Montag, 23. April 2018

Sing-Sang-Samstag mit Sylvia Kirchherr am 26. Mai 2018


Die Vögel zwitschern, singen, tirilieren, jubilieren gerade wie wild! Ja, nun ist auch hier in Nordwestmecklenburg der Frühling eingezogen - inzwischen sogar mit sommerlichen Temperaturen. Die Qualität der Zeit so kurz vor Beltane ist spürbar erfüllt von Sinnlichkeit, Kreativität und Schöpferkraft. Und passend zu dieser Zeitqualität erzähle ich Dir etwas Wundervolles: 

Am Samstag, dem 26. Mai 2018 kommt Sylvia Kirchherr (KLICK) endlich einmal wieder hierher nach Ollndorf in Nordwestmecklenburg und lädt zu einem Sing-Sang-Samstag ein. 

Was das ist? Die schönste Möglichkeit, im geschützten natürlichen Raum Deine ureigene Stimme tiefer zu entdecken, zu erforschen, erklingen, ertönen zu lassen und ganz im JETZT anzukommen. Unsere Stimmen, die so einzigartig sind wie ein Fingerabdruck, werden sich miteinander verweben und Klänge in den Himmel tragen, die es auf diese Weise nur dieses eine Mal geben wird. Sylvia begleitet uns einfühlsam mit ihrem Wesen und ihrer Gitarre. Das Singen und Tönen bringt uns nicht nur in unseren Körper, sondern lässt Blockaden schmelzen, verbindet uns mit unserer strömenden Lebensenergie, weckt die Lebendigkeit in uns und bringt uns in diesen so kostbaren Moment. Aber ich kann wohl noch so viele Worte finden, sie werden immer hinter dem Erlebnis, der Erfahrung zurückbleiben... Das sagt Sylvia selbst dazu: KLICK

Wenn unsere Worte Dir etwas von dem Zauber vermitteln konnten und Dich neugierig gemacht haben, dann melde Dich per Email bei jana.muchalski@web.de für das gemeinsame Singen und Tönen an.

Hier noch einmal im Überblick: 

Sing-Sang-Samstag mit Sylvia Kirchherr
26. Mai 2018 von 11.00 - 17.00 Uhr
Treffpunkt bei
Jana Muchalski,
Ollndorfer Hufe 8
23923 Niendorf OT Ollndorf
Anreise ab 10.30
Anmeldung bei jana.muchalski@web.de
Kursgebühr 95,- €

Falls Du von weiter her anreisen möchtest und eine Übernachtungsmöglichkeit brauchst, kann ich Dir das liebevoll geführte Gästehaus 22 (KLICK) in 19017 Rehna sehr empfehlen. 

Ich freue mich!!!

Mittwoch, 4. April 2018

Blütenmandala-3-Tage-Versteigerung


Hier kommt nach langer Zeit mal wieder eine offene Versteigerung. Dieses Blütenmandala habe ich aus Merinowolle nassgefilzt. Die sanften Farbverläufe in feurigen Tönen betonen den strahlenden Mittelpunkt. Es misst ca. 56 cm im Durchmesser und ist wunderbar dazu geeignet, die Mitte einer Gruppe zu schmücken oder einen Tisch zu zentrieren. Die Leuchtkraft der Blüte erinnert uns daran, wie sehr es sich lohnt, die in uns liegenden Samen nicht nur keimen und wachsen zu lassen, sondern wahrhaftig zu erblühen und unser Licht in die Welt zu tragen. 

Wenn Du das Mandala in Dein Zuhause oder Deine Praxis holen willst, schicke eine Mail mit Deinem Gebot an jana.muchalski@web.de

Die Auktion beginnt jetzt mit dem üblichen Startpreis von 1,- Euro und endet am Freitag, dem 6. April um 20.00 Uhr. Wie immer bekommt das Höchstgebot den Zuschlag. Hinzu kommen die tatsächlichen Versandkosten. Viel Freude und Erfolg beim Bieten! 

Gewinnerinnengebot:  133,99 €

 Edit: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, liebe Dani!

Montag, 5. Februar 2018

Imbolc - Ein Nachklang...

Es fühlte sich sooo gut an, die Frauen wiederzutreffen, zu sehen, zu umarmen, zu hören, zu spüren! Dadurch, dass wir die Wintersonnenwende nicht gemeinsam gefeiert hatten, war in mir eine Sehnsucht gewachsen. Erstaunt war ich über die gleichzeitig vorhandene feine Sorge, nach dieser langen Pause vielleicht "zu fremdeln". Aber die war völlig unbegründet. Es war wieder so eindrücklich, was geschieht, wenn wir einfach miteinander sind und tiefe wahrhaftige Lebenszeit teilen. Fernab von beruflichen oder Alltagsrollen... Eher geht es darum, dass unsere Essenzen, unser Strahlen und unser Licht, aber auch der Reichtum aller Gefühle dasein dürfen und wir uns in das Wissen hineinsinken lassen, dass JEDE genau richtig ist, so wie sie ist und dem Kreis einen ganz wichtigen Teil hinzufügt. Erst dadurch können alle jetzt bedeutsamen Themen auftauchen, die unserer zyklischen Entwicklung dienen. Das Ritual entwickelt sich dann fast von selbst. Natürlich spürte ich vorher tief in diese Zeitqualität hinein und bereitete passende Übungen vor, die uns aus dem Kopf in den Körper und das Erleben führten. Auch wenn wir gemeinsam durch die Jahre gehen und sich die Jahreskreisfeste wiederholen, ist doch jedes einzigartig.

Dieses Fest war fein, leise und heilig... Es beendete die Phase des Winterschlafes, einer Zeit, die ich als Dazwischen, Nichtwissen, Verkrustung und Starre erlebt hatte. Der Jahreswechsel war für einige von uns eine herausfordernde Zeit mit Zweifeln und Krankheit, Krise, Trennung und schmerzhaften Erkenntnissen. Nun fühlt es sich an wie ein Aufatmen.

Wir trafen uns unter dieser alten Hängebuche, die ich vor nicht allzu langer Zeit erst kennengelernt hatte. 

  
Mehrere Male hatte ich den Baum vorher besucht, Vogelfutter verstreut, still zu seinen Füßen gesessen...


...in seinem hohlen Stamm Melodien gesungen...



Und obwohl die Buche zu dieser Zeit blattlos in ihrer klaren winterlichen Struktur steht, bot sie uns einen kraftvollen Raum. Wir waren dort willkommen, behütet und beschützt. 

Zu Beginn und noch vor der Begrüßungsräucherung hatte jede Frau die Möglichkeit, dem Baum auf ihre Weise zu begegnen. Als wir Frauen dann vollzählig waren, eröffneten wir den Kreis, indem wir den Himmelsrichtungen, den Elementen und den zugehörigen Qualitäten für ihr Dasein, ihre Unterstützung dankten, zogen mit Salbeirauch einen Kreis um den Baum und räucherten dann auch einander ab. 

Wir saßen um das Feuer, das in der kleinen Feuerschale brannte und von K. liebevoll gehütet wurde...


...teilten unsere Wahrheiten in einer Redestabrunde, schüttelten laaaaange unsere Körper, bis jede einzelne Zelle vor Lebendigkeit vibrierte, rasselten dazu und ließen auftauchen, was jetzt losgelassen werden kann. Das flüsterten wir in mitgebrachte Schwanenfedern, die wir in den Baum hängten, dem Wind und seinem Spiel überließen. 


Wir holten uns mit einer langen Wunderkerze den Funken der Inspiration aus dem Feuer und begleiteten die vielen daraus entspringenden Funken mit unserer Liebe. Wir aßen köstliche Wraps und andere Leckereien, die S. für uns vorbereitet hatte, tranken würzigen Chai, den ich zum ersten Mal mit Pflanzenmilch und Ahornsirup als vegane Variante zubereitet hatte. 



Später weihten wir unsere weißen Kerzen für das Jahr. Mögen sie uns mit ihrem Licht, dem Funken der Inspiration, ihrer Wärme, der Kraft des Neubeginns und all den anderen Qualitäten, die sie nun in sich tragen, durch das Jahr begleiten. So sei es!

Dienstag, 2. Januar 2018

Heute findet hier kein Vollmond-Feuer-Singen statt...

...da ein Infekt mich noch immer einschränkt und ich bei den Versuchen zu singen einzig Hustenanfälle hervorrufe. Und die sind zwar rhythmisch, aber nicht besonders melodisch... 

Der nächste Termin ist Mittwoch, der 31. Januar 2018. Wir singen von 19.00 - 21.00 Uhr. Anmelden kannst Du Dich unter jana.muchalski@web.de Falls Du regelmäßig an das Vollmond-Feuer-Singen erinnert werden möchtest, schreibe mir doch ebenfalls eine kleine Mail an die o.g. Mailadresse.


Ich wünsche Dir von Herzen 
ein frohes und gesundes 
Neues Jahr!

Freitag, 22. Dezember 2017

Wintersonnenwende 2017

Gestern nun war die längste Nacht des Jahres, die Mütternacht, in der aus dem Schoß der Dunkelheit der Lichtfunke wiedergeboren wird. Diese Nacht markiert den Umkehrpunkt, die Wende, die Wintersonnenwende... Von nun an nimmt das Licht langsam, aber stetig zu. Nach und nach werden die Tage wieder länger und bis zur im Jahresrad gegenüberliegenden Sommersonnenwende verschenken die Nächte ihre Minuten an den Tag. Noch ist jedoch die Dunkelheit zu ehren. Bis zur Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche durchleben wir die dunkle Jahreshälfte.

Eigentlich feiern wir in unserer Jahreskreisgruppe die Feste gemeinsam am nächstgelegenen Freitag. Heute also hätte unsere Feier stattgefunden, aber S. fühlte sich - trotz aller angebotenen Unterstützung - mit der Ausrichtung des Festes überfordert, sorgte für sich selbst und sagte uns ab. Und ich verstand auf einer tiefen Ebene des Eingebundenseins in die zyklischen, natürlichen Abläufe, dass ich auf diese Weise eingeladen war, die Stille, das Alleinsein, die Dunkelheit noch ein wenig länger zu genießen und die Wintersonnenwende allein und ganz intuitiv zu celebrieren.

Als es zu dämmern begann, ging ich in den Wald zu meinem Sitzplatzbaum, einer Rotbuche. Auf dem Weg dorthin legte ich aus tiefster Dankbarkeit für ein so reiches, wunderbares, herausforderndes und transformierendes Jahr händeweise Vogelfutter auf die den Weg säumenden Baumstümpfe. Mein Herz floss über...

Die Bäume steckten ihre Kronen zusammen, wiegten sich sanft und wisperten im Wind. Ich liebe den Blick in den dämmrigen Himmel und mag es so sehr, wenn sich die Silhouetten der Bäume klar abzeichnen. 


Als ich an meiner Buche ankam, räucherte ich mit den Pflanzen, die ich im Sommer gesammelt und getrocknet hatte und dankte auch auf diese Weise. Ich setzte mich auf mein Sitzfellchen, den moosigen Stamm im Rücken, war mir der Krone über mir ebenso bewusst...


...wie des im Erdreich verborgenen Wurzelgeflechtes unter mir. Ich fühlte mich getragen und gehalten, in Dunkelheit gehüllt wie in ein weiches Tuch. Jedes Geräusch berührte mich zutiefst. Hier ein Wispern, dort ein Knuspern und Knacken - der abendliche Winterwald war voller Leben und ich war ein Teil davon. Tief tauchte ich ein. Eine kleine Eule zog lautlos einen Halbkreis über mir. In der Ferne riefen die hier überwinternden Kraniche. Ein Rehbock schreckte auf dem Feld. Ich trank heißen Tee und aß sehr langsam und bewusst mein Apfelbrot. Es war, als würde jede einzelne Nuss und jede Berberitzenbeere mit einer Erfahrung im Jahr verbunden sein. Auf diese so sinnliche Weise erinnerte ich mich. Meine Wahrnehmung ging mal nach außen, mal nach innen und weitete sich dann... Der erste Stern am dunklen Himmel erzählte mir von meinen Reisen in die inneren Schatten und von den funkelnden Schätzen, die ich heben durfte, weil ich es gewagt hatte, tief zu tauchen. Ich war sooo berührt, dass mir Tränen über die Wangen liefen. 


Irgendwann wusste ich, dass es Zeit war. Ich zündete ein kleines Licht an, schaute lange in die Flamme und ließ mich beinahe hypnotisieren. 



Und ich spürte, wie mein inneres Feuer hoch aufloderte. Ich sage JAAAA zu all meinen Entscheidungen und fühle JAAAA zu jeder einzelnen Erfahrung auf meinem ganzen Lebensweg. Gerade bin ich mit allem, was ich zu geben habe, am rechten Platz. Und auch dafür DANKE!

Dienstag, 24. Oktober 2017

Zum letzten Mal - HOMMAGE AN HUNDERTWASSER...

Am vergangenen Wochenende fand nun mein letzter HOMMAGE AN HUNDERTWASSER - Filzkurs statt. Wir trafen uns bereits am Freitag Mittag in Ratzeburg und besuchten zur Einstimmung die passenderweise gerade stattfindende Hundertwasser-Ausstellung "WEGE INS PARADIES" im Ernst-Barlach-Museum (KLICK). Die Ausstellung läuft noch bis Ende November. Wenn Du in der Nähe bist, lass' sie Dir nicht entgehen.


Im Innersten erreicht von der Farbkraft, der Konsequenz, der Botschaft und der Authentizität des Künstlers waren wir so richtig motiviert und angeregt, in Farben und Formen zu schwelgen. Genau das hatte im Kurs genügend Raum. Aber nicht nur das...  


Gleichzeitig fand so viel an Berührung, Bewegung, Begegnung statt, dass es eine wahre Freude war. Und zwar eine Freude, die sehr tief ging, die etwas damit zu tun hatte, dass es den Frauen gelang, sich selbst und den anderen WAHRHAFTIG zu begegnen und sich den während des Arbeitsprozesses auftauchenden Fragen und Themen zu stellen. 

Ob es der zwischenzeitlich soooo anstrengende Kontakt zum GELB war oder die Frage WAS BIN WIRKLICH ICH? Ob es die verschiedenen Schichten waren, ohne die eine in Filz umgesetzte HUNDERTWASSER-Inspiration nicht gelingen kann, die ihre Aufmerksamkeit verlangten. Schichten, die mit den inneren Schichten der Filzerin in Resonanz gehen wollten und auch lebensgeschichtliche Erfahrungen anrührten. Oder ob es das Genießen von schöpferischer Zeit war, die durch keine anderen Anforderungen unterbrochen wurde und etwas darüber erzählte, was die Frau sich selbst schenken darf.

Reduziertes, auf das Wesentliche beschränktes Arbeiten und die damit einhergehende Klarheit hatte die gleiche Daseinsberechtigung...


...wie das üppige, spielerische, überbordende Gestalten, das uns mit dem freien, sinnlichen Aspekt in uns verbinden kann. 


Liebe Frauen, ich danke Euch für Eure Offenheit, Euern Mut, Euer Durchhaltevermögen! Ja, es war entspannend und ja, es war auch anstrengend. Aber die Anstrengung hat sich so sehr gelohnt! Fotos der sichtbaren Ergebnisse könnt Ihr hier sehen. Die unsichtbaren wachsen in den Herzen weiter und gehen als Inspiration in die Welt hinaus...

Mittwoch, 13. September 2017

Seelenzentriertes Coaching - Was ist das eigentlich?


Seelenzentriertes Coaching unterstützt Dich auf Deinem ganz einzigartigen Entwicklungs- und Entfaltungsweg Richtung Ganzheit, Mitte, Herz, Seele…  Du entdeckst Deine Gaben, Qualitäten, Ressourcen (noch tiefer) und lernst mehr und mehr, Deiner inneren Führung zu vertrauen. Dabei ist die Gewissheit essenziell, dass JEDE Antwort auf Deine drängenden Lebensfragen bereits in Dir liegt, denn DU bist Expertin, Experte für Dich selbst! Mit Unterstützung durch Raum öffnende Fragen findest Du auch die tief in Dir verborgenen Antworten und hebst sie wie einen = Deinen Schatz.

Seelenzentriertes Coaching findet immer im JETZT statt und wirkt über das Erleben, denn – schau Dich um in der Natur – das Leben geschieht JETZT. Und obwohl das Coaching (bei 90 % meiner KlientInnen) telefonisch erfolgt, werden Dein Körper, Deine Gefühle, Deine Sinne und Deine reiche innere Bilderwelt mit einbezogen. Seelenzentriertes Coaching ist eine wahrhaft ganzheitliche Methode, die von Sabina Wyss (KLICK) entwickelt wurde und gelehrt wird. Wobei "Methode" es nicht trifft, denn es ist eher eine Ausrichtung, eine Lebensweise.

Wenn wir uns liebevoll erforschend uns selbst zuwenden, zeigen sich natürlich auch die Strategien, die uns früher sehr unterstützt und häufig sogar gerettet haben, uns heute jedoch mehr und mehr an unserer Weiterentwicklung hindern und dafür sorgen, dass wir ein ums andere Mal Wiederholungschleifen denken, fühlen, erleben... Das kennst Du sicher auch, oder!? Im Seelenzentrierten Coaching wenden wir uns diesen Strategien auf liebevoll annehmende und erforschende Weise zu. Nichts von dem, was in uns existiert, wird abgelehnt. Immer geht es um Akzeptanz und Integration. Und das ermöglicht Wachstum und tiefe Heilung -  auch alter Wunden.

Dabei ist Seelenzentriertes Coaching keine Therapie, sondern eine Entwicklungs- oder Entfaltungsbegleitung. Am kraftvollsten wirkt es als längerfristige Begleitung über ein halbes Jahr mit 14tägig einer Session. Es ist für Dich geeignet, wenn Du mitten in Umbruchs- und Übergangssituationen steckst, Unterstützung bei der Bewältigung von Lebenskrisen wünschst, Deine Lebensaufgabe entdecken und umsetzen, aber auch wenn Du Deine Muster erforschen und auf gesunde und heilsame Weise Deine Weiterentwicklung vertiefen willst. 

Du bist neugierig geworden? Dann vereinbare eine kostenlose Probesession unter jana.muchalski@web.de 

Dafür brauchst Du nur ein Thema, bei dem Du einen Schritt weiterkommen willst, eine Dreiviertelstunde ungestörter Zeit und ein Telefon mit gutem Empfang. 

Ich freue mich auf Dich!

Donnerstag, 7. September 2017

Aus dem Herzen zu singen...

...mit Menschen gemeinsam im Kreis um ein Feuer herum zu sitzen, das so lebendig flackert und uns zeigt, dass kein Moment wie der nächste ist - wie wunderbar! Und beim Lied an den Mond "Neesa" stieg das volle Mondrund über den Horizont und leuchtete durch die Wolken hindurch wie eine große Laterne vom Abendhimmel.  


Gestern fand schon zum zweiten Mal das "Vollmond-Feuer-Singen" (KLICK) statt. Und beide Male haben wir es als beglückend, entspannend, verbindend und beseelend erlebt. Ich hatte ganz einfache spielerisch lebendige, kraftvolle und auch ruhige, besinnliche Lieder aus aller Welt vorbereitet, die sich leicht lernen und mitsingen lassen. Es waren indianische Chants, afrikanische Kraftlieder, indische Mantren dabei und immer mal wieder ein Kanon und dadurch wundervoll mehrstimmiges Singen. Diese Vielfalt erinnert daran, wie ähnlich wir trotz aller Unterschiedlichkeit sind, dass wir uns miteinander verbinden und Gemeinschaft leben können. Unser aller Töne verwoben sich zu einem einzigartigen Klang und waren Sinnbild für ein friedliches, akzeptierendes Zusammensein. Es fühlte sich an, als hätten wir der Erde und dem ganzen Sein ein Liebeslied gesungen. Und den Dank dafür spürten wir ganz unmittelbar, denn obwohl es den ganzen Tag wie aus Kannen geregnet und herbstlich wild gestürmt hatte, hörte der Regen pünktlich um 19.00 Uhr auf, kehrte für unsere im Häuschen verbrachte Pause kurz zurück und bis zum Ende des Singens war es dann wieder trocken. Immer wieder staune ich über die so unterstützenden Wetterphänomene und bin nur dankbar.

 

Dankbar bin ich auch, dass ich dieses mich tief berührende Lied kennenlernte. Hier kommt es für Dich...

Montag, 4. September 2017

Riesenseifenblasenspaß...

...hatten wir am vergangenen Samstag bei der Einschulungsfeier meines jüngsten Neffen auf dem Bauspielplatz in Schwerin (KLICK)


Als ich überlegte, was ich meinen beiden Neffen zur Einschulung schenken möchte, war mir schnell klar, dass es eine gemeinsame Aktivität sein darf, die ihnen erlaubt, ganz und vollständig in diesem Moment zu sein. Außerdem sollte sie mit Neugierde, Spannung und Freude verbunden sein und auf diese Weise all das hervorrufen, was ich ihnen auch für ihre Schulzeit wünsche. Genau das fand ich in der Umsetzung der Anleitung für Riesenseifenblasen von Ramona (KLICK).

Mögen die beiden Jungs aus ihrem inneren Forscherdrang heraus lernen, voller Spaß am Entdecken, am Erweitern des eigenen Handlungsspielraumes und Erfahrungsschatzes. Schade, dass wir vier Schwestern nicht gemeinsam mit unseren Knirpsen und Familien feiern konnten, sondern uns aufgrund der unterschiedlichen Wohnorte aufteilen mussten. Aber so ist es nunmal, wenn wir alle zwar im gleichen Bundesland, aber recht weit voneinander entfernt wohnen.

Der Jüngste unserer Familie bekam also sein Rätselgeschenk, bestehend aus lauter bunt eingepackten einzelnen Päckchen. 


Hä? Gummiringe? Stöcker? Und Schnur? Spülmittel...? Aber als er sich die Bilder auf der Anleitung anschaute, war es sonnenklar - wir machen Riesenseifenblasen. 

Zuerst wurden die Stöcker entrindet, weil er sie so einfach schöner findet...


Dann wurde die Seifenblasenmischung angerührt.


Und nachdem die Schnur an den Stecken befestigt war, konnte es auch schon losgehen. Bunt und in allen Regenbogenfarben schillernd flogen sie über den Bauspielplatz...


Drei Generationen und viele Menschen hatten Freude an der Riesenseifenblasenmacherei. Für Feste und Feiern unter freiem Himmel ist der Spaß sehr zu empfehlen. Geht auch mit Drehung! Hier das Beweisfoto...


Die Rezeptmischung in Ramonas Anleitung funktioniert fantastisch und reicht für viele, viele und noch mehr riesige Seifenblasen. Die restliche Mischung haben wir in Flaschen abgefüllt. Sie wartet dort nun auf die nächste Gelegenheit für regenbogenbunt schillerndes Glück...


So schön!