Samstag, 31. Dezember 2011

Die letzten Früchte des Jahres…

Vor einigen Tagen wurde ein kranker Apfelbaum am Straßenrand gefällt. Ich sah es mit Bedauern und kann es noch immer kaum glauben. Viele seiner leuchtenden Früchte ließ er auf dem Boden zurück. Als ich heute morgen vom Einkaufen kam, blitzten mich die roten Äpfel am Straßenrand so an, dass ich nicht vorbeifahren konnte…

Gefällter Apfelbaum

…ohne eine kleine Kiste zu füllen.

Am 31.12.11 gesammelte Ernte

Zu Hause verarbeitete ich einen Teil zu Gewürz-Äpfeln mit Knusper-kruste, in ähnlicher Form auch als Apple Crumble bekannt. Hier kommt mein Rezept:

Gewürzäpfel mit Knusperkruste

Gewürzte Äpfel mit Knusperkruste

Genügend Äpfel schälen und in grobe Stücke schneiden, den Saft einer Zitrone über die Apfelstücke geben, einen Teelöffel Zimt mit einer Messerspitze gemahlener Nelken und abgeriebener Schale einer Zitrone mischen, unter die Apfelstückchen heben und einen Moment ziehen lassen, während 125g Butter, 125g Mehl, 125g Haferflocken, 1 P. Vanille-Zucker, eine Prise Salz und 70g Rohrzucker zu Streuseln geknetet werden. Jetzt kommen die gewürzten Äpfel mit 5 EL Wasser in eine Auflaufform, wo sie gleich mit den Streuseln bedeckt werden. Dann ab damit in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen und so lange backen, bis die Knusperkruste eine schöne Farbe hat. Dazu schmeckt heiße Vanillesoße.

Köstlich - Gewürz-Äpfel mit Knusperkruste und Vanillesoße

Möge es uns und Euch auch im kommenden Jahr gelingen, die Früchte zu  genießen!

Einen guten Rutsch in ein

Gesundes Neues Jahr!

Sonntag, 11. Dezember 2011

Getrommelt…

gelacht, getanzt, gesungen, geschlemmt, gefreut, gestaunt, gelebt…

Familientrommeln

Kleiner Winz

Diese unscharfen Fotos sind bereits die schärfsten der unscharfen Fotos, aber das ist gut so, da es hier ja nicht um Gesichtserkennung geht, sondern darum, einen Hauch der Lebendigkeit einzufangen… Und so viel pralles Leben macht einfach keine scharfen Bilder. Rechts seht Ihr den noch nicht mal einjährigen Winz – eigentlich ein kleines Sensibelchen, das bereits auf ein lautes Lachen oder Ausschnauben mit Irritation reagiert. Das lautstarke Trommeln von sieben Djemben jedoch liebte er! Er trommelte mit, sang lautstark und hüpfte tanzend oder tanzte hüpfend. Während der ersten Trommelrunde hatte meine Schwester ihr Tragebaby im Tuch auf dem Rücken, damit beide an der Trommelei teilhaben konnten. Da haben wir ihn glatt in den Schlaf getrommelt. Ich kann es immer noch kaum fassen. Am größten war die Freude, als Fabian die Idee hatte, einen eigenen Rhythmus zu spielen und jeden dazu aufforderte, mit einem dazu passenden ebenfalls selbst erfundenen Rhythmus einzusteigen. Mein ganz großer Neffe meinte: Das machen wir jetzt einmal im Monat!

Samstag, 10. Dezember 2011

Schwesterliches Adventstrommeln

Wie ich mich freue! Gleich werden zwei meiner Schwestern mit ihren Familien zum adventlichen Trommeln und Singen  ins Häuschen kommen.

Kürzlich feierten wir gemeinsam mit einem Frauenfest die erste Menstruation meiner Nichte. Ich hatte ein kleines Ritual vorbereitet und die Mitte mit den Farben der verschiedenen Weiblichkeitsaspekte geschmückt, auch die Elemente bedacht, 28 selbst gemachte Schwimmkerzen in Walnusshälften…

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…und Djemben mitgebracht. Das Trommeln hat meinen Schwestern so gefallen, dass wir uns dem heute noch einmal ausgiebig widmen wollen. Schööön! (Mir gehört nämlich nur eine der Trommeln, eine andere meiner Tochter und die sechs übrigen muss ich nach der Weihnachtsfeier in der Klinik wieder an die Musiktherapeutin zurückgeben. Sie borgte mir die Instrumente liebenswerterweise aus, damit ich mit Patienten einige Rhythmen einstudieren kann, die wir zur Weihnachtsfeier aufführen werden.)

Es gibt kaum etwas Schöneres, als sich zugehörig und gleichzeitig einzigartig zu fühlen. Das ist das, was wir erleben können, wenn wir einen Rhythmus trommeln, irgendwann ein Solo spielen, dabei vom gemeinsamen Rhythmus getragen und gehalten werden, um im Anschluss in den gemeinsamen Rhythmus zurückzukommen. Ich liiiiebe es!  Euch wünsche ich ebenfalls ein schönes drittes Adventswochenende!

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Sternenlichterkette – Wie es geht…

Sternenlichterkette Detail

Ihr benötigt eine ganz normale Lichterkette. Ich habe hier transparente Lichterketten mit Ein- und Ausschalter und 10 bzw. 20 Lampen gekauft. Pro Lämpchen ist ein 15-cm-Quadrat nötig. Ich verwende halbierte Bögen Drucker- bzw. Kopierpapier; je nach Vorliebe in Weiß oder Rot. Auch Orange sieht schön aus.  Habe ich mir die Papierquadrate zugeschnitten, öle ich sie sparsam mit Speiseöl. Überschüssiges Öl wird mit Küchenpapier gut abgerieben. @J: Bis jetzt riecht noch nichts ranzig, aber was nicht ist, kann ja noch werden… Die Faltung funktioniert genauso wie die der Sternenlichter oder Waldorflaternen. Der einzige Unterschied: Es wird kein Boden ausgeformt, sondern ein feines Loch in die Spitze geschnitten. Dort wird die Lampe der Lichterkette mit Heißkleber haltbar befestigt. Vorsicht: Das Loch lieber kleiner schneiden, damit der Stern nicht von der Lampe rutscht. Und hier folgt die Schritt-für-Schritt-Video-Anleitung für ein Sternenlicht von KreativPLUS:

Faltanleitung für ein Sternenlicht
   

Viel Freude und Euch noch eine schöne Adventszeit!

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Grüße aus der Adventswerkstatt

Transparente Fenstersterne – eine Faltarbeit aus Drachen- bzw. Transparentpapier – mag ich besonders gern. Auch hier taucht wieder die Mandalaform auf. Es gibt ein Innen, ein Zentrum und ein Außen. Die Zacken weisen in verschiedene Richtungen. Hängt ein solcher Stern am Fenster, zeigen sich die Strukturen ganz deutlich. Und je nachdem, zu welcher Tageszeit ich schaue, leuchtet er von außen nach innen oder von innen nach außen.  Es gibt ein schönes (leider vergriffenes) Buch von Marianne Stettler, in dem verschiedene Falttechniken beschrieben sind. Aber zur ersten Orientierung könnt Ihr auch diese Anleitung für die Grundform nutzen und dann einfach weiterexperimentieren, indem Ihr die Faltungen symmetrisch variiert.  

Fensterstern 2

Fensterstern 3

Fensterstern 1

Fensterstern 1

Zuckerrübenlichter habe ich im vergangenen Herbst durch Christine von Dornröschenwolle kennengelernt. Zuckerrübenzwerge sind eigenwillige Geschöpfe. Es ist durchaus möglich, dass Euch während eines Spazierganges eine große schöne Zuckerrübe vor die Füße kullert, mit nach Hause genommen werden und in ein Zuckerrübenzwergenlicht verwandelt werden will. Der Duft von Karamell oder Zuckerwatte passt einfach wunderbar in die Adventszeit. Diese vier Gesellen wurden von Patienten geschnitzt.

Duftende Zuckerrübenlichter

Adventskränze und Gestecke wurden in meiner Adventswerkstatt gezaubert. Besonders beliebt sind Sternenlichterketten, die eine stimmungsvolle Atmosphäre verbreiten. So beliebt, dass ich sie nicht nur mit Patienten herstelle. Auch mit meinen Kolleginnen werden in den Mittagspausen kleine quadratische geölte Papiere zu Sternenlichtern gefaltet. Schöööön!

Adventskranz und Sternenlichterkette

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