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Samstag, 24. Oktober 2026

Rückblick auf das 4. Lebensweise Wildniscamp

Danke für die berührende gemeinsame Zeit auf dem Platz der Wildnisschule Waldschrat. Fein, tief und verbunden klingt sie in mir nach. Die Verlangsamung und das im Moment wirklich präsent sein, wirken weiter und weben sich in meinen Alltag ein. Gerade jetzt, Ende Oktober, dient es mir sehr, ganz in diesem Augenblick anzukommen. Ich übe nach wie vor, mich vom Leben führen zu lassen, mich ganz anzuvertrauen und mich immer wieder neu dem Nichtwissen hinzugeben. 




Danke für unser Zusammenwirken in all unserer Einzigartigkeit. Danke für die vielen gesungenen Lieder und Dein Gitarrenspiel, M., Dein Trommeln auf der universellen Schüssel, M., das Kochen und Genießen des wundervollen Essens, den ersten Kaffee am Morgen und die weiteren, die Lichtspiele und die klare Luft. Danke für das tägliche Eintauchen in den See, die Begegnung mit der Gottesanbeterin.
 


Danke für das bewegende Ritual im Lavvu, die Kraft der Muttertrommel und Deine Stimme, A. Danke für Dein Lachen und die schönen Impulse, A. Danke für Deine Authentizität und Dein Dich Zeigen, K. Danke für Dein morgendliches Wasserholen und Kaffeekochen, A. Danke für den Sturm, den Wald, den heimelig geborgenen Platz dort, danke für den Einblick in das Krötenuniversum. Danke für den Reichtum, den gelebten echten Wohlstand. 

DANKE für UNS!





Hier zwei Feedbacks von Teilnehmerinnen: 

S. schrieb: 

"Ich bin froh und dankbar für diese wunderbare Woche mit Euch allen! Es war ein großes Öffnen und Verweben: Öffnung in die lebendige Umgebung zu Schilf und Wasser, Wald und Vögeln (insbesondere den Käuzchen!), Wind, Sonne, Wolken, Regen... Öffnung in unsere eigenen inneren Themen und Öffnung füreinander im Kreis. Es entstand so viel Bewegung. Bewegung unserer eigenen Themen, dem Mitbewegen und Bewegtsein von den Prozessen der anderen. So viele Möglichkeiten mitzufühlen und in den Spiegel zu schauen. Ganz besonders dankbar bin ich für das berührende Ritual, in dem jeder und jede einen ganz eigenen Raum erfüllte und gestaltete und wir alle beitrugen und gehalten waren von den Klängen der großen Trommel in der Nacht. Ich bin erfüllt von der Schönheit dieser Tage und hüte ihre Impulse und Einsichten."

M. schrieb:

"Ein wundervoller Natur-Ort zwischen Bade-, und Anglerseen erwartete uns. 2 Lavvus und die Verpflegungs-Jurte liegen idyllisch eingebettet zwischen Wiese, Schilf und Wald. Ein Kiefernzapfenkreis in Vorbereitung auf ein Begrüßungs-Ritual und freundliche Willkommensrufe führten zu einem Gefühl von vertrauenerweckendem Willkommen-geheißen-SEIN.

Ich spürte sofort: „Ja, hier bin ich richtig. Das wird eine gute Zeit für mich.“ Und es fühlte sich ein wenig wie Nachhausekommen an, ohne dass ich den Ort vorher kannte.

Was hat mir das Camp geschenkt?

Ruhe und Zeit zur Besinnung, ein Ankommen in mir und im Leben, eine Auszeit mit all der Schönheit, all den Wesen an diesem besonderen Ort. Tiere, Baumwesen, die sich zeigten und mit uns kommunizierten, Botschaften übermittelten oder weitergaben.

Es schenkte mir ein Ritual, um mich im Seelenbereich zu verankern und um ganzheitlich und naturverbunden unterwegs zu sein. Es führte mich raus aus dem Kopf und Funktionieren und rein ins Herz, ins SEIN. Ich erfuhr einen Raum tiefer Reflexionsmöglichkeit, tiefem MICH-ANVERTRAUEN-KÖNNENS gegenüber den Coach-Frauen (besonders Jana, der Mutter des Camps), der Gruppe, dem Ort und der Natur. Ein Mich-fallenlassen-können ermöglichte viel Heilung auf tiefer Ebene.

Durch all das kam ich immer mehr in meine Kraft, in meine Sicherheit und wohltuende Authentizität. Wir alle bewegten uns mehr und mehr in der Beziehungsschicht miteinander. Ich erlebte ein leichtes, freudiges fließendes Miteinander und achtsames füreinander DA-SEIN, einen Fluss der unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten, die ineinanderflossen. Ich konnte erfahren, was es heißt, sieben Tage in einer gesunden Gemeinschaft zu sein und miteinander in tiefen Prozessen zu reifen und zu wachsen. Eine Gemeinschaft, in der Geben und Nehmen, das sich Einbringen und Mitgestalten und eigene Freiräume achtend und wahrnehmend, ausgewogen waren und jede(r) eigene Gaben einbrachte und dadurch eine so große Vielfalt, Buntheit, Kreativität, Berührtheit, Verständnis und Verbundenheit entstanden, was sehr heilsam war – persönlich, wie kollektiv.

Am Ritualabend, den jedeR zu einem eigenen Thema gestaltete, während sich alle anderen im Kreis liebevoll zur Verfügung stellten, wurde es dann stark erfahrbar, wie tief wir in den Seelengrund getaucht waren. Welch eine Offenbarung, welch eine Ekstase in jedem Ritual! Es war zutiefst berührend und heilsam.

Unsagbar genährt hat mich unsere Schwesternschaft und Frauenverbundenheit, unsere tiefe Frauen-Austausch-Runde mit der starken weiblichen Energie, unterstützt durch die zarte, tragende männliche Energie.

Gestärkt hat mich das Anpacken, Holz sägen, fürs Feuer sorgen und überhaupt das tägliche Feuer machen, Feuer hüten, am Feuer sitzen, heißes Wasser bereiten.

Tief in meinem Wurzelgrund wurde ich von den oft starken Elementen, der heißen Sonne der ersten Tage, dem Regen und dem Wind in manchen Stunden, der Dunkelheit mit den Sternen und der Mondin am Himmel und der ganz dunklen Nacht berührt.

Das Sitzen und Ruhen und in Verbindung sein mit der Erde - all das bewegte mich und meine Themen, mein DA SEIN mit und ich fühlte mich eingebettet in etwas Größeres. Es war ein MIT-DEN-ELEMENTEN-SEIN in großer Verbundenheit und ein MITEINANDER WEITER GEHEN und immer wieder das Leben empfangen.

Ich bin zutiefst dankbar für diese besondere Zeit. Mein Dank gilt allen, die dabei waren und die es möglich machten - all den Wesen, all den Wettern, dem schönen Ort."

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Lieben Dank und herzliche Grüße von Jana