...in Zeiten großer Irritation, wenn der alte Boden nicht mehr und der neue noch nicht trägt, wenn sich alte Glaubenssätze in mein Erleben schummeln, meine Gefühle sich so turbulent zeigen wie momentan und sehr veränderlich sind, darf ich mich darauf besinnen, wo ich in mir verwurzelt bin. Manchmal hilft auch innezuhalten und mir selbst Teresas Segen zu schenken, ihn mir laut vorzulesen. Ich lasse mir jedes Wort auf der Zunge zergehen und nehme es in mich auf, um gut durch den Tag zu kommen. Vielleicht hilft er Dir auch gerade?
Möge heute Frieden in Deinem Inneren sein. Mögest Du darauf vertrauen, dass Du genauso bist, wie Du gemeint bist. Mögest Du nie die unendlichen Möglichkeiten vergessen, die aus dem Glauben an Dich selbst und an andere geboren werden. Mögest Du die Gaben nutzen, die du bekommen hast und die Liebe weitergeben, die Du empfangen hast.
Mögest Du mit Dir selbst zufrieden sein, so wie Du bist. Möge sich dieses Wissen tief in Deinem Körper, bis in die Knochen festigen und Deiner Seele die Freiheit erlauben zu singen, zu tanzen, zu loben und zu lieben. Es ist da für jeden und alle von uns.
Teresa von Avila (1515 – 1582)



























