„Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.“
Henry David Thoreau
So gern teile ich die wertvollen Gedanken von Ursula und David Seghezzi vom uma Institut (KLICK), die mir aus der Seele sprechen. Zuerst in Form des kurzen Videos...
...und hier in einem längeren Text (KLICK), der sich sehr zu lesen lohnt.
Mögen wir die Chance in dieser Krise sehen und nutzen. Jede*r dort, wo er oder sie gerade wirkt.
In diesem Jahr dauerte mein Dunkelzeiturlaub besonders lange an und auch das Auftauchen geht langsam und Schritt für Schritt. Heute
früh saß ich mit einem Lupinenkaffee im Garten und sah dem Tag beim
Erwachen zu. Die Vögel zwitscherten und drängelten sich im
Futterhäuschen. Ein kleiner geflügelter König hüpfte bodennah durch die
Sträucher und ließ mich lächeln. Das Leben kehrt gerade sehr zurück. Und
so kehre auch ich wieder hierher zurück und belebe meinen still
gewordenen Blog neu. Es wird immer wichtiger für mich, meinen inneren
Impulsen sehr klar zu folgen, mein Ja und mein Nein zu leben und genau
hinzuspüren, was für mich wann stimmig ist.
Ich nehme die Zeitqualität als echt herausfordernd wahr. Die Welt dreht sich sehr schnell, die Energie ist laut und schrill, Angst nimmt einen großen Raum ein, wobei die Angst viele verschiedene Mäntel oder Überschriften trägt. Eine besondere Herausforderung ist es für mich, trotz all dieser Energien in meiner Mitte zu bleiben und/oder - wenn ich dort herausfalle, was mir immer wieder passiert - mich wieder neu zu zentrieren. Seit vielen Jahren sehe oder höre ich nun schon keine Nachrichten mehr, denn ich will selbst entscheiden, worauf ich meine Aufmerksamkeit ausrichte. Und es ist eine kontinuierliche Übung, mich vom Schmerz der Erde und all ihrer Geschöpfe berühren zu lassen, jedoch nicht im Leiden und in der Ohnmacht stecken zu bleiben, sondern mich immer wieder auf das auszurichten, wo ich wirksam sein kann. Auch wenn mir das mal mehr, mal weniger gut gelingt - das ist meine Intention.
Zum Beispiel spüre ich fast körperlich, wie sich der nicht vorhandene Winter auswirkt. Und obwohl ich weiß, dass ein Hadern mit dem was ist sozusagen einem Kampf gegen das Leben gleichkommt, beunruhigen mich der im Februar blühende Löwenzahn und die Färberkamille, die den ganzen Winter durch neue Blüten austrieb... Aber auch hier wieder die Frage: Was kann ich bewirken - hier und jetzt?
Eine Antwort ist, dass ich mich seit Jahresbeginn zu 100% pflanzlich ernähre. Um mich nicht zu überfordern, läuft mein Ernährungsexperiment erstmal ein halbes Jahr. Währenddessen werde ich spüren und reflektieren, was sich in mir verändert und daraus ableiten, wie ich weitergehen will. Und jetzt lasse ich mich noch ein wenig vom Vogelgezwitscher erreichen... Hab einen schönen Tag! Herzlich
Nun bin ich im Dunkelzeiturlaub. Die Zeit der Rückschau auf dieses Jahr beginnt...
Gestern und vorgestern waren meine letzten Coachingtage in diesem Jahr. U. a. fand das jeweils letzte Coaching zweier Klientinnen als Abschluss ihrer inneren Forschungs- und Entfaltungsreise statt. Eine Klientin war ein ganzes Jahr, eine andere ein halbes Jahr mit 14tägig einer Session im Coaching. Wir haben gemeinsam die gegangenen Wege gewürdigt, indem wir die kostbaren Entwicklungs-, Entfaltungs- und Heilungsschritte anerkannten, die Schätze benannten und in der Essenz noch einmal vertieft erlebten, was die jeweilige Klientin erfahren und erkannt, erforscht und gefühlt, eingeladen, integriert und losgelassen hat, wo sie gereift und gewachsen ist. Und JAAAAA - das Feiern geht auch am Telefon! Mit Feiern ist gemeint, die klitzekleinen Entwicklungsschritte ebenso anzuerkennen, wie die riesengroßen und in dieses wunderbare Gefühl hineinzusinken, kraftvoll auf dem eigenen Weg zu sein. Danke, liebe S., für Dein wunderbares Feedback, das mich gestern abend erreichte:
Liebe Jana,
ich
danke Dir von Herzen
für Deine wundervolle Coaching-Begleitung.
Ein Jahr lang
bist Du vertrauensvoll
an meiner Seite gegangen
(ohne dass ich Dir jemals
"live" begegnet bin).
Ich habe mich immer sehr auf unsere Coachings
gefreut,
sie waren für mich eine unglaublich wertvolle Unterstützung.
Ich habe
mich bei Dir mit all meinen Themen
stets so willkommen, so gesehen und so
angenommen gefühlt...
Wenn ich die Augen schließe und an Dich denke,
fällt mir
spontan folgendes ein:
wundervolle Tiefe und Menschen-Liebe,
kreativ, klar,
geerdet, professionell, weise...
um nur ein paar Dinge zu nennen. :-)
Dank
Deiner Unterstützung habe ich viele
(kleine und große) Schritte
auf meinem
Entwicklungsweg machen können.
Ich vertraue nun z.B. noch mehr auf mein
Gefühl/meine Intuition,
kann meinen kritischen, angstvollen Anteilen noch
liebevoller begegnen
und meinem "schlauen Kopf" immer mal eine Pause
gönnen.
Ich fühle mich noch ein Stück mehr im Gleichgewicht -
in meiner Mitte.
Herzensdank an Dich.
Wenn ich mich auf die Abschlusscoachings vorbereite, indem ich alle meine Notizen aus den Sessions nochmals lese und mir die Schatzperlen notiere, durchströmt mich eine tiefe Dankbarkeit, diese wunderbare Arbeit machen zu dürfen. Ich danke von Herzen Dir, liebe Sabina (KLICK), dass Du diese Ausbildung (KLICK) in die Welt gebracht hast.
Ich danke all meinen KlientInnen für Euer Vertrauen, für Euern Mut, Euch auf diesen Weg und in die eigene Tiefe und Größe hineinzuwagen. Ich danke Euch für die Wunder und auch für die Herausforderungen. Und
ich freue mich sooo darüber, dass ich momentan drei sehr junge
Frauen - die erwachsenen Töchter meiner KlientInnen - begleiten darf.
Und ich bin unendlich dankbar dafür, was außerdem gerade geschieht: Aktuell ist eine meiner Klientinnen bereits in Ausbildung zur Seelenzentrierten Coachin. Zwei weitere Klientinnen beginnen 2020 mit der Ausbildung und eine ehemalige Klientin ist gerade am Hineinspüren, ob sie auf diesem Weg weitergehen will. Schön, nicht wahr!? Es ist soooo kostbar, wenn wir viele werden, die selbst mehr und mehr in die Ganzheit wachsen und andere Menschen dann dabei begleiten.
Was mit "Ganzheit" gemeint ist? Es geht darum, uns vollständig zu erfahren - all unser Potenzial zu entfalten, in unsere wahre Größe hineinzuwachsen, mit all unseren Gaben zu wirken und da zu sein, uns aber gleichzeitig auch mutig unseren Schattenseiten zuzuwenden, den Anteilen, die unserem Selbstbild und unseren Werten widersprechen, außerdem die verletzten Gefühle unseres bedürftig gebliebenen inneren Kind-Anteiles zu heilen sowie die uns stärkenden Ressourcen vertieft kennenzulernen. Wenn Du das Seelenzentrierte Coaching ausprobieren möchtest, um herauszufinden, ob diese Art der Begleitung sich gut für Dich anfühlt und Dich in Deiner momentanen Lebenssituation unterstützen kann, dann melde Dich gern und wir vereinbaren eine kostenlose Probesession am Telefon. Wenn ich Dir eine leuchtende Postkarte (mein Logo ist das Filzbild zum Thema "Aufblühen" oben im Post ;)) mit einem Gutschein auf der Rückseite zuschicken soll, ist auch das möglich.
Am einfachsten erreichst Du mich per Email an jana.muchalski@web.de ober telefonisch unter 0(049)1626770619. Gern kannst Du mir auch eine Whatsapp- oder Telegram-Nachricht senden.
Wie fühlt es sich für Dich an, wenn Du eine richtig gute Idee hast, die dringend umgesetzt werden muss?
Bei mir klopft dann mein Herz auf ganz besondere Weise, ich rede schneller und fühle mich, als würde ich in meiner Lebendigkeit pulsieren. Dann bin ich angeschlossen an eine innere Weisheit, die keine Zweifel erlaubt. Es ist ein JAAAAAA aus vollem Herzen. So war es auch, als mir die Idee kam, gemeinsam mit einem von mir sehr geschätzten ehemaligen Patienten, inzwischen zertifizierter Wildnispädagoge, ein Wildniscamp für ehemalige PatientInnen anzubieten. Es ist sooo naheliegend, oder!? Jan als Experte für das Hineinwachsen und das Aussteigen aus dem Drogenkonsum und ich als Menschenbegleiterin mit 20jähriger Erfahrung - was wir zusammen auf die Beine stellen können!!! Wer weiß, vielleicht wird daraus ein wildes wiederkehrendes Jahrestreffen, eine inspirierende Auftankstelle, ein Ort zum Weitergeben von Erfahrungen und Bewältigungsstrategien, ein Raum des Sichberührens, des Sichverbindens, eine Community, in der sich Menschen durch die Höhen und Tiefen ihres Lebens begleiten. Das ist unsere Vision.
Inzwischen arbeite ich bereits in meinem 20. Jahr in einer Rehaklinik für Abhängige von illegalen Drogen, die aus der Drogensucht aussteigen wollen. Während meiner Ausbildung zur Ergotherapeutin hatte ich die Klinik durch ein Praktikum kennengelernt und wusste sofort, dass ich dort arbeiten werde. Die suchenden Menschen haben mich schon damals berührt und interessiert. Wenn Dich meine Grundhaltung und die Inhalte meiner Arbeit interessieren, kannst Du HIER (KLICK) noch mehr darüber lesen.
Täglich bin ich dankbar, dass ich in meine geliebte Arbeit alles einfließen lassen kann, was ich selbst als kostbar und heilsam erlebt habe und erlebe. Ein grundlegendes Ziel meiner Arbeit ist es, Menschen bei der wachsenden Akzeptanz des eigenen So-Seins und der Aussöhnung mit der eigenen Lebensgeschichte zu unterstützen, denn den Boden für Wandlung bildet das ANNEHMEN. Und das gilt aus meiner Erfahrung nicht nur, aber besonders für die Sucht. Wenn
wir etwas in uns, in unserem Leben verändern wollen, führt der Kampf gegen das Unerwünschte kaum zu einer langfristigen Änderung. Im nächsten Schritt ist wichtig zu verstehen, welches GESUNDE
Bedürfnis unter der Sucht liegt und über den Konsum (wenngleich auch nur zu einem Teil) befriedigt wird. Die anschließende Entwicklungsaufgabe ist es, sich genau dieses Bedürfnis im Alltag auf andere Weise zu erfüllen. So
kann der Drang, konsumieren zu müssen, nach und nach natürlich zurückgehen. Deshalb liegt mein Hauptaugenmerk in der Arbeit auf dem liebevollen Erforschen der Sinnhaftigkeit aller gelernten Strategien und Integration der verletzten Anteile. So entsteht Mitgefühl mit sich selbst und dadurch auch mit anderen Menschen und Geschöpfen. Nähe und Verbundenheit wachsen und die Fähigkeit zu lieben und sich geliebt zu fühlen, nimmt zu.
Und gleichzeitig ist es sooo bedeutsam, dass sich die PatientInnen auch nach abgeschlossener Entwöhnungsbehandlung neue inspirierende, beglückende und vor allem erfüllende Erfahrungen im Alltag erlauben, die nach und nach die gewohnten Muster überschreiben können. Jan ist das beste Beispiel dafür. Ich vermute, dass hinter der hohen Rückfallquote noch eine andere Sehnsucht steckt - die Sehnsucht nach einem sinnstiftenden Leben und daß das "Funktionieren" im Alltag diese Sehnsucht häufig nicht ausreichend befriedigt. Und genau an dieser Schnittstelle setzt unser 1. Wildniscamp für Ehemalige an. Es ist die Weiterführung der auf der Therapie (oder bereits auf dem Tiefpunkt der Krise) begonnenen Forschungsreise und heißt GEMEINSAM RAUS - REIN INS LEBEN.
Wenn die Idee Dein Herz berührt und Du dieses Projekt unterstützen willst, so dass auch Ehemalige teilnehmen können, die am Existenzminimum leben, hilfst Du sehr mit einer Spende an den Clean e. V. Und im Namen der Frauen und Männer, die durch Dich unterstützt werden, sagen wir DANKE!!!
Hier kommt die Bankverbindung:
Kontoinhaber: Förderverein Clean e. V. Sparkasse Mecklenburg-Nordwest
IBAN: DE97 1405 1000 1200 0115 26 BIS: NOLADE21WIS Zahlungsgrund: 1. Wildniscamp für Ehemalige 2020 Der Clean e. V. stellt - wenn gewünscht - eine Spendenbescheinigung aus, die bei Ursula Lüth per Email unter Uschi.Lueth@median-kliniken.de angefordert werden kann.
Während einiger Jahre meines Lebens - genauer vom 9. bis zum 18. Lebensjahr -
hatte ich einen immer wiederkehrenden Traum, der mir auch heute noch in allen bedeutsamen Einzelheiten präsent ist:
Ich träumte, ich sei bei
dem Besuch einer Tropfsteinhöhle von meinen Eltern im Inneren der Erde vergessen worden. Vorher waren wir zusammen mit einer Reisegruppe durch verschiedene Gänge
gegangen, haben die Stalaktiten und Stalagmiten bestaunt, trugen alle einen Regenponcho, auf den es heruntertropfte,
sahen eine Hexenfigur, die als automatisierte lebensgroße Puppe einen
Backschieber in den Händen hielt, geformten Brotteig in einen
Lehmbackofen hinein- und später die gebackenen Leibe wieder herausholte.
Die Besucher der Höhle konnten diese Brote kaufen. Auch gab es eine
riesige Ritterrüstung, die in einer Wandnische stand und weitere
Attraktionen, die ich nicht mehr erinnere. Irgendwann wurde die Höhle
geschlossen, wurden die Lichter gelöscht. Es gab nur noch einen feinen
irrisierenden Hauch von Licht. Ich war allein in der Fast-Dunkelheit
unter der Erde und hatte Angst. Sie schnürte mir Brust und Kehle zu, so
dass ich kaum atmen konnte. Da sah ich, dass die Ritterrüstung lebendig wurde, ihren
Platz in der Wandnische verließ und mit metallisch knirschenden
Geräuschen in den Tiefen der Höhle verschwand. Mit wild klopfendem Herzen
drückte ich mich in die Höhlenwand und hoffte, nicht gesehen zu werden.
Dann wurde auch die Hexe lebendig, stieg aus der automatisierten Haltung heraus, band
sich die Schürze ab und hängte sie an einen Haken. Sie nahm sich einen
Brotleib und verließ den Ofenbereich. Ich zitterte vor Angst und wollte in der Höhlenwand verschwinden, als sie mich bereits entdeckt hatte. Mit freundlicher Stimme und liebevollem Blick sprach sie mich an und fragte: Was tust du denn hier? Hast du dich verlaufen? Ich antwortete: Meine Eltern haben mich vergessen. Daraufhin bot die Hexe mir an, mich mit in ihr Zuhause zu nehmen. Sie sagte, dass ihr Mann, der Hexenmeister, sicher schon ein Abendessen gekocht hätte, dass ich mit ihnen essen und dort übernachten könne und früh am Morgen, wenn die Höhle erneut für Besucher geöffnet würde, brächte sie mich zum Eingang. Die Hand der Hexe fühlte sich warm und stark an, der Hexenmeister war freundlich, die warme Suppe und das frisch gebackene Brot schmeckten köstlich, im Kamin brannte ein lebendiges Feuer und das Bett, in dem ich schlafen durfte, war weich und warm. Wie noch nie zuvor in meinem Leben fühlte ich mich geborgen, gehalten, getragen und gewollt...
Hier endete mein Trost-Traum - mitten im Gefühl von Geborgenheit und Wärme... Diesen Traum träumte ich immer wieder in besonders herausfordernden Situationen in meinem Kinder- und Jugendlichenleben, immer dann, wenn ich mich ohnmächtig ausgeliefert fühlte und verzweifelt war. Das Besondere an diesem Traum war die erlebte Wandlung aus der Angst in die Geborgenheit. Später genügte es schon, mich in der Höhle wiederzufinden, um zu wissen: Gleich ist alles gut... Seither verbinde ich norddeutsches Flachlandpflänzchen mit Höhlen tiefste Geborgenheit. Höhlen gibt es hier jedoch nicht.
(Durch meinen Wiederholungstraum habe ich die Kraft der Träume erfahren und erstmals verstanden, dass es nicht nur eine Ursache und somit einen kausalen Aspekt der Träume gibt, sondern dass diese Phänomene Sinn und Ziel und damit auch einen finalen Aspekt besitzen. Und deshalb arbeite ich in den Coachings auch soooo gern auf Seelenzentrierte Weise mit Träumen (KLICK).) Deshalb war einer der berührendsten Momente im Schwarzwaldurlaub unser Besuch in der Bärenhöhle. Ich war so von Dankbarkeit erfüllt und es gab wunderbarerweise eine Zeit, in der Rainer und ich ganz allein in einem Raum der Höhle waren. In diesen Augenblicken kamen Töne aus meiner Kehle - Töne der Dankbarkeit an unsere wunderbare Erde. Rainer hatte - ohne dass ich es mitbekam - sein Handy auf Aufnahme gestellt...