Danke für die berührende gemeinsame Zeit auf dem Platz der Wildnisschule Waldschrat. Fein, tief und verbunden klingt sie in mir nach. Die Verlangsamung und das im Moment wirklich präsent sein, wirken weiter und weben sich in meinen Alltag ein. Gerade jetzt, Ende Oktober, dient es mir sehr, ganz in diesem Augenblick anzukommen. Ich übe nach wie vor, mich vom Leben führen zu lassen, mich ganz anzuvertrauen und mich immer wieder neu dem Nichtwissen hinzugeben.
"Ein
wundervoller Natur-Ort zwischen Bade-, und Anglerseen erwartete uns. 2 Lavvus
und die Verpflegungs-Jurte liegen idyllisch eingebettet zwischen Wiese, Schilf
und Wald. Ein Kiefernzapfenkreis in Vorbereitung auf ein Begrüßungs-Ritual und
freundliche Willkommensrufe führten zu einem Gefühl von vertrauenerweckendem
Willkommen-geheißen-SEIN.
Ich
spürte sofort: „Ja, hier bin ich richtig. Das wird eine gute Zeit für mich.“
Und es fühlte sich ein wenig wie Nachhausekommen an, ohne dass ich den Ort
vorher kannte.
Was hat mir das Camp geschenkt?
Ruhe und Zeit zur Besinnung, ein Ankommen in mir und im Leben, eine Auszeit mit all der Schönheit, all den Wesen an diesem besonderen Ort. Tiere, Baumwesen, die sich zeigten und mit uns kommunizierten, Botschaften übermittelten oder weitergaben.
Es
schenkte mir ein Ritual, um mich im Seelenbereich zu verankern und um
ganzheitlich und naturverbunden unterwegs zu sein. Es führte mich raus aus dem
Kopf und Funktionieren und rein ins Herz, ins SEIN. Ich erfuhr einen Raum
tiefer Reflexionsmöglichkeit, tiefem MICH-ANVERTRAUEN-KÖNNENS gegenüber den Coach-Frauen
(besonders Jana, der Mutter des Camps), der Gruppe, dem Ort und der Natur. Ein
Mich-fallenlassen-können ermöglichte viel Heilung auf tiefer Ebene.
Durch all das kam ich immer mehr in meine Kraft, in meine Sicherheit und wohltuende Authentizität. Wir alle bewegten uns mehr und mehr in der Beziehungsschicht miteinander. Ich erlebte ein leichtes, freudiges fließendes Miteinander und achtsames füreinander DA-SEIN, einen Fluss der unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten, die ineinanderflossen. Ich konnte erfahren, was es heißt, sieben Tage in einer gesunden Gemeinschaft zu sein und miteinander in tiefen Prozessen zu reifen und zu wachsen. Eine Gemeinschaft, in der Geben und Nehmen, das sich Einbringen und Mitgestalten und eigene Freiräume achtend und wahrnehmend, ausgewogen waren und jede(r) eigene Gaben einbrachte und dadurch eine so große Vielfalt, Buntheit, Kreativität, Berührtheit, Verständnis und Verbundenheit entstanden, was sehr heilsam war – persönlich, wie kollektiv.
Am Ritualabend, den jedeR zu einem eigenen Thema gestaltete, während sich alle anderen im Kreis liebevoll zur Verfügung stellten, wurde es dann stark erfahrbar, wie tief wir in den Seelengrund getaucht waren. Welch eine Offenbarung, welch eine Ekstase in jedem Ritual! Es war zutiefst berührend und heilsam.
Unsagbar genährt hat mich unsere Schwesternschaft und Frauenverbundenheit, unsere tiefe Frauen-Austausch-Runde mit der starken weiblichen Energie, unterstützt durch die zarte, tragende männliche Energie.
Gestärkt hat mich das Anpacken, Holz sägen, fürs Feuer sorgen und überhaupt das tägliche Feuer machen, Feuer hüten, am Feuer sitzen, heißes Wasser bereiten.
Tief in meinem Wurzelgrund wurde ich von den oft starken Elementen, der heißen Sonne der ersten Tage, dem Regen und dem Wind in manchen Stunden, der Dunkelheit mit den Sternen und der Mondin am Himmel und der ganz dunklen Nacht berührt.
Das Sitzen und Ruhen und in Verbindung sein mit der Erde - all das bewegte mich und meine Themen, mein DA SEIN mit und ich fühlte mich eingebettet in etwas Größeres. Es war ein MIT-DEN-ELEMENTEN-SEIN in großer Verbundenheit und ein MITEINANDER WEITER GEHEN und immer wieder das Leben empfangen.
Ich bin zutiefst dankbar für diese besondere Zeit. Mein Dank gilt allen, die dabei waren und die es möglich machten - all den Wesen, all den Wettern, dem schönen Ort."






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Lieben Dank und herzliche Grüße von Jana