Donnerstag, 3. September 2015

Käsekuchen aus dem Glas

Käsekuchen im Glas mit frischen Himbeeren

Steffi war schon zweimal hier im Häuschen mit der Wollwerkstatt, hat das Spinnen am Spinnrad gelernt, ist inzwischen stolze Besitzerin eines Lendrum und war auch beim letzten Pflanzengefärbten Regenbogen dabei. Beide Male brachte sie für jede Kursteilnehmerin eingeweckten Käsekuchen im Glas mit. Die Idee, frischen Kuchen aus dem Schrank zu holen, fand ich so schön, der Kuchen war so lecker und nun ließ sie mir auch noch die Weckgläser da… Danke, Steffi!!! Mehr brauchte es nicht, dass ich es jetzt einmal selbst ausprobierte.

Zutaten:
1 kg Quark
6 Eier
200 g Rohrohrzucker
250 g Butter
100 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Vanille-Schote
1 Prise Salz
Öl und etwas Grieß für die Form
1,5 Zitronen (Saft und Schalenabrieb)

Zubereitung:

Rohrzucker und Butter cremig rühren, Eier mit der Zucker-Butter-Masse verschlagen, das mit dem Backpulver vermischte Mehl  und den Quark hinzugeben, mit Salz, dem Mark der Vanilleschote, Zitronensaft und –schalenabrieb sowie der Prise Salz verrühren, die Gläser ölen (Vorsicht: nur bis 2 cm unter dem Rand, der Rand muss fettfrei bleiben) und mit Grieß auskleiden, zu 2 Dritteln mit der Quarkkuchenmasse füllen. Im auf 170°C vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Nicht erschrecken, wenn der Teig sehr hoch kommt. Ein wenig fällt er wieder zusammen und dann passt es.

Gläser aus dem Ofen nehmen, die in kochendem Wasser sterilisierten Weckgummis und Deckel auflegen, sofort mit Klammern verschließen, auskühlen lassen, Klammern entfernen und im Vorratsschrank unterbringen.

Die Menge reichte bei mir für 8 Sturzgläser a 200 ml, ein 300 ml Glas und eine klitzekleine Springform, die es nicht mehr auf das Bild geschafft hat.

Edit: Natürlich kannst Du den Käsekuchen auch in einer Springform backen. Dann verlängert sich die Backzeit auf eine gute Stunde.

Eingeweckter Käsekuchen

Guten Appetit!

Kommentare:

spinne hat gesagt…

Eine sehr nette Idee! Schmeckt sicher köstlich!

jahreszeitenbriefe hat gesagt…

Da möchte man sich doch gleich an den Kaffeetisch setzen. Mit heißem Kaffee dazu wäre ich auch geneigt den Kuchen draußen zu essen, der rechte Picknickkuchen... Hab jetzt zweimal gelesen, habe ich die Mehlmengenangabe übersehen oder fehlt sie noch? Guten Appetit und liebe Grüße Ghislana

Anneliese hat gesagt…

Ein tolles Rezept - gefällt mir noch unausprobiert! Und ich glaube, man braucht kein Mehl dazu.

Jana Muchalski hat gesagt…

@Ghislana: Danke, Du Aufmerksame! Und schon habe ich die Zutatenliste um das Mehl ergänzt - 100 g reichen... Dabei ist mir gleich noch aufgefallen, dass ich Grieß mit "s" geschrieben hatte. Es sah so merkwürdig aus. Was die Finger manchmal machen und die Augen übersehen?!

Herzliche Grüße an Euch

Jana

Anneliese hat gesagt…

Also gut, doch 100 g Mehl - danke für die Korrektur!

Perltine hat gesagt…

MMMMhhh lecker!
Aber wieso entfernst du die Klammern vor dem Einlagern?
Und wie lange hält sich der Kuchen?

Jana hat gesagt…


@Anneliese: Ja, es braucht etwas Mehl. Als Alternative könnte ich mir auch Grieß vorstellen.

@Perltine: Die Klammern können entfernt werden, weil das Abkühlen für Unterdruck im Glas sorgt und der Deckel sich so richtig festgezogen hat und die Klammern damit nicht mehr nötig sind. Der Kuchen soll sich über mehrere Monate halten, aber das werde ich wohl nie herausbekommen, weil die Küchlein viel zu schnell aufgegessen sind.

Herzlich

Jana

Els hat gesagt…

Hmmmmm : gut dass ich schon (und gut) gegessen habe ....
(das Wasser läuft mir trotzdem im Mund ...!)