißblattumschlingung gewachsen war. Für meine Trommel stellte ich ja vor über einem Jahr einen ähnlichen Schlägel her, der mir seitdem gute Dienste leistet.
Mittwoch, 20. August 2014
Mittwoch, 13. August 2014
Das gotländische Pelzschaf…
…hat so schöne klar definierte Locken…
…die tatsächlich nach einem SitzFELLchen riefen. Dem Ruf bin ich gefolgt und habe mal wieder eines hergestellt.
Hier schrieb Ramona = Jademond über ihre Eindrücke vom letzten SitzFELLchen-Kurs, der im Frühjahr stattfand. Herzliche Grüße aus dem Norden an Dich und Deine Tochter.
Im September wird es einen weiteren SitzFELLchenkurs geben. Es sind noch genau zwei Plätze frei. Falls Dir die Anreise für einen Tageskurs zu weit ist, kannst Du am Vortag ganz spontan das Spinnen lernen, denn auch beim Grundlagenspinnkurs gibt es noch zwei freie Plätze. Zwei Freundinnen könnten sich so eine kleine feine Auszeit gönnen oder Mama und Tochter oder zwei Schwestern oder Du und Du oder (natürlich sind auch Männer herzlich willkommen!)…
Montag, 11. August 2014
Gefilzte Blütenmandalas = Tischblüten
Am Wochenende filzten sich Helga, Bettina und Barbara im Tischblüten-Filzkurs ihr Unikat-Blütenmandala. Sind die Ergebnisse nicht toll geworden?
Donnerstag, 7. August 2014
Die sommerliche Blumen- und Kräuter-Terrasse
Die Blumen auf der Blumentreppe haben bereits einige heftige Gewitter überstanden.
Der Lammas-Kranz, der inzwischen an der Hauswand hängt, dient den neugierigen Spatzen als Futterstation und lässt sich auf sympathische Weise zerzausen.
Hier wachsen in Töpfen und Kübeln Zitronenthymian, Sonnenblumen aus Vogelfutter, Pimpinelle, Kugelthymian, Dill, Strauchbasilikum, Koriander, Petersilie, Oregano, Ananassalbei, bunter Majoran, Bohnenkraut, Estragon und Ysop, mehrere Minze-Sorten, Salbei, Baldrian, Kapuzinerkresse, Zitronenmelisse und Rosmarin. Auf der gegenüberliegenden Seite der Terrasse kommen Blutampfer, Kerbel, noch ein jüngerer Dill, Zitronenverbene, Currykraut, Heiligenkraut, Purpursalbei und Goldsalbei hinzu. Die drei letzteren werden bald in das Staudenbeet im Garten umziehen.
Dieser stolze Hokkaido-Kürbis…
…hat nicht nur die Schneckenattacken überlebt, sondern erobert sich gerade die gesamte Terrasse und will in das Kräuterbeet einziehen.
(Der Pflanze auf dem Kompost haben die Schnecken den Garaus bereitet. Gerade versucht sie sich zu berappeln…)
Ich liebe die aromatische grüne Fülle! Petersilie habe bereits eingefroren, Dill und Kerbel kommen noch hinzu. Viele andere Kräuter werden getrocknet. Außerdem werde ich noch Kräuter-Öl und Kräuter-Salz herstellen, um auch im Winter auf würzige Zutaten zurückgreifen zu können.
Hast Du noch schöne Kräuterrezepte, die Du teilen magst?
Mittwoch, 6. August 2014
Ein Abendessen im Sommer
Gestern war meine vegan lebende Freundin Christine zum Abendessen hier. Ich hatte eine bunte Gemüseplatte gezaubert. Es gab Scheiben vom Knollensellerie, die ich in einer Mischung aus Senf, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Koriander und Kreuzkümmel mariniert, dann in Semmelbröseln gewälzt und gebraten hatte, dazu grüne Bohnen mit Basilikum, in Scheiben geschnittenen Zuckermais, Ingwermöhren, Balsamico-Tomaten, Pellkartoffeln (für mich mit Salbeibutter). Köstlich!
Dazu tranken wir Kräuterwasser mit Zitronenverbene, einem Minze-Stängel und einer Zitronenscheibe.
Dienstag, 5. August 2014
Als aus dem Freitag ein Freutag wurde oder Ein Tausch mit Ella Ringelmiez…
Seit über einem Jahr lagen zwei bedruckte Jerseys in meinem Schrank und warteten darauf, in Shirts verwandelt zu werden. Allerdings komme ich mit dem Nähen dehnbarer Stoffe nicht gut zurecht, überlegte mir also, dass ich diese Aufgabe lieber einer Fachfrau überlassen möchte. Im Gegenzug würde ich ihr Wunsch-Filzerei zum Tausch anbieten. Ich hatte den Gedanken kaum zu Ende gedacht, als Ringelmiez mich anschrieb und fragte, ob sie eine Tischblüte kaufen könne. Natürlich hätte sie können, aber so ein Tausch ist doch noch viel besser. Und – JUHU! – Ella war einverstanden. Ein feines Beispiel für Synchronizität! und so wurde aus dem Freitag ein Freutag. Jetzt habe ich zwei Shirts in meiner geliebten A-Form – ein regenbogenbuntes ärmelloses neues Lieblingsshirt…
…und ein kurzärmeliges mit riesigen lila und rosa Federn.
Auch sehr schön, aber momentan an diesen wunderbaren Sommertagen zu warm. Doch damit nicht genug… Im Päckchen lagen außerdem Genüsse für Haut und Gaumen. Hmmmmm…..
Ganz besonders freue ich mich auch über die Schnittteile, die Ella dem Päckchen beilegte.
Jetzt kann ich – wenngleich auch nicht aus dehnbaren Stoffen – mir Shirts im Lieblingsschnitt nachnähen. Noch ein JUHU!
Ich ließ Ella die bestellte Tischblüte zukommen und legte einen pflanzengefärbten Regenbogen aus Sockenwolle-Minis hinzu.
Liebe Ella, von Herzen DANKE für diesen feinen Tausch!
Montag, 4. August 2014
Das Schnitterinnenfest, Lammas oder Lughnasadh
Mitten in der Ferien- und Urlaubszeit feierten wir das Schnitterinnenfest in kleiner feiner Runde. Unsere Mitte im Garten war mit einem Kornkranz und frisch gesammelten Kräutersträußen geschmückt.
Ich hatte meiner Schwester Nadja, die diesmal aus Urlaubsgründen nicht dabei sein konnte, und mir selbst einen Neuner-Kräuterbuschen gebunden, auf dass die Pflanzenkraft uns gut durch das nächste Jahr geleite. Auch die beiden Sträuße lagen in der Mitte.
Wir eröffneten das Fest mit einer Willkommensräucherung. Dafür nutzten wir einen selbst gebundenen Räucherstab aus Schafgarbe, Beifuß und honigsüßem Labkraut. Diese ersten Momente, in denen der Rauch uns umfängt, sind immer ganz besonders. Sie verbinden uns mit der inneren und äußeren Essenz, sorgen für ein wirkliches Ankommen. Auch schätze ich diese liebevolle Geste, eine der Nachbarinnen im Sitzkreis mit dem Rauch willkommen zu heißen und auch selbst mit Rauch beschenkt zu werden. Als wir dann wirklich DA waren, wurden die Himmels-richtungen begrüßt und die Mitte eröffnet, bevor die Redestabrunde folgte.
Im Anschluss erzählte ich ein wenig über das Schnitterinnenfest. War für mich im vergangenen Jahr der klare und konsequente Schnitt im Fokus, der sich in der momentan stattfindenden Getreide- und Kräuterernte ja auch zeigt, erlebe ich die Zeit in diesem Jahr als reine Fülle. So ein wunderbarer Sommer! Er erinnert mich an die schönsten Sommer aus Kindertagen und verführt zum Spielen und Baden, zum Lesen in der Hängematte, zum Nichtstun. Aber ich bin auch viel draußen unterwegs und ernte Kräuter. Auch in diesem Jahr werden die mir liebsten als Sträuße in der Küche hängen. Ich mag und brauche ihre Präsenz.
Um nicht im Kopf stecken zu bleiben, sondern über die Sinne ins Erleben zu kommen, begaben wir uns im Anschluss auf die Terrasse, auf der meine Küchenkräutlein wachsen. Paarweise fühlten, schnupperten, kosteten wir mit geschlossenen Augen die Blätter und Blüten, die uns unsere Partnerin reichte.
Später entzündeten wir ein Feuer und hielten Stockbrote hinein.
Dazu gab es Kräuterquark und –dips, gleich zweimal Melonen-Gurken-Salat mit Minze und viele verschiedene Früchte. Kräuterwasser mit Zitronenverbene, Minze, Melisse und einer Zitronenscheibe ist das beste durstlöschende Getränk, das ich kenne.
Als die Nacht hereingebrochen war, übergaben wir die Vorjahreskräuter und –kräuterbuschen dankend dem Feuer und wertschätzten uns selbst für unser Sein, Erleben, Handeln… Es gab mehrere Runden der Würdigung. Wie schön! Natürlich gedachten wir auch der Frauen, die diesmal nicht dabei sein konnten und gaben auch für sie Kräuter in die Flammen.
Sonntag, 3. August 2014
Mit Pflanzen färben…
Während es draußen heftig gewittert, will ich Euch endlich ein wenig an unserer Schönfärberei teilhaben lassen, die nun schon etliche Tage zurückliegt. Hier kommen einige Impressionen:
Die Vorbereitung für den Kurs “Mein pflanzengefärbter Regenbogen”, bei dem wir den gesamten Farbkreis geschlossen färbten, war so umfangreich, dass ich vom tagelangen Stränge wickeln ziemlich die Nase voll hatte, so dass ich diesen Kurs NIE WIEDER anbieten wollte… Das Finden, Beobachten, Sammeln, Aufbereiten und Trocknen der Färbepflanzen machten und machen mir viel mehr Freude, obwohl auch das natürlich Arbeit ist und die Stunden dabei ins Land gehen, bis eine Färbeküche gut ausgestattet ist.
Aber dann färbten wir. Gemeinsam…Ich sah, wie unser Farbkreis wuchs und wuchs und immer eindrucksvoller wurde, so dass ich mir am Ende des Kurses nicht vorstellen konnte, NIE WIEDER ein solches Buntmachspektakel zu erleben.
Deshalb habe ich mir ein neues Procedere der Vorbereitung überlegt, den Kurs außerdem von zwei Tagen auf drei Tage ausgedehnt, so dass wir am letzten Tag nicht so unter Zeitdruck geraten und unser volles Programm ganz entspannt bewältigen können. Es wird im nächsten Jahr EINEN EINZIGEN Kurs mit dem Titel “Mein pflanzengefärbter Regenbogen” geben.
Damit Du – falls Du dabei sein willst – vielleicht noch einen Ostseeurlaub anhängen kannst, steht auch das Datum schon fest. Er wird mitten im Sommer, in der Ferien- und Urlaubszeit stattfinden – am Freitag, dem 17. Juli beginnen und am Sonntag, dem 19. Juli 2015 zu Ende gehen. Anmelden kannst Du Dich ab sofort. Bis zum 31. Dezember gibt es für alle, deren Anmeldung verbindlich ist, einen Frühbucherrabatt von zehn Prozent der Kursgebühr. Die Einzelheiten kannst Du dem Flyer entnehmen.
Freitag, 18. Juli 2014
Zurückgeschaut und vorausgeblickt…
Trotzdem will ich Euch die Ergebnisse des Kurses zeigen. Seht selbst…
Donnerstag, 17. Juli 2014
In Arbeit…
…habe ich drei weitere Tischblüten oder Blütenmandalas:
Sie dienen im nächsten Tischblüten-Filzkurs am 09./10. August als Ansichtsexemplare, um verschiedene Arbeitsschritte zu zeigen.
Dienstag, 15. Juli 2014
Wahrheit, Schönheit, Gesundheit, Glück und Licht…
“Die erste Regel besagt, dass alle Entscheidungen in deinem Leben, die wichtigen ebenso wie die belanglosen, ganz bewusst getroffen werden wollen. Vor jeder Entscheidung musst du dich fragen, ob deine Wahl fünf unabdingbare Wesenheiten befriedigt. Wenn auch nur eine davon unerfüllt bleibt, musst du nach einer anderen Lösung suchen. Auf diese Weise wirst du immer den richtigen Weg wählen. Die fünf Wesenheiten sind Wahrheit, Schönheit, Gesundheit, Glück und Licht.
Wenn du deine Entscheidungen nach dieser Regel fällst, kannst du immer sicher sein, dass sie richtig sind. Du bist dann in Kontakt mit deinem wahren Selbst, deinem innersten Selbst, und schaffst dir unüberwindliche Willenskraft. Das ist die erste Lektion. Lebe danach und dein Leben wird sich sehr schnell verändern.”
Montag, 14. Juli 2014
Den süßen Duft von Lindenblüten…
…liebe ich sehr. In diesem Jahr waren mir nicht nur die Wettergötter wohlgesonnen - rechtzeitig zur Blüte der Winterlinde in der Klinik war es sonnig - auch hielt sich der Besuch von Rapsglanzkäfern in Grenzen. Ich erntete einen kleinen Korb voll und genoss das Summen und Brummen im Lindenbaum. Einen Teil der Blüten werde ich als Räuchermittel verwenden und einen anderen Teil als Tee bei Erkältungen und grippalen Infekten einsetzen. Hier sind weitere Verwendungsmöglichkeiten beschrieben.
Sonntag, 13. Juli 2014
Allabendlich…
…umfängt uns der See, denn wie schon im vergangenen Jahr beschließen wir die Tage zum Sonnenuntergang auf schwimmende Weise, fast unabhängig vom Wetter. Selbst bei strömendem Regen war es eine Freude: Wasser von oben und von unten und wir mittendrin… Bis jetzt hörten die Sommergewitter rechtzeitig auf, so dass wir trotzdem schwimmen gehen konnten.
Manchmal schwimmen wir gemeinsam mit Schwänen, die ruhig und gemütlich gründeln und ihren Sterz in den Himmel strecken. Manchmal kommen die Graugänse nach ihrem Abendessen auf dem angrenzenden Feld und lassen sich in der Ferne mit lautem Gezeter auf der Wasseroberfläche nieder. Immer begleiten uns die Schwalben und toben zwitschernd durch den Himmel über uns. Kormorane sind selten zu sehen und die Reiher beschweren sich nach wie vor lautstark, bevor sie sich einen neuen Platz suchen. Im Uferwald singen Vögel ihr Gute-Nacht-Lied. Die Dämmerung fällt über See und Land und auch wir kommen zur Ruhe.
Magische Momente waren es auch, in die untergehende Sonne hinein zu schwimmen, irgendwann umzudrehen, um dann den vollen Mond zu sehen.
Ich bin dankbar für dieses so einfache Abendritual, denn es wirkt verbindend. Es verbindet uns als Paar miteinander. Es sorgt für Verbundenheit mit der Natur in uns selbst und um uns herum.
Freitag, 11. Juli 2014
Schokoladige Knusperhappse vom Blech
Für diese kleine Zwischendurchoderimmerzuknabberei…
…schmilzt Du 60 g Butter im Topf, rührst 125 g Zucker (ich nahm Vollrohrzucker) + eine Prise Salz sowie 200 g süße Sahne unter und lässt sie aufkochen. Nach und nach gibst Du dann rührend 60 g Mehl, 200 g gemahlene Mandeln und 175 g Kerne Deiner Wahl hinzu. Ich verwendete Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkerne zu ungefähr gleichen Teilen. Diese recht feste Masse strich ich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und legte ein weiteres Backpapier auf die Oberfläche. So ließ sich die Masse ganz gleichmäßig ausrollen, ohne dass sie an der Rolle festklebte. Bei 160 °C braucht es ca. 15 Minuten Backzeit. (Ohne das zweite Backpapier natürlich…) Nach dem Auskühlen schnitt ich die Keksplatte mit dem Pizzaschneider in mundgerechte Happse, bestrich sie mit geschmolzener dunkler Schokolade und setzte eine Walnuss als Krönchen darauf, aber auch ohne Schokolade schmecken die Happse vorzüglich und sind schneller als gedacht aufgehappst.
Guten Appetit!
Donnerstag, 10. Juli 2014
Ein pflanzengefärbter Regenbogen
Wenn auch Du in der Lage sein möchtest, die pflanzlichen Reichtümer der Natur zu nutzen, um solche wunderbaren Farben auf Wolle und Seide zu färben, kannst Du den letzten Platz einen der kurzfristig frei gewordenen Plätze beim (eigentlich lang schon ausgebuchten) Färbekurs
“Ein pflanzengefärbter Regenbogen”
besetzen. Details erfährst Du, wenn Du auf den Titel klickst. Dann öffnet sich der Flyer. Dein Interesse kannst Du per Email an jana.muchalski@web.de anmelden.
Ja – auch das ist der letzte Kurs dieser Art…