Samstag, 11. Juni 2016

Wieder zurück...

...aus einer Zeit voller Wunder, Farben, Düfte, Schönheit...
 

...und Herausforderungen...


...komme ich langsam hier im Häuschen an. Ich integriere meine Erfahrungen, indem ich schreibe, nachdenke und mit lieben Menschen spreche. Es war eine tiefe Zeit, in der ich einmal mehr auf mich selbst zurückgeworfen wurde und rückblickend sagen kann: Ich komme durch die (Un-)Wetter des Lebens hindurch.

   
Meine Reise begann, indem ich meine Wahrnehmung schärfte und mit der Intention, mich wieder tiefer mit meiner inneren Natur zu verbinden, am ersten Tag dieses "Tor" im Wald durchschritt und für eine Woche die äußere Natur als Spiegel wirken ließ. 


Ablenkungen hatte ich keinerlei dabei - kein Buch  oder ähnliches, so dass ich genügend Raum hatte, die verschiedenen Wetter und mich selbst zu erforschen. Ich wusste gar nicht, dass es sooo viele unterschiedliche Regenqualitäten gibt, erlebte Sprühregen, Nieselregen, Tröpfchenregen, Strippenregen und Pladderregen. Leider musste ich nach wenigen Kilometern feststellen, dass meine Regenjacke einen Teil des Regens durchließ, so dass ich bald einen nassen Rücken hatte. Sehr unangenehm! Und mir blieb nichts, als mir schneller als gewollt einen Unterschlupf zu bauen und dort abzuwarten, bis der Regen aufhörte. Ich lag unter dem Tarp und beobachtete, wie die dicken Tropfen auf den Waldmeister fielen und die Pflänzchen so in Schwingung versetzten, dass sie hin- und herschwankten. Es sah aus, als würde die gesamte untere Waldetage tanzen. Daran konnte ich mich ewig erfreuen! Und solche Zeiten waren es dann, die mich mit dem Übermaß an Regen aussöhnten. 

Aber es gab auch Augenblicke, in denen ich wirklich frustriert war, denn irgendwann war alles an meiner Ausrüstung nass, klamm und feucht und ich fragte mich, welcher Teufel mich geritten hatte, mich dem freiwillig auszusetzen... 


Immer wieder machte ich jedoch die Erfahrung, dass auf dem Tiefpunkt einer solchen Krise ein Unterstützer aus der natürlichen Welt vorbei kam. Diesmal war es ein Reh. Es schritt ganz ruhig durch den Wald. Der Regen lief ihm über das Fell, es knabberte hier und zupfte dort. Irgendwann war es ganz nah, hob den Kopf und bevor es davon stob, sahen wir einander in die Augen. In diesem Moment war jede meiner Zellen von Dankbarkeit für dieses kostbare, so wundervolle Leben durchströmt - OBWOHL es noch immer regnete. 

Jeden Tag erlebte ich wundersame Geschichten. Eine davon will ich mit Euch teilen:

Als ich erwachte, weil ich ausgeschlafen hatte, war es noch dunkel. Da sich kein Vogel regte, es aber auch nicht mehr diese teerartige, dicke Nachtschwärze war, die nur mitten in der Nacht um Neumond herum zu erleben ist, sondern ein weicheres Dunkel, vermutete ich, es müsse ungefähr 3.00 Uhr sein. Ich beobachtete, wie das Dunkel langsam durchlässiger wurde. Irgendwann nahm ich schattenhaft den Wald wahr. Später zeichneten sich die Blätter scherenschnittartig klar vor dem immer heller werdenden Himmel ab. Farbe kam erst später hinzu. Plötzlich begann der erste Vogel mit dem Gesang seines Morgenliedes. Bald stimmte ein zweiter ein. Ein dritter, vierter, fünfter, viele folgten. Das Lied wirkte wie eine komplex komponierte Sinfonie - eine Ode an das Leben. Und was die Vögel mich lehren wollten, verstand ich so:  

Singe Dein ureigenes Lied, zu deiner Zeit, an deinem Ort, in deiner Lautstärke und mit deiner ganz eigenen Stimme - frage nicht, zweifle nicht, singe! Dein Lied ist ein unverzichtbarer Teil des gemeinsamen Weltenklanges.

Ich packte zusammen, verabschiedete mich von dem Ort und wanderte weiter. Kurze Zeit später traf ich auf einen Bach, filterte mir Wasser und füllte meinen Trinkwasservorrat auf. Da sah ich mitten auf dem Weg etwas liegen und ging näher heran. Es war eine kleine tote Sumpfmeise. Ich strich ihr über den schwarzen Schopf und legte sie behutsam in die Wiese. Sie ergänzte die Botschaft der Vögel und ich verstand:  

Singe Dein Lied JETZT, denn ob es ein MORGEN geben wird, ist nicht gewiss...

 
Und auch im nächsten Jahr werde ich mich wieder auf eine längere Draussenzeit begeben, denn ich kenne keine bessere Möglichkeit, ganz bei mir selbst und ganz im Leben auf dieser wunderbaren Erde anzukommen - zurückzufließen in ein tiefes Vertrauen. Ich weiß jetzt wieder, dass ich überall zu Hause sein, mich aufgehoben, geborgen und getragen fühlen kann - selbst im dunkelsten Fichtendickicht. 

Mittwoch, 1. Juni 2016

Los geht's...

Das, was hier noch so umherliegt...
 

...ist inzwischen gut verpackt. Mein Rucksack steht abfahrbereit im Auto, denn diesmal werde ich gut 550 km ins Land hinein fahren, mein Auto auf dem Hof einer Freundin stehen lassen und dann intuitiv wandern - im waldreichen Mittelgebirge. Dabei geht es mir nicht darum, besonders viele Kilometer zu laufen, sondern das Land zu spüren, in der Wildnis zu sein, fernab aller Wanderwege für eine Woche im Wald zu leben - fastend, im Spiegel der Natur mir selbst zu begegnen. Heute bereits mein dritter Fastentag. Ich fühle mich klar und kräftig. Das ist auch nötig, denn mein Rucksack wiegt schon ein paar Kilo...


Wenn es Dich interessiert, kannst Du Dir hier (KLICK) meine Packliste anschauen. Um Gewicht zu sparen, hätte ich noch auf einige Luxus-Gegenstände verzichten können - meine kleine Axt MUSS ich jedoch dabei haben. Gewicht hin oder her... Mal schauen, ob ich das nach den ersten Kilometern bereue? 
 
Habt eine gute Zeit! 

Montag, 30. Mai 2016

Lomi Lomi im Norden

Gerade erwähnte ich, dass eine Lomi Lomi Massage unterstützend und heilsam wirkt. Und was gibt es Schöneres, als den eigenen Urlaub mit heilsamen Erfahrungen anzureichern? 

Heute morgen war ich für zwei Stunden bei Christine (KLICK) und konnte wieder einmal erleben, dass eine solche Massage UNGLAUBLICH gut tut.


Schwierig finde ich jedoch, etwas so Körperliches mit Worten zu beschreiben, die aus meinem Kopf stammen... Deshalb übernehme ich die Worte, die Christine auf Ihrer Homepage über die LOMI LOMI schreibt:

"Sie ist eine Ganzkörperanwendung, bei der ich mich mit harmonisch fließenden Bewegungen um Ihren Körper kümmere. Dies geschieht in achtsamer, geschützter Atmosphäre. Einfühlsame, ruhige  Streichungen, hauptsächlich mit den Unterarmen, wechseln sich mit tiefgehenden Massagegriffen ab. Sanfte Musik und  warme Öle unterstützen die Behandlung  und  sind behilflich bei der Auflösung von Verspannungen jeglicher Art.

Die Lomi Lomi Massage ist eine feierliche Handlung, die sich reinigend und harmonisierend auf Körper, Geist und Seele auswirken kann. Durch die tiefe Entspannung während der Massage nehmen Sie Ihren Körper intensiv wahr, und Selbstheilungsprozesse werden angeregt. Das Gefühl von Vertrauen und Selbstliebe kann entdeckt oder wiederbelebt werden." 

Ihr letzter Satz lautet: "Ich verstehe die Lomi Lomi als ein Geschenk von Herz zu Herz."

All das unterschreibe ich! 

Und wenn Du Dir etwas RICHTIG GUTES tun willst, gönne Dir eine Lomi Lomi bei Christine. 
Wo Du sie findest? Hier (KLICK)...

Sonntag, 29. Mai 2016

Gewoben...

...hat die liebe Spinne (KLICK) dieses wunderschöne Geschirrhandtuch und anlässlich ihres 10. Bloggeburtstages (KLICK) verlost. Ich Glückspilz habe es gewonnen. DANKE!




Ich werde es - wenn ich allein bin und mir schön den Tisch decke - als Platzset nutzen. Es passt zu meinem neuen Geschirr ebensogut wie zu meinem "alten", das ich von meinen Schwestern vor zehn Jahren zu meinem 40. Geburtstag geschenkt bekam und noch immer sehr liebe, auch wenn es schon viele Verluste zu vermelden gab. 


Wunderschön auch dieser Henkel...


Ganz herzlichen Dank für dieses großzügige Geschenk! Ich werde es ehren.

Freitag, 27. Mai 2016

Eine wilde Frau, eine Wolfsfrau...

...nennt Ana Frauen, die ihrem eigenen authentischen Weg folgen. In diesem Monat  - meinem Lieblings- und Geburtsmonat Mai - befragte die wilde Wölfin mich. Herzlichen Dank dafür, liebe Ana (KLICK)! 

Das ganze lange Interview könnt Ihr HIER (KLICK) lesen: 


Dienstag, 24. Mai 2016

Wenn Locken Locken bleiben dürfen...

Am vergangenen Sonntag war das mal wieder der Fall. Vier Frauen trafen sich hier im Häuschen mit der Wollwerkstatt, um SitzFELLchen bzw. ein Meditationskissen zu filzen. Das sind die Ergebnisse...






Für die Mittagspause hatte ich eine vegane grüne Spargelsuppe gekocht, die in der Spargelzeit zu meinen Lieblingsessen gehört. Überhaupt - grüner Spargel ist mein Favorit! Die Frauen hatten einen Wurstsalat nach Schweizer Art mit selbst gebackenem Ciabatta, Hummus, einen Böhmischen Kirschkuchen und einen Französischen Pudding mitgebracht. Ihr seht, es ging uns gut!

 

Was die Fotos nicht zeigen - das Land hat außerdem eine neue Spinnerin gewonnen. Isa setzte sich ans Rad und legte los, also ob sie schon immer gesponnen hätte. Es war eine Freude! 

Freitag, 20. Mai 2016

Passend zum Zwitscherkonzert...

...unserer gefiederten Freunde und dem unglaublich saftigen und trotzdem noch lichtdurchlässigen Grün im Wald, passend zum Fliederduft, der überall in der Luft liegt, zum Summbrummen der Hornissen, die sich an der blühenden Berberitze gütlich tun, passend zur Frühlingsfreude und Lebenslust...



Donnerstag, 19. Mai 2016

Das Meditationskissen TRISKELE...



...kommt hier zur Versteigerung. Ich habe es aus 100 % Merinowolle nass gefilzt und anschließend mit Bio-Dinkelspelz gefüllt. 

Gewicht: ca. 1330 g
Durchmesser ca. 40 cm
Höhe: ca. 12 cm

Die Auktion beginnt jetzt mit einem Startpreis von 1,-€ und endet in drei Tagen am Sonntag, dem 22. Mai 2016 um 20.00 Uhr. Das derzeit höchste Gebot schreibe ich hier offen aus. Die tatsächlichen Versandkosten für versicherten Versand kommen zum Auktionspreis hinzu. 

Wenn das Meditationskissen, Bodenkissen, Sitzkissen TRISKELE bei Dir einziehen soll, schreibe Dein Gebot an jana.muchalski@web.de

Gewinnerinnengebot: 65,00 €

Herzlichen Glückwunsch und danke für Dein Gebot, liebe Friederike! Gleich morgen macht sich das Kissen auf die Reise nach Österreich. Herzliche Grüße aus Mecklenburg
Jana 


Montag, 9. Mai 2016

Danke...

...für all die vielen Glückwünsche und Geburtstagsgrüße, die mich per Post, Mail, Blogkommentar, Telefon, Facebook erreichten. Ja, es war ein schönes Fest! 

Statt Fotos gibt es hier einige Worte, die immer unvollständig bleiben... 

traumhaftes Wetter, Meer und Sonne, meine liebsten Menschen alle beieinander, der Duft der Traubenkirsche, 50 leuchtende Löwenzahnblüten, gemeinsam zusammengetragenes Picknick am Strand, Fabian als Feuermacher, eine Dankbarkeitsrunde aller Gäste, ein gemeinsam gelegtes Mandala aus Steinen, Schneckenhäusern, Blüten, Tang und mehr, Lieder gesungen, zweistimmig mit Katja und im Kanon alle gemeinsam, den Sonnenuntergang bewundert, vor Rührung geweint und gelacht natürlich auch, von Mariella einen Fingerring aus einem Hühnergott, einer winzigen Feder und Seetang geschenkt bekommen und ein handgetöpfertes Geschirr von meinen Lieben gemeinsam, das mich nun durch mein weiteres Leben begleiten wird, eine Lomi-Lomi von meiner Stini (KLICK) und den Klangdom in Parin (KLICK) zur freien Verfügung (das ist das Geschenk meiner Jahreskreisfrauen - WOW!)

DANKE!

Samstag, 7. Mai 2016

Ein halbes gelebtes Jahrhundert...



Gestern übernachtete ich im Wald bei meiner Sitzplatz-Rotbuche. Ich wollte ganz mir mir allein in meinen 50. Geburtstag hineinfeiern und das an einem Ort, dem ich mich zutiefst verbunden fühle. Zuerst stromerte ich noch ein wenig umher, ließ mir von einer Lärche eine Baumperle schenken...


...bewunderte einen Buchenstenz...


...entdeckte Malbäume und viele weitere Wildschweinspuren.


Meine Buche steht beinahe am Waldrand und wächst auf einem Wall, hinter dem ein Feld beginnt. Ich verzichtete auf das Tarp, breitete eine Picknickdecke in einer mit trockenem Laub gefüllten Senke als Unterlage aus und schlief im Schlafsack auf meiner Isomatte.


Über mir breitete die Buche ihre starken Äste aus. In mir die Gewissheit, dass unter mir ebenso starke Wurzeln das Erdreich durchziehen. Ich fühlte mich getragen, gehalten, geschützt und geborgen. 


Der Wind säuselte in den jungen Blättern, die Amsel sang ihr Lied in den Abendhimmel, die Sonne sank und die Vogelschar verstummte nach und nach. Einzig eine Nachtigall sang ihr so besonderes Lied, das für mich zu einem Schlaflied wurde. Und obwohl ich mich bemühte, noch lange wach zu bleiben, um jeden kostbaren Moment zu trinken, in dem das Licht schwand und alle Farbe aus dem Wald mit sich nahm, schlummerte ich bald ein. Das vertraute Rufen eines Käuzchens weckte mich. Ich schlief wieder ein. Bei einem späteren Erwachen, war der Neumond-Himmel schwarz, Sterne funkelten durch das noch durchlässige Laub und über mir fiel eine Sternschnuppe herab. Was für ein Geschenk!

Morgens weckte mich das Gezwitscher der Gefiederten.  Die Sonne - noch kaum über den Horizont gestiegen - beschien die höchsten Buchenäste und verhieß einen sonnigen Morgen. Das dort lebende Rabenpaar kam vorbei und auch der Rotmilan zog seine Kreise über meinem Waldbett. Dankbar trank ich Tee und schrieb Tagebuch, bevor ich zusammenpackte, noch ein Sträußchen Waldmeister pflückte...



...und wieder in die Zivilisation zurückkehrte, um mich mit Rainer und meinen Kindern zu treffen.

Zurück blieb mein Körperabdruck im trockenen Laub...

 
...und ein Hauch der Salbeiräucherung zum Dank für diese wundervolle Nacht. 

Heute um 12.00 Uhr kommen weitere Geburtstagsgäste hier ins Häuschen, wir werden eine Suppe essen, uns dann auf so wenig Autos wie möglich verteilen und gemeinsam an die Steilküste der Ostsee fahren. Jede/r war gebeten worden, drei Holzscheite für Feuer, etwas Fingerfood für ein Picknick am Strand, eigenes Geschirr/Besteck und eine Sitzunterlage mitzubringen. Ich freue mich darauf!

Sonntag, 17. April 2016

Und das sind die Ergebnisse der Wünsch-Dir-was-Werkstatt...


...von erschöpften, aber zufriedenen Filzerinnen präsentiert. Ja, sie können wirklich stolz auf die Resultate sein. Schweißtropfen und Muskelkater haben sich gelohnt. 










Aus der Wünsch-Dir-was-Werkstatt...

...kommen fröhlich bunte Sonntagsgrüße. 

Diese Matte hat Kerstin in Arbeit, nachdem sie ihr Filzmandala-Pendant beendet hatte. Das erste Mandala entstand im Oktober 2014 (KLICK) und nun ist Kerstin mit ihrer Schwester Swantje und der Freundin Maren ein weiteres Mal hier zu einer schöpferischen Auszeit. Das Spielen mit Farben, Garnen, Glitzer, Löckchen, Vorfilz unterstützt das Ganz-im-Moment-SEIN. 

Swantje stellt sich aus der Negativform des damals hergestellten Mandalas ein Yogakissen her.


Und auch Maren fertigt sich ein Yogakissen. Sie filzt zum allerersten Mal in ihrem Leben und es ist mir eine Freude, ihr Staunen, ihre Spielfreude und die Begeisterung mitzuerleben. 


Habt auch einen schönen Sonntag! Hier ist gerade die Sonne herausgekommen und lässt die blühende Magnolie vor dem blauen Himmel leuchten.

Montag, 11. April 2016

INTO THE NATURE - Natur als Inspiration...

...hieß das Wochenendseminar, von dem ich gestern zurückkehrte. Und ich bin sooo dankbar, dass ich immer wieder Orte finde, an denen sich Menschen treffen, die sich von Herz zu Herz begegnen. Immer geht es um Kontakt und Verbindung auf einer tieferen Ebene - miteinander, zu sich selbst, zur Natur, zur inneren und äußeren Lebendigkeit. 


Hier (KLICK) könnt Ihr Euch den Flyer anschauen, um die vielfältigen Möglichkeiten zu sehen, aus denen Jede_r sich die für diesen Augenblick passenden Workshops auswählen konnte. Ich folgte zuerst meiner immer währenden Lust am Singen und Tönen und ging zu Vera Oostinga (KLICK) und ihrem Workshop zu naturinspiriertem Singen. Ohne Worte... Wow! 


Am nächsten Tag lernte ich Holger Heiten (KLICK) kennen, denn ich entschied mich für seinen Workshop "Naturinspiration und Krisenbewältigung". Holger hatte eine wunderbare Art, in die Thematik einzuführen und die Gabe, einen haltenden Raum für Tiefe und alle auftauchenden Emotionen zu schaffen. "Schwelle und Spiegel" waren die Methoden, mit denen er (vor dem Hintergrund der Vier Schilde und zyklischer Entwicklung) arbeitete. Ich danke Euch allen für das Vertrauen und die Spiegelungen. 


Und ich hätte mir durchaus vorstellen können, noch vier weitere Tage dranzuhängen, um auch die anderen Workshops zu besuchen. Klara Schulke (KLICK) beeindruckte mich mit ihrer Begeisterung für steinzeitliches Handwerk. Die Erweiterung unserer (begrenzten) Wahrnehmung war ihr Workshop-Thema. Ich bin sicher, wir werden uns wiederbegegnen, Klara, denn die würdigende Verarbeitung der Schätze der Natur ist auch mein Thema. 


Auch das naturinspirierte Schreiben, geleitet von Michael Fink (KLICK) hätte mich sehr interessiert. Ergebnis des fröhliches Workshops war ein Poetry Slam am Abend. Ich habe mir überlegt, Michi in die Klinik einzuladen und ihn zu bitten, dort einen naturinspirierten Schreibworkshop für die Patient_Innen anzubieten. Mal schauen, wann aus meinem Wunsch Realität wird. 

Nach dem begeisterten Feedback der Kursteilnehmer_Innen  von Felix Fechners Workshop zur naturinspirierten Kampfkunst hätte ich mir sogar vorstellen können, auch diesen Workshop zu besuchen.  

Stattgefunden haben die Abenteuer in der Natur um den Gutshof Friedrichswalde (KLICK), ein von Sabine und Dirk liebevoll geführtes Seminarhaus, das auch für Urlaub und Feiern gebucht werden kann. Intitiator dieser wunderbaren Veranstaltung war Tom Polte vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie. DANKE, Tom! Und wenn Du Dich in den Emailverteiler aufnehmen lassen willst, um bei einer ähnlichen Veranstaltung im nächsten Jahr dabei zu sein, schicke Tom einfach eine Mail an Tom.Polte(ät)lung.mv-regierung.de

Ich brauche nicht lange zu überlegen - ich bin dabei.
 
Zum Abschluss war ich mit meinem Neffen Milan noch ein wenig umherstromern...