Freitag, 19. Juni 2020

Aktualisierter Seminarkalender 2020



Was?                          
Wann?                  
Wo?          
Flyer zum Anklicken
ZURÜCK IN DIE EIGENE KRAFT
Offene Prozessbegleitung im nährenden Frauenkreis mit Birke Knopp www.den-wandel-begleiten.de/ und Jana Muchalski www.janamuchalski.de
Fr., 14.08.2020, 16.00 Uhr -
Mo., 17.08.2020, 14.00 Uhr
Seminarhaus Hof Kranichmoor
Am Wall 21
23883 Neuhorst am Wall
SYLVIA KIRCHHERR KONZERT IN DER JURTE Intuitive Gesänge, Selbst-g'schriebenes, Gejodeltes, Bayrisches, Seelengesungenes, Weitgereistes...
Sa., 19.09.2020, 20.00 - 22.00 Uhr
Jurte im Garten 
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf
SING-SANG-SONNTAG mit
SYLVIA KIRCHHERR
Gemeinsames Singen und Tönen
So., 20.09.2020, 11.00 – 17.00 Uhr
Jurte im Garten 
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf
ICH SEHE DICH
Ein Seminar für Geschwister, die Wunden in Wunder wandeln wollen
Fr., 09.10.2020, 16.00 Uhr -
So., 11.10.2020, 14.00 Uhr
Jurte im Garten 
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf
GEMEINSAM RAUS - REIN INS LEBEN
Ein Wildniscamp für clean lebende, ehemalige Drogenkonsumenten, die mehr vom Leben wollen...
Fr., 23.10.2020, 16.00 Uhr -
Mo., 26.10.2020, 14.00 Uhr
Brandenburg
15372 Müncheberg OT Hoppegarten
KRAFTQUELLEN
Eine innige Zeit der Selbstfürsorge für Dich (oder Dich und Deine Lieben), die dich wieder mit Deinen Ressourcen verbindet
Zeiten, Umfang und Kosten werden individuell vereinbart
Natur in NWM und 
Jurte im Garten
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf

OT Ollndorf
FAMILIENCOUNCIL
Gern unterstütze ich Deine Familie, zurück in eine Herz-zu-Herz-Kommunikation zu finden
Zeiten, Umfang und Kosten werden individuell vereinbart
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf
OT Ollndorf

bei Interesse melde Dich bei mir unter 0162-6770619
Vollmond-Feuer-Singen 2020
Wir treffen uns am Feuer oder in der Jurte und singen einfache Lieder aus aller Welt.
Bei Interesse an der Einladungsmail bitte per Email melden! Das Vollmond-Singen findet nicht jeden Monat statt. 10.01., 09.02., 09.03., 08.04., Mai entfällt, 05.06., 05.07., 03.08., 02.09., 01.10., 30.11., 30.12.2020
Feuerplatz o. Jurte
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf
GEMEINSAM DURCH DAS JAHR
Wir feiern die JAHRESKREISFESTE und verbinden uns tiefer mit den natürlichen Zyklen -
Jahresgruppe für Frauen
jeweils von 17.30 - 22.00, Kennenlernabend Imbolc - 31.01., danach als geschlossene Gruppe Ostara - 20.03., Beltane - 24.04.,
Sommersonnenwende - 19.06., Schnitterin - 07.08.
Herbst-Tag-und-Nacht-gleiche 25.09., Samhain - 30.10., Wintersonnen-wende - 18.12.2020
Ollndorfer Hufe 8
23923 Siemz-Niendorf
OT Ollndorf
NEUMOND-COUNCIL
online
Kommunikation in ihrer wahrhaftigsten und liebevollsten Form
jeweils 19.00 - 21.00 Uhr
So., 21.06., Mo., 20.07., Mi., 19.08., Fr., 16.10., So., 15.11., Mo., 14.12.2020
Online per Zoom
bei Interesse bitte per Email anmelden an jana.muchalski@web.de
um die Zugangsdaten zu erhalten
COUNCIL 
mit Nadja Schirmer
Kommunikation in ihrer wahrhaftigsten und liebevollsten Form
jeweils 18.00 - 20.30 Uhr 24.01., 21.02., 27.03., 24.04., 26.06., 24.07., 28.08., 25.09., 23.10., 20.11.2020
Am Dorfplatz 17A
19079 Sukow   
(Praxis Dipl. Med.
Martin Adophi)

VISIONSSUCHE
Leitung: 
Sabina Wyss
Beate Latour
Assistenz: 
Jana Muchalski  
06.05. – 24.05.2020
verschoben auf Mai 2021
Colorado
USA
ausgebucht

FRAUENCAMP
Die Reise durch das Medizinrad
Die natürlichen Zyklen heilsam erleben
Fr., 24.07.2020, 16.00 Uhr 
Fr., 31.07.2020, 14.00 Uhr 

verschoben auf 2021 -
Voranmeldung möglich  
Brandenburg
15372 Müncheberg OT Hoppegarten


Donnerstag, 18. Juni 2020

Zur emotionalen Zeitqualität und Angebote zur Unterstützung ...

Wir leben gerade in einer wirklich turbulenten Zeit. Viele Menschen befinden sich in einem emotionalem Aufruhr und es ist noch nicht klar, wohin diese Reise uns führt...

In mir, bei meiner Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis, bei meinen Klient*innen und Patient*innen - überall nehme ich wahr, dass ungelöste Themen, zu lang schon gedeckelte Gefühle, unverdaute Verletzungen, herausfordernde Erfahrungen, Beziehungskonflikte und Schattenseiten (die Aspekte, die wir an uns selbst ablehnen, weil sie unserem Selbstbild nicht entsprechen) aufploppen und sich bei Tageslicht zeigen. Das kann recht ungemütlich sein...

Und gleichzeitig ist das eine soooo wunderbare Chance zur Entfaltung, zum Tiefenwachstum, zur Befreiung, zur (immer tieferen) Heilung, zur Integration. Das gelingt jedoch nur dann, wenn wir mutig genug sind, uns diesen Themen wertschätzend und achtsam zuzuwenden, ihnen Raum zu geben und bereit sind, die Verantwortung für unsere Gefühle und für unser Leben zu übernehmen. Ja, das hört sich erstmal herausfordernd an. Und doch ist das aus meiner Erfahrung der Königinnenweg zu wirklicher Entfaltung. Es geht darum Runde für Runde immer tiefer zu heilen und dadurch weiter zu werden - liebender, mitfühlender, toleranter. Themen, die ich IN MIR gelöst habe, muss ich nicht im Außen bekämpfen. Wenn ich davon ausgehe, dass ich für meine Gefühle und für die Qualität meines Lebens verantwortlich bin, dann kann ich selbstwirksam SEIN und TUN. 


Es interessiert mich sehr, was meine Gedanken in Dir bewegen, wie Du diese Zeit erlebst, was Dich freut und/oder herausfordert. Erzähl' es gern. Hier in den Kommentaren oder auch per Email an jana.muchalski@web.de 

Wenn Du magst, kannst Du Dir in diesen Zeiten Begleitung durch Seelenzentriertes Coaching (KLICK) gönnen und diese Art der Unterstützung in einem kostenlosen Probecoaching am Telefon (ohne Bild und Video) ausprobieren. Ich bin sehr dankbar für die Begleitung, die ich selbst genieße - ob das in meinen eigenen Coachings ist, im Kontakt zu tiefen Freundinnen, im Frauenkreis. Und ich bin sehr dankbar für die Menschen, an deren Seite ich gehen darf. In dieser Zeit muss niemand allein unterwegs sein. Wir dürfen uns verbinden und einander unterstützen. 

Eine weitere Möglichkeit der Vernetzung ist ein Neumond-Council per Zoom (KLICK). Hier teilen wir unsere Geschichten in einem achtsamen, liebevollen Raum. Wenn Du dabei sein möchtest, schreib eine kleine Email an jana.muchalski@web.de und ich schicke Dir die Zugangsdaten. Dieses Angebot ist kostenfrei. Melde Dich gern, wenn der technische Part für Dich eine Herausforderung ist. Dann treffen wir uns im Vorhinein und ich leite Dich ganz entspannt hindurch, bis wir uns sehen und hören. 

Im nächsten Post werde ich Dir von weiteren Möglichkeiten erzählen, wieder mehr in Deine Kraft zu kommen.

Bis dahin freue ich mich sehr, Dich zu hören, zu sehen, zu treffen - in welchem Space auch immer! 

Sei warm umarmt von 

Jana

Montag, 8. Juni 2020

Ja - Dranbleiben! Die neue CD von Sylvia Kirchherr...

...will jetzt in die Welt kommen und unsere Ohren und Körper und Herzen erfreuen! Ich bin sooo gespannt und liebe es, wenn Sylvia jodelt und in ihrer Seelensprache mit sich selbst und Dir und mir und der mehr als menschlichen Welt in Kontakt ist. Wenn Du Sylvia unterstützen willst, kannst Du das in ihrer Crowdfunding-Kampagne (KLICK) tun. Ja, das hier ist Werbung aus Überzeugung und mit ganzem Herzen.



Montag, 25. Mai 2020

Kurze Draußenzeit mit tiefer Erkenntnis...


Im letzten Post hatte ich ja bereits erzählt, dass ich eine einwöchige Draußenzeit im Wald geplant hatte, um wieder tiefer einzutauchen in das wilde Leben, mich mit dem gefiederten Völkchen und den Vierbeinern, den Krabbeltierchen, Pflanzen, Steinen, dem Wetter, den Elementen, den Lichtverhältnissen und den so vielfältigen Geräuschen zu verbinden. Bevor ich losgewandert bin, hatte ich mich jedoch einigen inneren Widerständen zuzuwenden. Es gab Anteile in mir, die gern im Vertrauten geblieben wären und mir zuflüsterten: Du kannst Deinen Urlaub auch in der gemütlichen Jurte verbringen. Bist Du sicher, dass Du unbedingt zu den Eisheiligen eine Fastenwanderung machen willst? Ich weiß inzwischen, dass ich neben den wundervollsten Tierbegegnungen und Erlebnissen IMMER auch Herausforderungen zu bewältigen habe. Das Geschenk im Anschluss bedeutet Wachstum. Natürlich gab es auch den anderen inneren Anteil, der vorfreudig war und es kaum erwarten konnte, endlich den Rucksack zu packen und wieder loszuziehen.

Es ist ein so schönes Gefühl, das eigene Zuhause in Form einer Plane, eines Tarps dabei zu haben, nichts zu müssen und alles zu können. Ich ließ mich von meinem Bauchgefühl leiten und wanderte direkt von der Haustür aus los. Stromerte hierhin und dorthin, besuchte alte Baumfreunde. Bei heftigeren Regenschauern schlüpfte ich unter meinen Regenponcho, setzte mich an den Wegrand, beobachtete den Regen und den Wind, lauschte den veränderlichen Geräuschen. Als sich der Himmel dann vollständig verdüsterte, wurde es Zeit, mir einen ersten Lagerplatz zu suchen. Ich fand ihn in einem Wald und schaffte es gerade noch, mein Tarp aufzuspannen, bevor es in Strömen und durchgängig regnete. Dankbar für diesen Platz, an dem ich mich wohl behütet fühlte, schlief ich ein und erwachte immer mal wieder. Vielleicht kennst Du diesen besonderen Schlaf in der Natur auch? Er ist um einiges leichter als in Steinhäusern. Die Nacht war wundervoll. Überall knusperte und trappelte, knackte und stampfte es. Und ich war mittendrin, in meinen warmen Schlafsack gekuschelt, fühlte mich zugehörig und sehr willkommen. Der Regen trommelte gleichmäßig auf das Tarp und mich immer wieder in den Schlaf. In dieser Nacht träumte ich u. a. auch, dass mein Portemonnaie gestohlen wurde. Am nächsten Morgen kam sogar kurz die Sonne heraus und zauberte Schattenspiele auf die Plane. 


Da das Tarp noch nicht trocken war, ließ ich es stehen, verbarg meinen großen Trekkingrucksack unter dem Tarp und einer weiteren Plane, packte meinen kleinen Tagesrucksack, nahm ganz nebenbei auch mein Portemonnaie mit all meinen Papieren mit (ohne den Traum hätte ich es sicher nicht gemacht) und stromerte los. 

Dieser wundervolle Duft nach dem Regen... Wenn der Wald und alle Naturwesen aufatmen... So wunderschön! Ich sah zwei Füchse und einige Rehe, ein Feldhase saß in seiner Sasse und sprang auf, als ich ihm zu nah gekommen war. Die Pusteblumen trugen ihr Regenkleid...


...Die Fichtenspitzen leuchteten...


...und die Kastanienblüten bestaunte ich einmal mehr ob ihrer filigranen Schönheit...


Immer wieder setze ich mich an einen Baumfreund, beobachtete, lauschte, sang und rasselte. Ich ließ mein Mitgefühl überfließen und verströmte meine Liebe.


Nach ungefähr drei Stunden war ich zurück und entdeckte, dass mein Wanderrucksack...


...verschwunden war. 

Erst konnte ich es nicht glauben und als es dann langsam als Realität bei mir ankam, war ich unendlich traurig. Mein Draußenzuhause wirkte, als ob jemand hastig den Rucksack unter der Plane hervorgezogen hatte. Die verkruschelte Abdeckplane und alles, was sonst noch unter dem Tarp war, lag noch da.

Was ich durch diese Herausforderung wohl lernen soll? 


(Soweit ging mein Instagram-Post gleich nach meiner Rückkehr aus dem Wald...)

Was danach passierte? Ein Sturm aus diversen Gefühlen durchtobte mich. Anderthalb Tage flammte er in Wellen immer wieder auf. Ich war fassungslos und sooo traurig, dann wütend und zornig und der Gefühlssturm begann von vorn. Mein Herz war schwer und bedrückt. Nach und nach ging mir auf, was ich alles verloren hatte. Gleichzeitig relativierte etwas in mir und meinte, ich hätte ja kein lebendiges Wesen verloren. Und doch - meine Gefühle waren da, wollten Raum haben und durchfühlt werden... Du musst wissen, dass Dinge für mich nicht nur materielle Dinge sind, sondern Begleiter. In dem Trekkingrucksack war mein kostbarer Daunenschlafsack, mein nigelnagelneuer Wasserfilter, den ich extra für die Visionssuche in Amerika gekauft hatte, Regenjacke und -hose, ein Paar Wildlinge, mein geliebtes Taschenmesser in der Lederscheide und weitere Werkzeuge, Wohlfühlkleidung, meine kleine Teelichtlaterne, Räucherwerk, mein selbst gebautes Hobo-Köcherchen, eine Edelstahltasse und meine vier Medizinrad-Steine, die mir 2014 auf meiner Visionssuche in Colorado vor die Füße gesprungen waren. Dieses kleine Medizinrad, das mich nun schon sechs Jahre begleitet, war und ist der traurigste Verlust... 

Zuerst suchte ich die Gegend ab. Immer noch in der Hoffnung, dass sich jemand einen Scherz erlaubt hatte und mir einen Schrecken einjagen wollte. Aber nichts... Mit schwerem Herzen baute ich mein Tarp ab, schnallte es zusammen mit der Isomatte an meinen Tagesrucksack, rief meine Tochter an und bat sie, mich abzuholen. Traurig wanderte ich ihr entgegen.

(Eigentlich hatten wir meine Fastenwanderung und die Renovierung unserer Küche durch meine mit zwei goldenen Händen ausgestattete Tochter in die gleiche Woche gelegt, weil ich täglich frisch koche und das ohne Küche recht schwierig ist. Nun war alles anders gekommen. Ich übernahm Handlangerinnenarbeiten, unterstützte Nina beim Renovieren und richtete eine Behelfsdraußenküche ein.)

Wie gesagt - anderthalb Tage währten die wellenartigen Gefühlsstürme. Ich fragte beim Fundbüro nach, gab bei Ebay Kleinanzeigen eine Suchmeldung auf, hängte ein Plakat mit Rucksackbildern und meiner Telefonnummer in den Wald, mailte den zuständigen Revierförster an - nichts. Während ich all das tat, war ich von der Akzeptanz des Verlustes noch weit entfernt.

Und dann geschah Erstaunliches: Die Gefühle waren wie ein aufgewirbeltes Meer und GLEICHZEITIG nahm ich den Boden in mir war und der war ruhig und still und sicher. Ich war fast verwundert und beobachtete mich weiter. Der Diebstahl war ja wie ein Einbruch in meinen Privatraum, ein Eindringen in Heiliges. So etwas hatte ich als Kind über viele Jahre wiederkehrend erlebt. In Folge dessen war mein Urvertrauen arg erschüttert worden bis ich es für eine Zeit vollständig verloren hatte. Jetzt war es für einen Moment wie eine Reaktivierung früherer Erfahrungen. Es gibt nur einen gravierenden Unterschied: Ich muss diese Erfahrung nicht generalisieren, denn ich weiß inzwischen, dass ich gehalten und getragen bin, dass ich - unabhängig davon, was Menschen tun und lassen - in einer wohlmeinenden Welt mit vielen wundervollen Geschwistergeschöpfen lebe, mit denen ich zutiefst verbunden bin. Ich fühle mich aufgehoben und bin voller Vertrauen. Diese eine Erfahrung kann mein über die Jahre zurückgewonnenes Urvertrauen nicht erschüttern. Ich werde weiter durch die Natur wandern und mir abends einen Schlafplatz im Wald suchen.

Ich habe also verstanden, wofür ich diese Herausforderung erleben durfte: Sie hat mir gezeigt, wo all meine innere Arbeit mich hingeführt hat, dass ich auch dunkle Gefühle annehmen und durchfühlen kann und vor allem URVERTRAUEN besitze. Und dafür bin ich unendlich dankbar.

Was war Deine letzte Herausforderung durch das Leben? 
Und was hat sie Dich gelehrt?


Alles Liebe!

Jana

Dienstag, 12. Mai 2020

Corona-Krise und das Rad der Transformation - Teil 4

Bevor ich mich heute aufmache, in meine diesjährige Draußenzeit eintauche und eine Woche fastend in der Natur verbringe, will ich Dir noch das 4. Video von Ursula und David Seghezzi vom uma-Institut verlinken. Es geht um den "Winter" und die spirituelle Dimension als wichtigen Teil eines jeden Transformationsprozesses. 


Und hier noch einmal die weisen Worte von White Eagle (Hopi) vom 27.3.2020 zum Nachlesen:

"Dieser Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann als Pforte oder Loch betrachtet werden. Die Entscheidung, ins Loch zu fallen oder durch die Pforte zu schreiten, liegt an Euch. Wenn Ihr das Problem bedauert und rund um die Uhr Nachrichten konsumiert, mit negativer Energie, dauernd nervös, mit Pessimismus, werdet Ihr in dieses Loch fallen.
Aber wenn Ihr die Gelegenheit ergreift, Euch selbst zu betrachten, Leben und Tod zu überdenken, für Euch und andere Sorge tragt, dann werdet Ihr durch das Portal gehen...."

Donnerstag, 30. April 2020

Corona-Krise und das Rad der Transformation - Teil 3

Ich habe ein großes JAAA in mir und bin soooo voller Freude, Dankbarkeit und tief  berührt, wie klar und prägnant Ursula und David Seghezzi vom uma-Institut die Corona- und die Klima-Krise ins Rad der Transformation legen und hineinzoomen... Die Sicht auf diese Zeit entspricht meiner. Möge dieses Video viele Menschen erreichen und ein Umdenken unterstützen!


Herzlich grüßt Dich
Jana

Dienstag, 31. März 2020

Die Corona-Krise als Transformationschance hin zu einer lebensdienlicheren Welt

So gern teile ich die wertvollen Gedanken von Ursula und David Seghezzi vom uma Institut (KLICK), die mir aus der Seele sprechen. Zuerst in Form des kurzen Videos...


...und hier in einem längeren Text (KLICK), der sich sehr zu lesen lohnt. 

Mögen wir die Chance in dieser Krise sehen und nutzen. Jede*r dort, wo er oder sie gerade wirkt.

Hier kommt eine warme Umarmung für Dich

Jana

Mittwoch, 11. März 2020

Wieder zurück...


In diesem Jahr dauerte mein Dunkelzeiturlaub besonders lange an und auch das Auftauchen geht langsam und Schritt für Schritt. Heute früh saß ich mit einem Lupinenkaffee im Garten und sah dem Tag beim Erwachen zu. Die Vögel zwitscherten und drängelten sich im Futterhäuschen. Ein kleiner geflügelter König hüpfte bodennah durch die Sträucher und ließ mich lächeln. Das Leben kehrt gerade sehr zurück. Und so kehre auch ich wieder hierher zurück und belebe meinen still gewordenen Blog neu. Es wird immer wichtiger für mich, meinen inneren Impulsen sehr klar zu folgen, mein Ja und mein Nein zu leben und genau hinzuspüren, was für mich wann stimmig ist.

Ich nehme die Zeitqualität als echt herausfordernd wahr. Die Welt dreht sich sehr schnell, die Energie ist laut und schrill, Angst nimmt einen großen Raum ein, wobei die Angst viele verschiedene Mäntel oder Überschriften trägt. Eine besondere Herausforderung ist es für mich, trotz all dieser Energien in meiner Mitte zu bleiben und/oder - wenn ich dort herausfalle, was mir immer wieder passiert - mich wieder neu zu zentrieren. Seit vielen Jahren sehe oder höre ich nun schon keine Nachrichten mehr, denn ich will selbst entscheiden, worauf ich meine Aufmerksamkeit ausrichte. Und es ist eine kontinuierliche Übung, mich vom Schmerz der Erde und all ihrer Geschöpfe berühren zu lassen, jedoch nicht im Leiden und in der Ohnmacht stecken zu bleiben, sondern mich immer wieder auf das auszurichten, wo ich wirksam sein kann. Auch wenn mir das mal mehr, mal weniger gut gelingt - das ist meine Intention.

Zum Beispiel spüre ich fast körperlich, wie sich der nicht vorhandene Winter auswirkt. Und obwohl ich weiß, dass ein Hadern mit dem was ist sozusagen einem Kampf gegen das Leben gleichkommt, beunruhigen mich der im Februar blühende Löwenzahn und die Färberkamille, die den ganzen Winter durch neue Blüten austrieb... Aber auch hier wieder die Frage: Was kann ich bewirken - hier und jetzt? 

Eine Antwort ist, dass ich mich seit Jahresbeginn zu 100% pflanzlich ernähre. Um mich nicht zu überfordern, läuft mein Ernährungsexperiment erstmal ein halbes Jahr. Währenddessen werde ich spüren und reflektieren, was sich in mir verändert und daraus ableiten, wie ich weitergehen will. Und jetzt lasse ich mich noch ein wenig vom Vogelgezwitscher erreichen...

Hab einen schönen Tag!

Herzlich

Jana