...war nach acht Wochen intensiver gemeinsamer Arbeit der rituelle Abschluss der aktuellen Gestaltungstherapiegruppe. Jeder bekam eine Miesmuschelhälfte, um den farbigen Sand zu portionieren und dann wurde schweigend gestaltet. Vom Mittelpunkt ausgehend bewegte sich jeder nach außen und suchte sich seinen ganz eigenen Weg aus dem Schutzraum der Gruppe heraus...
Auch die Arbeit mit Ton gehört zu meinem beruflichen Alltag. Nach meinem Urlaub werde ich mit einer Gruppe von interessierten Patienten intensiver mit diesem schönen Material arbeiten. Sie haben in der dann neu eröffneten Indikativgruppe der Kreativwerkstatt über acht Wochen zweimal wöchentlich anderthalb Stunden die Gelegenheit, freie Aufbau- und Gestaltungstechniken zu erlernen und mittels dieser Techniken nicht nur Gefäße, sondern auch Skulpturen, Reliefs, Raum- und Körperschmuck herzustellen.
Um sie ein wenig auf die dem Material innewohnenden Möglichkeiten einzustimmen und Interesse für die neue Gruppe zu wecken, begleitete ich einige Patienten bei der Herstellung lebensgroßer Masken aus Ton. Oben seht ihr eines meiner Exemplare.