Freitag, 4. Dezember 2015

Hommage an Hundertwasser

 

Hommage an Hundertwasser - Wandbild handgefilzt 120 x 80

Meine neueste Arbeit misst 120 x 80 cm. Ich liiiiiiiebe dieses Filzbild. Schade, dass das Foto weit hinter dem Original zurückbleibt, aber zeigen will ich es Euch dennoch.

Habt ein schönes zweites Adventswochenende! Ich werde noch ein wenig in der Werkstatt werkeln, das Häuschen zu Ende putzen, eine Suppe kochen und einige Leckereien backen, denn morgen werden wir singen und es uns gut gehen lassen. Heute Abend reisen Sylvia und Mika bereits an. Freu!!!

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Sing-Sang-Samstag mit Sylvia Kirchherr…

Weil es eine so wunderbare Erfahrung ist, die Stimme frei und die eigenen Töne mit denen anderer Seelen verschmelzen zu lassen, bin ich so dankbar, dass es Sylvia noch in diesem Jahr möglich macht, dass wir miteinander singen, tönen und sein werden, um auf diese Weise unser einzigartiges, so kostbares Leben zu feiern.

Gesänge des Lebens

Es gibt noch ein paar freie Plätze und wenn Du Dir ein ganz neues Erlebnis gönnen willst, komm’ her zum

Sing-Sang-Samstag mit Sylvia Kirchherr (KLICK)

5. Dezember 2015, 11.00 - 17.00 Uhr, Anreise ab 10.30 Uhr

Treffpunkt: Wollwerkstatt Jana Muchalski, Dorfstraße 8, 23923 Ollndorf

Kursgebühr 95,00 €

Übernachtung für Weitgereiste im Matratzenlager möglich (bitte Isomatte, Schlafsack etc. mitbringen)

Jede/Jeder bringt eine kleine vegetarische Köstlichkeit für unser gemeinsames Mittagsbüffet (und bei Übernachtung auch für das Frühstück am nächsten Morgen) mit.

Anmeldung per Email bei jana.muchalski@web.de oder telefonisch unter 038828-889430 oder über Facebook (KLICK)

Freitag, 27. November 2015

Einladung zum Adventsmarkt in der Wollwerkstatt X-LAHCUM UNIKATE


X-LAHCUM UNIKATE Adventsmarkt 2015

Am 12. und 13. Dezember öffnet meine Wollwerkstatt X-LAHCUM UNIKATE ihre Türen und lädt von 10.00 – 18.00 Uhr zum Adventsmarkt ein.

Sicher findest Du hier das eine oder andere einzigartige Weihnachtsgeschenk für Dich selbst oder Deine Lieben.

Es gibt farbstarke Filzunikate zum Bestaunen und Kaufen: Wohnraum-Accessoires, Wandbilder, Blütenmandalas, Meditationskissen, Taschen, SitzFELLchen, aber auch pflanzengefärbte Strickwolle, Wensleydale-Rohwolle für SpinnerInnen und FilzerInnen.

Ein Angebot an SpinnerInnen und FilzerInnen: Gern kannst Du Dir an meinen Kardiermaschinen individuelle Farb- und Fasermischungen zum Spinnen oder Filzen kardieren.

Bei Tee oder Kaffee und selbst gebackenen Plätzchen freue ich mich auf einen feinen faserverliebten Plausch mit Dir!

Du findest die Werkstatt in Nordwestmecklenburg in 23923 Ollndorf in der Dorfstraße 8. Es ist das erste Haus auf der rechten Straßenseite – ein kleines rotes Backsteinhäuschen. Bitte komme durch die Toreinfahrt über den Hof. Bei Nachfragen erreichst Du mich unter 038828-889430 oder 0162-6770619.

Fühl’ Dich herzlich willkommen!

Dienstag, 24. November 2015

Letzte Rose und erster Schnee…

Gleichzeitig existieren sie. Die letzte Rose hatte ich hineingeholt und auf meinen kleinen Ahnenaltar gestellt. Dort öffnete sie sich weit und ist jetzt wenige Momente vor dem Verblühen und Vergehen. Erster Schnee verzauberte die Landschaft und sorgte für Frische und ein friedvoll stilles Land. Oberflächlich…

Ich bin im Novembermodus…

Zurückgezogen.

Nachdenklich.

Still.

Samstag, 21. November 2015

Auftragsarbeit – Meditationsteppich

 

Meditationsteppich Blütenmandala

Dieser Blütenmandala-Teppich mit ca. 72 cm im Durchmesser wird die Mitte eines Meditationszimmers schmücken. Solche Aufträge, bei denen ich frei in der Farbgestaltung bin und außerdem weiß, dass die Produkte einen guten Platz bekommen, liebe ich sehr!

Montag, 2. November 2015

Jahreskreisfest Samhain

 

Mitte Samhain

 

Wechselnde Pfade, Schatten und Licht, alles ist Gnade. Fürchte Dich nicht! (Baltischer Hausspruch)

Am vergangenen Freitag trafen wir uns wieder in unserer Frauenrunde, um Samhain, das Ahnen- und Dunkelfest miteinander zu begehen. Unsere diesmal recht reduzierte Mitte war mit schwarz gefärbtem Leder ausgelegt und einem Efeukranz geschmückt. Den Osten markierten drei Rabenfedern, den Süden ein golden eingefasstes Licht, den Westen drei Muscheln und den Norden ein schwarzer Stein. In der Mitte stand die große Kerze, die uns bei jedem Fest begleitet. Die Schoten mit den roten Samen stammen von unserer Magnolie im Garten. Was für faszinierende Gebilde…

Magnoliensamen

Herbst... Dunkelzeit... Rückzugszeit... Ahnenzeit... Zeit des Abschieds... des Trauerns... des Loslassens...

Nach einem Willkommen mit Zistrosentee und Eichelmehl-Küchlein…

Eichelmehl-Küchlein

begannen wir den Abend mit einer Salbeiräucherung zur Einstimmung und Reinigung. Danach wurde der Ritualraum eröffnet, die Himmelsrichtungen, Elemente, Ahnen und unterstützenden Spirits dankend eingeladen. Besonders wurde der Nordwesten geehrt, in dem das Jahreskreisfest des Dunkelmondes angesiedelt ist.

Es schloss eine Redestabrunde an, in der jede Frau das teilen konnte, was sie in dieser Zeit bewegt. Themen waren der Rückblick auf das Jahr, Trauer und Tod, Abschied und Loslassen, Krisen und ihre Bewältigung  sowie anstehende Veränderungen. Wir gedachten S., die nicht dabei sein konnte und kürzlich ihre Mutter für immer verabschieden musste... Wie viele berührende Runden unser Redestab schon gehört hat!  

Danach sangen wir den baltischen Hausspruch, der den Blogpost eröffnet, als Lied und später auch als Kanon. Wie schön und wie tief!

Anschließend hatte jede Frau die Möglichkeit, mit einem ganz persönlichen Anliegen schamanisch zu reisen und ihre Ahnen aufzusuchen. Es gab einen Atem-Teil, in dem wir unsere Energie aufbauten, einen Tanz-Teil, die anschließende Trommelreise und eine Stille-Zeit. Nachdem sich jede Frau ihre Erfahrungen im Jahreskreisbuch notiert hatte, um sie nicht zu verlieren, erzählten wir einander davon. Wow!

Das gemeinsame Speisen band die materielle Welt wieder stärker ein. Es gab diverse Köstlichkeiten, die unseren Ahnen gut gemundet hätten: Karotten-Halva, Flohsamenbrot mit Hummus, Baguette mit veganen Aufstrichen, Kohleintopf mit Rindfleisch, Ingrids Herbsteintopf (KLICK), Brennessel-Kaviar, Georgischen Rote-Bete-Salat… Nachdem wir gemeinsam abgewaschen und aufgeräumt hatten, machten wir ein Feuer. Jede hatte ein Stück Holz mitgebracht und sich vorher Gedanken gemacht, was sie loslassen will und kann. Wir saßen in der Runde, sahen in die Flammen und die Glut, beobachteten das eigene Holzstück und die Art und Weise, wie die lebendig zuckenden Flammen es verzehrten. Stille

Vor einer abschließenden Redestabrunde hatte jede Frau Gelegenheit, etwas in ihr Leben einzuladen, das den durch das Loslassen frei werdenden Raum füllen kann. Dieser Wunsch wurde mit in das Feuer geworfenen, hell auflodernden Bärlappsporen bekräftigt. Dann blieb uns nur noch, den Kreis wieder zu öffnen und uns in Dankbarkeit für diese wundervolle Runde voneinander zu verabschieden. Inzwischen war es nach Mitternacht…

Zur Wintersonnenwende sehen wir uns wieder…

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Angekommen im Herbst…

Es war für mich gar nicht so einfach, aus dem verlängerten Sommer in den plötzlichen Herbst zu springen. Das ging so weit, dass meine Reisetasche einige Tage unausgepackt im Flur stand. Dabei liebe ich den Herbst wirklich sehr – dieses bunte Aufleuchten der Natur, bevor sie in die große Winterruhe fällt…

Ahorn

Richtig angekommen bin ich durch den nach unserem Urlaub wieder ersten Besuch meines Sitzplatzes. Das ist eine Übung (und weit mehr als das) aus der Wildnispädagogik (KLICK).

Seit nun schon über einem Jahr (während aller Jahreszeiten, bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit) besuche ich eine Eiche in der Nähe unseres Dorfes…

Sitzplatzeiche

…setze mich für eine Zeit an ihren Stamm und nehme wahr, was mich umgibt. So lernte ich den Baum, den Ort, die dort wachsenden Pflanzen, die Vögel und die anderen hier lebenden Tiere kennen. Durch das in Stille gehen, verlieren die Tiere ihre Scheu. Anderthalb Meter neben dem Baum wohnt eine kleine Spitzmaus. Inzwischen ignoriert sie mich und geht ihren raschelnden und piepsenden Beschäftigungen nach, obwohl ich dort sitze. Ich beobachtete dort bereits Rehe, einen Igel, viele Vögel, Kämpfe zwischen Raben und Bussarden, lernte wechselnde Wetter kennen, die unterschiedlichen Winde, lauschte dem Wind in den Bäumen, dem Regen auf den Blättern, beobachtete das sich ständig verändernde Licht, das Werden und Vergehen der Pflanzen und so wurde mir dieser Platz zu einer ganz besonderen Heimat. Ab und an legte ich mich zu Füßen der Eiche in das Gras und schlief dort ein. Einmal erwachte ich erst, als die Nacht bereits hereingebrochen war. Immer fühle ich mir dort behütet und beschützt. Allein durch die Vorstellung, dass unter mir im Erdreich das starke Wurzelwerk dieser Eiche lebt. Aber der tatsächliche Schatz dieser Erfahrung ist das Wissen, dass es mir mit jedem Ort so gehen kann, an dem ich lange und immer wieder bin, den ich durch die Zeiten hindurch kennenlerne. Es stärkt mein Wissen, überall zu Hause sein zu können.

Meine Eiche steht etwas erhöht. Geradeaus schaue ich über Feuchtwiesen mit Wildschweinsuhlen bis zum Waldrand…

Sitzplatzblick

Gegenüberblick

…es gibt einen kleinen mit zitternden, raschelnden Espen durchsetzten Erlengrund, rechts von mir stehen weitere Eichen.

Der Weg zu meinem Sitzplatz führt aus dem Dorf heraus durch ein kleines Wäldchen, dann über einen mit Buchen, Hasel, Eichen, Wildkirsche etc. besäumten Weg.

Weg zum Sitzplatz

Und ganz egal, aus welcher Situation heraus ich meinen Sitzplatz aufsuche, ich atme durch und komme an – in dieser Zeit, an diesem Ort, in mir…

Und nun freue ich mich auf die schöpferische Zeit in der Werkstatt. Am Wochenende 7./8. November 2015 findet der Filzkurs “Hommage an Hundertwasser” (KLICK) statt.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Mit so vielen Eindrücken und Erlebnissen…

…bin ich nun wieder zurück von der faszinierenden Insel mit den vielen Gesichtern = La Palma

Rabenvogel

Ich fand einen Rabenfreund, der mir die Dattel aus der Hand futterte und später auch mein Wasser trank,

Feinschmecker

schwamm im warmen Atlantik (wenn er sich zahmer zeigte, als auf diesem Foto),

Atlantikküste1

verspürte Respekt vor den hohen wilden Wellen und der Kraft der Elemente,

Wilde Wellen

verliebte mich in alte Felsen…

Felsen im Atlantik

…und runde Steine,

Abendstimmung am Meer

sammelte und bemalte einige, um sie dann Casa Monarca – unserem Feriendomizil (KLICK) zu schenken,

Bemalte Regensteine

wanderte durch die große Schlucht,

Caldera de taburiente1

lernte Anu (KLICK) kennen und schätzen (Sei von Herzen gegrüßt, Du verwandte Seele!),

Experiment

war hoch über den Wolken,

Oben

erfreute mich an Geckos und Eidechsen,

Eidechse

bestaunte die Schönheit, Größe und den edlen Flug der Monarchfalter,

Monarchfalter

traf wundervolle Bäume,

Bäume

wanderte durch den Lorbeer-Urwald Los Tilos,

Los Tilos

genoss die frischen Früchte der Insel,

MangofrühstückOrange aus dem GartenKaktusfeige

MaronenernteGeröstete Maronen

und die Abendstimmungen,

Abendstimmung auf Casa MonarcaAbendhimmel1Sonnenuntergang über den Wolken

schlief oder las in der Hängematte auf der Terrasse unseres Feriendomizils (KLICK), das ich sehr empfehlen kann,

In der Hängematte

erfreute mich an Farben,

RotSeide im Seidenmuseum El PasoPrunkwinde

und erforschte, was die Kargheit der Lavaströme in mir hervorrief.

Lavastrom

Danke!

Samstag, 3. Oktober 2015

Filzkurs Blütenmandala

Blütenmandala

Leider musste Michaela ihre Teilnahme am Blütenmandala-Filzkurs (KLICK) absagen. Daher gibt es jetzt noch drei freie Plätze. Gern kannst Du Dir eine Freundin/einen Freund schnappen und kurzerhand nach Mecklenburg reisen und Dir/Euch ein wundervolles schöpferisches und genussreiches Wochenende gönnen. Übrigens sind keine filztechnischen Vorerfahrungen nötig. Die Technik erkläre ich Schritt für Schritt, so dass auch Filzanfänger_innen wundervolle Ergebnisse (KLICK) erzielen.

Blütenmandala Detail

Anmelden kannst Du Dich unter jana.muchalski@web.de oder per SMS an 0049162-6770619. Wundere Dich nicht, wenn es mit meiner Antwort ein wenig dauert. Wir sind ja weiter weg unterwegs…

Lass’ uns filzen! Ich freue mich auf DICH!

Herzlich

Jana

Freitag, 2. Oktober 2015

Wintervorsorge für Vögel und Menschen…

Nachdem ich diesen Post (KLICK) gelesen hatte, pflückte ich die Beeren der Eberesche…

Vogelbeeren

nicht nur für ein leckeres Ebereschen-Apfel-Karamel…

Eberesche-Apfel-Karamel

…sondern auch zum Trocknen als Winter-Vogelfutter.

Eberesche-Apfel-Karamel, getrocknete Vogelbeeren

Rainer mag die Ebereschenmarmelade so gar nicht. Ihm ist sie zu bitter. Ich hingegen könnte mich hineinlegen in diese Köstlichkeit.  In meinem Mund vermischen sich die Aromen auf’s Feinste – fruchtig, säuerlich, mit karamelliger Süße und Bitternis… Hmmm…. Aber vermutlich ist das eine Speise, bei der stark polarisiert wird – ähnlich wie bei Lakritz/Salmiakpastillen etc. – entweder das Mus wird geliebt oder rigoros abgelehnt. Dazwischen gibt es wohl nichts. Kennengelernt habe ich die Ebereschenmarmelade übrigens durch Christine (KLICK) = Dornröschenwolle.

Mal schauen, wie die Vögel später im Jahr im Futterhäuschen auf die getrockneten Vogelbeeren reagieren.

Nun verabschiede mich für zwei Wochen in den Urlaub und werde u. a. hier bei Anu (KLICK) vorbeischauen. Darauf freue ich mich sehr!  Unser Häuschen bleibt in fürsorglichen Händen und wartet auf unsere Rückkehr. Am 17.10. bin ich wieder hier. Habt einen goldenen Oktober und genießt den Herbst!